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Innovative Projekte und Programme von Bund und Ländern zur Qualitätsentwicklung des Bildungssystems

 

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Formale Angaben:
Titel: KOLIBRI-Hamburg: Projekt zur Förderung arbeitsprozessbezogener Kompetenzvermittlung zwischen den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb
Kurztitel: FÖRAK
URL des Projektes: http://www.ibw.uni-hamburg.de/index.php/forschung/abgeschlossene-projekt e/583-foerak-foerderung-arbeitsprozessbezogener-kompetenzen-an-den-lerno rten-berufsschule-und-betrieb
Projekttyp: Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch: Bund und beteiligte Länder
Ist Teilprojekt von: Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung
Inhaltliche Angaben:
Kurzbeschreibung: Mit dem didaktischen Konzept wurden Ziele und Gestaltungsmomente der aktuellen Neuorientierung in der dualen Berufsausbildung aufgegriffen, indem mit Hilfe von arbeitsprozessorientierten und lernortübergreifenden Lernsituationen arbeitsprozessbezogene Kompetenzen gefördert wurden. Zu diesem Zweck wurden der Berufsschulunterricht und die betriebliche Ausbildung von Industriemechanikern und -mechanikerinnen anhand von konkreten Projektaufgaben kooperativ geplant, durchgeführt und evaluiert. Darüber hinaus wurden in diese Ausbildungsprojekte auch Berufsfachschulklassen mit Technischen Zeichnern und Zeichnerinnen einbezogen.
Innerhalb der Laufzeit des Modellversuchs wurden mehrere Typen von Aufträgen erprobt. Im ersten Durchgang wurde von den Schülerinnen und Schülern in Gruppen ein komplexes Fertigungssystem konzipiert, gefertigt, zu Modulen zusammengefügt sowie in eine Gesamtanlage integriert, in Betrieb genommen und dokumentiert. Im zweiten Durchgang wurde dieses System im Sinne eines Instandsetzungs- und Inbetriebnahme-Auftrages überarbeitet und wieder in Betrieb genommen. Die Planung, Fertigung und Inbetriebnahme je einer Anlage zur Aufbereitung von Kühlschmierstoffen für die Werkstätten von Schule und Ausbildungsbetrieb war der Arbeitsauftrag im dritten Durchgang des Projektes.
Im Zusammenhang dieser Lern- und Arbeitssituationen bildet die (Selbst-)Reflexion und Förderung der Sozial- und Methodenkompetenzen der Schülerinnen und Schüler einen weiteren Schwerpunkt des Vorhabens, welcher durch ein umfängliches Konzept zur Selbst- und Fremdbewertung getragen wurde.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Optimierung der Kooperation und Abstimmung betrieblicher und berufsschulischer Ausbildungsanteile und in der Verknüpfung einer dualen Teilzeitschulform mit einer vollzeitschulischen Berufsausbildung.
Bildungsbereich: Berufliche Bildung
Innovationsbereich: Bildungsnetzwerke
Lehr-/Lernprozesse
Schlagwörter aus dem Index: Berufsbildung; Berufsschule; Ausbildungsbetrieb; Arbeitsprozess; Kompetenz; Lernortkooperation
Organisationsstruktur: Zuständiges Landesministerium:
Behörde für Bildung und Sport, ehemals Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, Hamburger Straße 31, 22083 Hamburg, Tel. (040) 42863-0

Projektdurchführung:
Staatliche Gewerbeschule Metalltechnik mit Technischem Gymnasium (G17) Dratelnstr. 24, 21109 Hamburg, Tel. (040) 42879-01, E-Mail: g17@hibb.hamburg.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Berufliche Bildung und lebenslanges Lernen, Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (IBW), Prof. Thomas Vollmer, Sedanstr. 19, 20146 Hamburg, Tel. (040) 42838-3740, E-Mail: vollmer@ibw.uni-hamburg.de
Projektbeginn: 01.08.2000
Projektende: 31.07.2003
Förderkennzeichen: K 0959
Beteiligte Bundesländer: Hamburg
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte: http://www.beruflicheschulen-modellversuche.de/fileupload/AB03_FoeraK.pd f
http://www.beruflicheschulen-modellversuche.de/showmv.php?i=45
Sonstige Angaben:

 

Barbara Ophoven
Jörg Muskatewitz