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Spannungsverhältnisse. Interkulturell-pädagogische Forschung, Neo-Assimilationismus und migrationsgesellschaftliche Wirklichkeit

27.04.2007 - 28.04.2007

Universität Bielefeld
Bielefeld
paul.mecheril@uni-bielefeld.de

http://dgfe.pleurone.de/ueber/sektionen/folder.2004-09-09.6488156559/Externer Link

In den letzten Jahren ist insbesondere in der Migrationssoziologie herausgestellt worden, dass Assimilation von Migranten und Migrantinnen alternativlos sei, da soziale Statuspositionen und nationalgesellschaftliche Teilhabewege an ökonomisch-strukturelle, sozial-kulturelle und auch identitätsbezogene Angleichungsleistungen von Migrantinnen und Migranten geknüpft seien. Diese ´Rückkehr` assimilationistischer Positionen und ausländerpädagogisch argumentierender Ansätze soll auf der Frühjahrstagung der Sektion International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft aus der Perspektive interkulturell-pädagogischer Forschung zum Thema in einem zumindest dreifachen Sinne werden: · Wie stellt sich aus der Sicht interkulturell-pädagogischer Forschung und im Lichte ihrer Ergebnisse die neuerlich formulierte These dar, dass es keine Alternative zur Assimilation gebe? · Welche Konsequenzen für die Frage der Verbesserung von Chancengleichheit im und durch das Bildungssystem ergeben sich aus den Ergebnissen von Spracherwerbs-, Zweitsprachforschung, aber auch aus Studien, die biographische und interaktionistische Analysen über Sprachgebrauch und Zugehörigkeiten in der Migrationsgesellschaft vorlegen? In welcher Weise können Ergebnisse aus den Nachbardisziplinen (z.B. der Linguistik) aus interkulturell-pädagogischer Perspektive interpretiert und genutzt werden? · Welche wissenschaftstheoretischen und methodologischen Grundverständnisse sind bei der Analyse pädagogisch relevanter Verhältnisse der Migrationsgesellschaft angemessen? Reicht es aus, das, was in bestimmten Zusammenhängen erforderlich zu sein scheint („Anpassung“), „positivistisch“ wiederzugeben und ein zweites Mal zu fordern? Welche Konzeptionen kritischer oder reflexiver interkulturell-pädagogischer Forschung liegen als Alternativen vor? Wo liegen ihre Stärken, wo ihre Schwächen?
Vorschläge für Beiträge bis Ende September 2006

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Schlagwörter

Deutschland, Fachtagung, ANALYSE, BILDUNGSWESEN, CHANCENGLEICHHEIT, ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT, FORSCHUNG, LINGUISTIK, MIGRANT, SPRACHERWERB, STUDIE, VERGLEICHENDE ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT, Interkulturalitaet,

Veranstalter Sektion International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der DGfE
Kontaktadresse HD Dr. Paul Mecheril; Universität Bielefeld; Fakultät für Pädagogik; Postfach 100231; D-33501 Bielefeld
E-Mail des Kontakts paul.mecheril@uni-bielefeld.de
Beginn der Veranstaltung 27.04.2007, 00:00
Ende der Veranstaltung 28.04.2007, 00:00
Veranstaltungsstätte Universität Bielefeld
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz europaweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Fachleute aus Bildungspolitik und -verwaltung
Aufgenommen am 19.07.2006
Zuletzt geändert am 19.07.2006

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