Suche

German Education Server Eduserver
Erweiterte Suche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Tagung der Dozentinnen und Dozenten der Sektion Sonderpädagogik

07.09.2004 - 09.09.2004

Justus- Liebig- Universität Giessen
Giessen
Christiane.Hofmann@erziehung.uni-giessen.de

http://www.erziehung.uni-giessen.de/hsp/doko/frameset_doko.htmlExterner Link

Die Tagung widmet sich dem Thema -``Der kritisch- konstruktive Beitrag der Sonderpädagogik zu den Ergebnissen der PISA- Studie-``. Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigen deutlich, dass grundlegende Veränderungen im deutschen Schulsystem erforderlich sind, um künftige Schülergenerationen angemessen auf die gesellschaftlichen Erfordernisse vorzubereiten. Das massenhafte Versagen von Schülern mit Migrationshintergrund oder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien führte zu einem unakzeptablen unterdurchschnittlichen Ranking-Platz im internationalen Vergleich. PISA hat die Problemfelder in der deutschen Schullandschaft klar benannt: Die Lesekompetenz und mathematische Grundbildung liegt bei 10 der Schüler unter der Kompe-tenzstufe 1, d.h. das diese Schüler die Standards der Grundschule im 9. Schuljahr noch nicht erreicht haben, weitere 13 der Schüler befinden sich auf der 1. Kompetenzstufe. Im Klartext bedeutet dies, dass fast 25 der deutschen Jugendlichen als Risikoschüler bezeichnet werden müssen, die für den Arbeitsmarkt nicht ausreichend qualifiziert sind. Der Hauptbefund der PISA-Studie lautet dementsprechend, dass Deutschland im Internationalen Vergleich besonders wenig erfolgreich, bei der Sicherung des Standardniveaus ist. Genau hier können sonderpädagogische Kompetenzen und Konzepte wirksam werden. Immer noch besteht ein Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Stellung der Herkunftsfamilien und den Schülerleistungen sowie dem Schülerverhalten. In Deutschland wurde eine besonders drastische Benachteiligung festgestellt werden, die zum einen auf die Schulformgliederung zurückgeführt wurde, aber auch auf die ungelöste Migrationsproblematik. PISA-Gewinner, wie Finnland beschulen integrativ, leistungsschwache Kinder werden nicht zurückgestuft oder ausgesondert, sondern gemeinsam beschult und individuell gefördert. Um solche Ziele auch in deutschen Schule zu verwirklichen, müssen keine neuen Konzepte entwickelt werden, die Sonderpädagogen aller Fachrichtung können ebenso wie die Integrationspädagogen ihre Erfahrungen so-wohl bei der individuellen Förderung, wie auch bei der gemeinsamen Unterrichtung aller Kinder bereitstellen.

mehr/weniger
Schlagwörter

PISA, SONDERPÄDAGOGIK, FORSCHUNG, DIDAKTIK, LEHRERBILDUNG,

Veranstalter Justus- Liebig- Universität Giessen; Sektion Sonderpädagogik
Kontaktadresse Prof. Dr. Christiane Hofmann; Justus- Liebig- Universität; Karl- Glöckner- Str. 21B, 35394 Giessen
E-Mail des Kontakts Christiane.Hofmann@erziehung.uni-giessen.de
Beginn der Veranstaltung 07.09.2004, 00:00
Ende der Veranstaltung 09.09.2004, 00:00
Veranstaltungsstätte Justus- Liebig- Universität Giessen
Land der Bundesrepublik Deutschland Hessen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Sonderschule/Förderschule; Behindertenpädagogik; Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Studierende; Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Behindertenpädagogen/-pädagoginnen
Aufgenommen am 06.05.2004
Zuletzt geändert am 06.05.2004

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)