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Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungspolitik im Protektorat Böhmen und Mähren

06.06.2018, 18:00 Uhr - 06.06.2018, 20:00 Uhr

Tschechisches Zentrum Berlin
Wilhelmstr. 44
10117 Berlin
veranstaltungen_berlin@embassy.mzv.cz

http://www.dz-ns-zwangsarbeit.de/veranstaltungen/Externer Link

In seinem Erlass zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren sicherte Hitler den besetzten böhmischen Ländern Autonomie und Selbstverwaltung zu. Was die versprochene „Autonomie“ in der Praxis bedeutete, zeigte sich sehr bald. Die deutschen Okkupanten unterdrückten jede Regung von Opposition und begannen mit der Verfolgung der Juden. Die Gestapo-Gefängnisse füllten sich, Repräsentanten des kulturellen Lebens, Studenten, (angebliche) Regimegegner wurden in Konzentrationslager deportiert. Auf dem Boden des Protektorats, in Theresienstadt, entstand die größte Sammelstelle für Juden auf dem Weg in die Vernichtung. Die „tschechischen“ Behörden wurden bald auf allen Ebenen vollständig unter deutsche Kontrolle gestellt. „Autonomie“ und „Selbstverwaltung“ waren eine Fassade, hinter der sich ein System der rücksichtslosen Unterdrückung verbarg.

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Schlagwörter

Archiv, Besatzung, Nationalsozialismus, Geschichte,

Art der Veranstaltung Lesung / Literatur / Buchvorstellung
Veranstalter Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Botschaft der Tschechischen Republik Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Hentrich & Hentrich
Kontaktadresse Wilhelmstr. 44, 10117 Berlin
E-Mail des Kontakts veranstaltungen_berlin@embassy.mzv.cz
Beginn der Veranstaltung 06.06.2018, 18:00
Ende der Veranstaltung 06.06.2018, 20:00
Veranstaltungsstätte Tschechisches Zentrum Berlin
Land der Bundesrepublik Deutschland Berlin
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Allgemeinbildung; Sekundarstufe II; Hochschule; Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Adressaten Allgemeine Öffentlichkeit; Lehrer/-innen; Journalisten/Journalistinnen
Aufgenommen am 22.05.2018
Zuletzt geändert am 24.05.2018

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