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"Für Geist und Licht! ... das Dunkel schwand." Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849–1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkung

05.06.2013, 17:30 Uhr - 07.06.2013, 17:00 Uhr

Universität Innsbruck, Saal University of New Orleans, Innrain 52
Innsbruck
tanja.kraler@uibk.ac.at

http://thun-korrespondenz.uibk.ac.at/wp-content/uploads/2013/04/Programm-Einladung.pdfExterner Link

Am 5. bis 7. Juni 2013 findet an der Universität Innsbruck die Tagung „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“ statt. Sie bildet den Abschluss eines dreijährigen Forschungsprojektes, das vom Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) finanziert wurde. Ziel des Projektes war die digitale Edition sowie eine gedruckte Auswahledition der Korrespondenz von Leo Thun-Hohenstein.

Leo Thun-Hohenstein war von 1849–1860 Minister für Kultus und Unterricht und zeichnete verantwortlich für eine umwälzende Reform des österreichischen Bildungswesens. Nach dem Vorbild der preußischen Universitäten wurden die Hochschulen der Monarchie (Wien, Graz, Innsbruck, Padua, Pavia, Prag, Krakau, Lemberg und Pest) zu Stätten von Forschung und Lehre umgestaltet und dadurch der Aufschwung der österreichischen Universitäten ermöglicht.

Durch diese Leistungen kann Leo Thun einerseits als Modernisierer des Bildungswesens der Habsburgermonarchie angesehen werden, gleichzeitig verbindet sich mit seinem Namen jedoch auch der Versuch die Universitäten auf Basis katholischer Glaubenssätze zu restaurieren. Dieses zwiespältige Bild Thuns wurde in der Vergangenheit unterschiedlich bewertet und gedeutet. Die Quellenedition soll eine Neubewertung ermöglichen. Durch die aktuellen Bildungsreformen (Bologna-Prozess) bietet das Projekt und die Tagung außerdem eine Möglichkeit, gegenwärtigen Debatten historische Tiefenschärfe zu verleihen.

Im Zentrum der Tagung werden folgende Aspekte stehen: - Die Konzeption der Reformen mit besonderem Fokus auf die Reform der österreichischen Universitäten. - Die Umsetzung der Reformen an den einzelnen Universitäten der Habsburgermonarchie. Da die zentral geplante Reform in den einzelnen Ländern der Monarchie auf unterschiedliche Ausgangslagen und lokale Besonderheiten (Sprachenfrage, Nationalitäten, Unabhängigkeitsbestrebungen) gestoßen ist, sollen durch einen Vergleich diese lokalen Eigenheiten und deren Auswirkung auf die Umsetzung der Reform sowie deren Folgen hervorgehoben werden. - Die Folgen und insbesondere die Rezeption der Person Leo Thuns und der Reformen in der Historiographie.

Außerdem wird die Tagung dazu dienen, erste Ergebnisse des Editionsprojektes vorzustellen.

Das Tagungsprogramm und weitere Hinweise entnehmen Sie bitte oben genannter URL.

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Schlagwörter

Bildungsgeschichte, Tagung, Hochschulpolitik, Hochschulreform, 19. Jahrhundert, Thun-Hohenstein, Leo von,

Veranstalter Projektteam „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck; Kommission für Neuere Geschichte Österreichs (Innsbruck-Wien)
Kontaktadresse Kraler, Tanja; Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
E-Mail des Kontakts tanja.kraler@uibk.ac.at
Beginn der Veranstaltung 05.06.2013, 17:30
Ende der Veranstaltung 07.06.2013, 17:00
Veranstaltungsstätte Universität Innsbruck, Saal University of New Orleans, Innrain 52
Staat Österreich
Tagungssprache Deutsch
Inhaltsbereich der Veranstaltung Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen
Aufgenommen am 10.05.2013
Zuletzt geändert am 10.05.2013

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