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Seminar ´Amok und schwere Gewalt an Schulen – Prävention und Risikoeinschätzung´

07.10.2010, 10:00 Uhr - 08.10.2010, 16:00 Uhr

Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60529 Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
info@i-p-bm.de

http://www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de/index.php?article_id=29&clang=0Externer Link

Schwere Gewalt an Schulen, angefangen von gezielten Angriffen auf Mitschüler und Lehrer bis hin zu extremen Taten wie den Amokläufen in Erfurt und Winnenden, geschehen nicht aus heiterem Himmel, sondern solche Fälle haben immer eine Entwicklungsgeschichte. Diese sind fast ausnahmslos begleitet von erkennbaren Warnsignalen, wie z.B. das sogenannte „Leaking“ (verräterische Äußerungen z.B.: im Internet und gegenüber Mitschülern), Suizidankündigungen, sowie krisenhafte Lebensereignisse, die nicht adäquat verarbeitet werden. Die Teilnehmer des Seminars lernen die psychologischen Hintergründe des Weges zur Gewalt kennen, die sich gegen sich selbst und andere richten kann. Dies geschieht auf der Basis neuester und zum Teil unveröffentlichter Erkenntnisse und Modelle aus Nordamerika und Deutschland. Außerdem werden Fälle zielgerichteter Gewalt an Schulen detailliert vorgestellt und gemeinsam analysiert. Es werden mehrere Analysemodelle präsentiert, die valide Rückschlüsse darüber zulassen, ob und ggf. wie weit sich ein Schüler auf dem Weg zur Gewalt befindet, ob bestimmte mündliche oder schriftliche Äußerungen, Drohschreiben o.ä. ernst zu nehmen sind etc. Mithilfe dieses Instrumentariums lassen sich mögliche Risikoentwicklungen früh erkennen und im Vorfeld verhindern. Intervention statt Repression lautet hier das Motto, denn zielgerichtete Gewalt stellt immer den Endpunkt einer krisenhaften Entwicklung dar, an dem die individuellen Bewältigungsmechanismen versagt haben. Es werden unterschiedliche Interventionsstrategien vorgestellt sowie Interviewleitfäden zur Bedrohungsanalyse mit Schülern und Lehrern diskutiert. Das Seminar richtet sich an Schulpsychologen, Lehrer, Polizeibeamten, Kinder- und Jugendpsychiater bzw –psychologen, Sozialarbeiter, Seelsorger und andere Berufsgruppen, die mit auffälligen jungen Menschen in einem schulischen Kontext tätig sind.

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Schlagwörter

Frankfurt am Main, Gewalt, Gewaltprävention, Polizei, Prävention, Presse (Publizistik), Risiko, Risikoabschätzung, Risikomanagement, Schule, Selbstmord, Seminar, Amok, Fallmanagement,

Art der Veranstaltung Arbeitsgruppe / Seminar
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement Hoffmann & Hoffmann GbR
Kontaktadresse Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement Hoffmann & Hoffmann GbR, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt; Tel.: (0 61 51) 20213, Fax: (0 61 51) 20434
E-Mail des Kontakts info@i-p-bm.de
Beginn der Veranstaltung 07.10.2010, 10:00
Ende der Veranstaltung 08.10.2010, 16:00
Veranstaltungsstätte Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60529 Frankfurt am Main
Land der Bundesrepublik Deutschland Hessen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Sonderschule/Förderschule; Berufsschule; Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
Adressaten Lehrer/-innen; Studierende; Lehrerbildner/-innen; Fachleute aus Bildungspolitik und -verwaltung; Frühpädagogische Fachkräfte; Behindertenpädagogen/-pädagoginnen; Weiterbildungsinteressierte; Sozialpädagogen/-pädagoginnen; Journalisten/Journalistinnen
Aufgenommen am 14.06.2010
Zuletzt geändert am 14.06.2010

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