Suche

German Education Server Eduserver
Erweiterte Suche

Ariadne Pfad:

Inhalt

8. Suchtforum 2009 „Jugend und Sucht“

23.09.2009, 14:00 Uhr - 23.09.2009, 18:15 Uhr

Philosophische Fakultät (ehemals Erziehungswissenschaftliche Fakultät, EWF) der Universität Erlangen-Nürnberg, Regensburger Str. 160, 90478 Nürnberg
Nürnberg
bas@bas-muenchen.de

http://bas-muenchen.de/index.php?id=9Externer Link

Die Suchtproblematik belastet unsere Gesellschaft in vielfacher Hinsicht - es gibt Millionen chronisch Kranker, das Leid der Angehörigen und auch die direkten und indirekten wirtschaftlichen Einbußen. Bei Jugendlichen ist die Auswirkung von Suchtmitteln besonders problematisch, da die Gehirnentwicklung negativ beeinflusst werden kann. Darüber hinaus verläuft die Suchtentwicklung wegen der besonderen Lernfähigkeit des jugendlichen Gehirns rascher. Das dabei entstehende Suchtgedächtnis ist, wie man heute weiß, schwer löschbar und daher nur schlecht therapierbar. Zwar hat die Suchtprävention zu wichtigen Effekten bei stoffgebundenen Süchten geführt, insofern es weniger Einsteiger im Bereich der illegalen Drogen gibt. Auch ist bei legalen Drogen der regelmäßige Konsum leicht rückgängig, aber die Gruppe, die zu Exzessen neigt, ist zunehmend stärker vertreten, wie es sich beispielsweise in Form des Komatrinkens zeigt. Bemerkenswert ist die Zunahme an jüngeren Mädchen in diesen Konsumbereichen, wie es vor allem beim Rauchen erkennbar ist. Jugendliche sind risikofreudig und bereit, neue psychoaktive Substanzen wie GHB, Spice und andere Partydrogen zu probieren. Klassische Medikamente wie Beruhigungsmittel, aber auch Aufputschmittel werden weiterhin verwendet. Viele Jugendliche glauben, sich damit für den Alltag dopen zu können. Alles in allem ist es wichtig, sich das Gesamtspektrum süchtigen Verhaltens von Jugendlichen vor Augen zu führen, mit der Frage, welche Verbreitung tatsächlich vorliegt, ob diese Phänomene vorübergehend sind, welche Vorbeugung, welche Hilfen möglich sind, welche Aufgaben die Familie, die Gesellschaft und die speziellen Hilfesysteme dabei haben. Neu hinzugekommen ist nun der Bereich der Verhaltenssüchte, der sich bei Jugendlichen insbesondere im Bereich der Glücksspielsucht, vor allem aber auf die Computersucht, die Onlinesucht und die Handysucht erstreckt. Wenngleich diese Verhaltensauffälligkeiten noch der Fachdiskussion bedürfen, rücken sie immer mehr in den Blickpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Das Suchtforum verfolgt das Ziel, die verschiedenen Formen der Sucht Jugendlicher darzustellen und Verbesserungen der Prävention durch intensivere Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe zu finden.

mehr/weniger
Schlagwörter

ABHAENGIGKEIT (PSY), ALKOHOLISMUS, COMPUTER, COMPUTERNUTZUNG, DROGENABHAENGIGKEIT, JUGEND, MEDIKAMENTENMISSBRAUCH, NUERNBERG, ONLINE, SPIELSUCHT, SUCHT, VERHALTEN,

Art der Veranstaltung Konferenz / Tagung / Fachtagung / Kolloquium / Kongress / Symposium
Veranstalter Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis BAS e. V.
Kontaktadresse Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis BAS e. V., Landwehrstr. 60-62, 80336 München; Tel.: (0 89) 530730-0, Fax: (0 89) 530730-19
E-Mail des Kontakts bas@bas-muenchen.de
Beginn der Veranstaltung 23.09.2009, 14:00
Ende der Veranstaltung 23.09.2009, 18:15
Veranstaltungsstätte Philosophische Fakultät (ehemals Erziehungswissenschaftliche Fakultät, EWF) der Universität Erlangen-Nürnberg, Regensburger Str. 160, 90478 Nürnberg
Land der Bundesrepublik Deutschland Bayern
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Erwachsenenbildung/Weiterbildung; Soziale Arbeit/Sozialpädagogik; Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Lehrer/-innen; Studierende; Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Lehrerbildner/-innen; Frühpädagogische Fachkräfte; Weiterbildungsinteressierte; Sozialpädagogen/-pädagoginnen; Journalisten/Journalistinnen
Aufgenommen am 27.08.2009
Zuletzt geändert am 27.08.2009

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)