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Familie, Generation und Bildung

22.09.2008 - 24.09.2008

Universit√§t Osnabr√ľck
Osnabr√ľck
Ruediger.Mueller@uos.de

http://dgfe.pleurone.de/ueber/sektionen/folder.2004-09-09.7665533920/ak_hist/tagungosna08Externer Link

Die Familie ist seit einiger Zeit wieder verst√§rkt in die √∂ffentliche und fachliche Aufmerksamkeit ger√ľckt. Dabei richtet sich das Interesse vor allem auf die Erziehungs- und Bildungsleistungen der Familie sowie auf ihre sozialisatorische Funktion. Empirische Befunde √ľber den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Schulerfolg, insbesondere zur strukturellen Benachteiligung von Kindern aus ¬Ąbildungsfernen¬ď Milieus und Migrantenfamilien, lassen Fragen nach den Mikroprozessen und Mikrostrukturen im Binnenmilieu der Familie wie auch nach der biographischen Bedeutung familialer Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationserfahrungen aufkommen, die einen qualitativen Forschungszugang erfordern. Personale Generationsbeziehungen und historische Generationslagen √ľberkreuzen sich in diesem Problemfeld. Die Familie sieht sich heute einem Horizont gesellschaftlicher Erwartungen, vor allem auch Anspr√ľchen des Bildungssystems und der Arbeitswelt, gegen√ľber, die nicht umstandslos mit den im Familienalltag generierten bzw. tradierten Weltsichten, Handlungsorientierungen und Bed√ľrfnislagen in √úbereinstimmung gebracht werden k√∂nnen. √Ąu√üere Lebensbedingungen und Anspr√ľche treten in der Familie als innere Spannungen und Differenzen auf, die in Generationen- und Partnerbeziehungen praktisch bearbeitet werden und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig bestimmen. Umgekehrt fungieren familiale Sozialisations- und Bildungserfahrungen als spezifische Voraussetzungen f√ľr die individuelle Bearbeitung von Problemen und Herausforderungen in den au√üerfamilialen Handlungskontexten. Dazu geh√∂rt auch das Geflecht von Freizeit, Medien, Konsum und individuellen Interessen, das bis in die konkrete Familieninteraktion hineinwirkt und seit einiger Zeit die Aufmerksamkeit der kultur- und sozialwissenschaftlichen Generationen-, Kindheits- und Jugendforschung auf sich zieht. Aus der Sicht der erziehungswissenschaftlichen Biographie- und Bildungsforschung ergeben sich vor diesem Hintergrund neue theoretische und empirische Herausforderungen, die im Rahmen dieser Tagung aufgegriffen und bearbeitet werden sollen.
Vorschl√§ge f√ľr einen Tagungsbeitrag mit einem kurzen Abstract bis zum 15. Mai 2008.

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Schlagwörter

Fachtagung, BILDUNG, BILDUNGSFORSCHUNG, BILDUNGSWESEN, BIOGRAFIE, ERZIEHUNG, FAMILIE, FREIZEIT, HANDLUNGSORIENTIERUNG, JUGENDFORSCHUNG, KINDHEIT,

Art der Veranstaltung Konferenz / Tagung / Fachtagung / Kolloquium / Kongress / Symposium
Veranstalter DGfE-Kommission Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung
E-Mail des Kontakts Ruediger.Mueller@uos.de
Beginn der Veranstaltung 22.09.2008, 00:00
Ende der Veranstaltung 24.09.2008, 00:00
Veranstaltungsst√§tte Universit√§t Osnabr√ľck
Land der Bundesrepublik Deutschland Niedersachsen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Allgemeinbildung
Adressaten Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Lehrerbildner/-innen
Aufgenommen am 20.03.2008
Zuletzt geändert am 20.03.2008

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