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Seminar „Alltägliche Gewalt an Schulen - Vorbeugung und Umgang mit auffälligen Jugendlichen“

13.02.2008 - 14.02.2008

Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60529 Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
info@institut-psychologie-sicherheit.de

http://www.institut-psychologie-sicherheit.de/index.php?article_id=138Externer Link

Mit Besorgnis wird in der Öffentlichkeit seit Jahren eine Zunahme von Aggression und Gewaltbereitschaft an unseren Schulen wahrgenommen. Fast alltäglich erscheinende Vorfälle kleinerer aggressiver Taten, die von Pöbeleien und Raufereien bis hin zu Gewaltandrohungen reichen, werden dabei ebenso intensiv diskutiert, wie schwerwiegendere Fälle von Erpressung und Mobbing oder spektakuläre Einzelfälle schwerster und tödlicher Gewaltanwendung. Mitunter steht die Annahme einer quantitativen Zunahme von Schulgewalt im Zentrum der Diskussion, zu anderen Gelegenheiten wird eher eine qualitative Verschärfung („Brutalisierung“) diskutiert. Die Wissenschaft hat dabei noch erhebliche Probleme diese subjektive Wahrnehmung auch objektiv zu belegen. Doch darf über der sicherlich gerechtfertigten Diskussion einer eventuellen Zunahme der Taten oder Ausprägungen nicht die Handlungsfähigkeit von Jugendhilfe und Schulsystemen vernachlässigt werden: Unbestreitbar ist, dass Gewalt an Schulen auftritt und dass sie teilweise gravierende negative Konsequenzen für die jeweiligen Opfer mit sich bringt. Noch wichtiger als die Entwicklung einheitlicher Forschungsdesigns mit einem vergleichbaren theoretischen Zugang und einer identischen Gewaltdefinition ist es daher aus dem Blickwinkel der Praxis umsetzbare Handlungskonzepte gegen das Auftreten von Gewalt an Schulen zu entwickeln. Tatsächlich kennen Wissenschaft und pädagogische Praxis mittlerweile zahlreiche Hilfsmittel, Strategien und Lösungswege, um den kleinen Vorfällen Herr zu werden und den schwerwiegenden präventiv entgegenzutreten. In diesem Seminar werden daher wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zum Thema „leichte“ und „schwere“ Gewalt an Schulen mit zahlreichen Facetten für die Praxis nutzbar vermittelt. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet sowohl Vorträge, als auch Diskussionen und praktische Beispiele, unter anderem: - Leichte Formen von Schulgewalt: Umfang, Ursachen und Präventionsansätze für leichte Formen von Schulgewalt - Schwere Formen von Schulgewalt - Präventionskonzepte: Handwerkszeug zur Gewaltprävention an Schulen - Die Rolle von Monstern, Machos und Mediengewalt: Lebenslagen von Jugendlichen und ihre Auswirkungen auf Schulgewalt - Übungen zur Umsetzung im beruflichen Umfeld: Soziales Lernen, Medienpädagogik und Gestaltung von Schule Das Seminar richtet sich ausschließlich an Personen, die beruflich mit der Thematik zu tun haben (z.B. Sozialpädagogen, Psychologen, Lehrer, Polizeibeamte, Sozialarbeiter, Juristen, Mediziner, Mitarbeiter von Beratungseinrichtungen, etc.). Die Anmeldung zu diesem Seminar ist per PDF-Formular möglich.

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Schlagwörter

AGGRESSION, ALLTAG, ALLTAGSBEZUG, AUFFAELLIGKEIT, FRANKFURT AM MAIN, GEWALT, GEWALTBEREITSCHAFT, JUGENDLICHER, SCHULE, SEMINAR, VORBEUGUNG,

Veranstalter Institut Psychologie & Sicherheit
Kontaktadresse Institut Psychologie & Sicherheit, Postfach 100 862, 63705 Aschaffenburg; Tel.: (0 60 21) 4395066, Fax: (0 60 21) 4395064
E-Mail des Kontakts info@institut-psychologie-sicherheit.de
Beginn der Veranstaltung 13.02.2008, 00:00
Ende der Veranstaltung 14.02.2008, 00:00
Veranstaltungsstätte Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60529 Frankfurt am Main
Land der Bundesrepublik Deutschland Hessen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Sonderschule/Förderschule; Berufsschule; Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
Adressaten Lehrer/-innen; Sozialpädagogen/-pädagoginnen
Aufgenommen am 10.01.2008
Zuletzt geändert am 10.01.2008

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