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„Bildung, Betreuung und Erziehung von Anfang an“

18.01.2008, 09:00 Uhr - 18.01.2008, 16:30 Uhr

Halle 1, Verein für soziale Arbeit im Stadtteil/ Kinderwerkstatt Bockenheim, Falkstr. 72, 60487 Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
info@hbs-hessen.de

http://www.hbs-hessen.de/singleview/article/447/bildung-von.htmlExterner Link

Die öffentliche Diskussion im Zuge der Ergebnisse der PISA-Studien hat dazu geführt, den Blick auch verstärkt auf Bildung in der frühen Kindheit zu richten und Kindertageseinrichtungen statt in erster Linie als Betreuungseinrichtungen verstärkt auch als Bildungseinrichtungen zu betrachten. Nach PISA wurden Kitas rasch mit der Forderung konfrontiert, mehr frühe Bildung und gezielte Bildungsförderung zu betreiben, damit schulische Bildung auf einer besseren Basis aufbauen kann. Dabei birgt die Diskussion die Gefahr eines verkürzten Bildungsverständnisses in sich und droht, die derzeitige Form schulischer Bildung nach vorne zu verlagern statt die Selbstbildungsprozesse von Kindern zur Basis von Bildungsförderung zu machen, so wie es die wissenschaftliche Debatte um frühe Bildung fordert, wie es sich aber auch in den Bildungsplänen, -empfehlungen oder -leitlinien vieler Bundesländer wieder findet. Frühkindliche Bildungsprozesse sind ganzheitlich und komplex und sollen dem Charakter von Bildung als vielfältiger und eigensinniger Selbsttätigkeit des Kindes in sozialen Beziehungen Rechnung tragen. Bildung ist zudem kulturell geprägt, d.h. die soziale, ethnische, geschlechtsspezifische und weltanschauliche bzw. religiöse Eingebundenheit des Kindes prägen seine Lebensumwelt und seine Lebenserfahrungen. Die unterschiedlichen Voraussetzungen von allen Kindern müssen also in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Eltern sind dabei die wichtigsten Partner. Die Gestaltung der Zusammenarbeit mit Eltern ist deshalb ebenfalls von zentraler Bedeutung. Bildung, Erziehung und Betreuung in Krippen und Kitas sollen dazu beitragen, dass jedes einzelne Kind, unabhängig von der Herkunft und seinen individuellen Voraussetzungen gleiche Rechte und Chancen hat, seine Absichten, seine Fähigkeiten und seine individuellen Möglichkeiten in die Entwicklung von Gesellschaft einzubringen. Wie dies am besten gelingen kann und wie dies in der Praxis aussehen kann, soll im Zentrum der Tagung stehen. Anmeldeschluss für diese Tagung ist der 14.01.2008.

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Schlagwörter

TAGUNG, BETREUUNG, BILDUNG, BILDUNGSCHANCE, BILDUNGSFOERDERUNG, ERZIEHUNG, FRANKFURT AM MAIN, FRUEHKINDLICHE ERZIEHUNG, HEINRICH-BOELL-STIFTUNG, INTERKULTURELLE BILDUNG, KINDERTAGESBETREUUNG, KINDERTAGESSTAETTE, LEHRERFORTBILDUNG, SOZIAL BENACHTEILIGTE FA,

Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. in Kooperation mit dem Verein für soziale Arbeit im Stadttteil/Kinderwerkstatt Bockenheim e.V.
Kontaktadresse Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Niddastr. 64, 60329 Frankfurt am Main; Tel.: (0 69) 23 10 90, FAX: (0 69) 23 94 78
E-Mail des Kontakts info@hbs-hessen.de
Beginn der Veranstaltung 18.01.2008, 09:00
Ende der Veranstaltung 18.01.2008, 16:30
Veranstaltungsstätte Halle 1, Verein für soziale Arbeit im Stadtteil/ Kinderwerkstatt Bockenheim, Falkstr. 72, 60487 Frankfurt am Main
Land der Bundesrepublik Deutschland Hessen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Kindertageseinrichtungen; Vorschule; Primarstufe; Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
Adressaten Eltern; Lehrer/-innen; Frühpädagogische Fachkräfte; Sozialpädagogen/-pädagoginnen
Aufgenommen am 21.12.2007
Zuletzt geändert am 09.01.2008

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