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Symposium „Geisteswissenschaften und Qualitätsstandards“

21.11.2007, 09:30 Uhr - 22.11.2007, 18:00 Uhr

Fritz-Reuter-Saal, Universitätsgebäude am Hegelplatz (Haus 2, 3. OG), Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin
Berlin
elisabeth.lack@uv.hu-berlin.de

http://www.hu-berlin.de/pr/aktuelles/geisteswissenschaften/standards/Externer Link

Wie erkennt man eigentlich „gute Wissenschaft“? Diese Frage stellt sich nicht nur dem Studienanfänger, sondern allen, die mit Lehre und Forschung befasst sind, und sie ist schwerer zu beantworten denn je. Sind möglicherweise eine zunehmende Aufsplitterung der Fächer und die vielfältig sprießenden theoretischen „Moden“ der letzten Jahrzehnte verantwortlich für eine Verwässerung von Qualitätsstandards? Das Berliner Symposium „Geisteswissenschaften und Qualitätsstandards“ geht dieser zugespitzt formulierten Frage nach und bringt darüber hinaus in sieben Panels über 40 Wissenschaftler, Forschungsförderer und Medienvertreter zur Diskussion über Qualitätsmerkmale, Publikationsgepflogenheiten, Förder- und Berufungskriterien zusammen. Teilnehmer sind u.a. Jutta Allmendinger, Lorraine Daston, Luca Guiliani und Christoph Markschies. Eine lebhafte Debatte über Möglichkeiten und Grenzen von Standards und Qualitätskontrolle in den Geisteswissenschaften wird jedoch nicht nur intern geführt. Seit geraumer Zeit werden von Seiten der Politik wie der Medien Rufe laut, die die Fakultät der geisteswissenschaftlichen Fächer auffordern, der Gesellschaft als „moralische Anstalt“ aus einer Orientierungskrise zu helfen. Auf die polemische Einforderung der gesellschaftlichen Nützlichkeit geisteswissenschaftlichen Forschens folgt oft ebenso polemisch die Ablehnung dieser „Zumutung“ von Seiten der Geisteswissenschaftler, also eine bewusste Verweigerung des Formulierens von Verbindlichkeit und (Werte-)Kanon. Unter anderem darüber spricht der Sozialpsychologe Harald Welzer, Herausgeber des Buches „Ende der Bescheidenheit. Zur Verbesserung der Geistes- und Kulturwissenschaften“, am zweiten Tag des Symposiums in einer zusätzlichen öffentlichen Diskussion mit dem Romanisten Jürgen Trabant. Um Anmeldung zu diesem Symposium wird per E-Mail gebeten an annette.zerpner@uv.hu-berlin.de.

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Schlagwörter

BERLIN, BUNDESMINISTERIUM FUER BILDUNG UND FORSCHUNG, GEISTESWISSENSCHAFTEN, HUMBOLDT-UNIVERSITAET, PANEL, QUALITAETSKONTROLLE, QUALITAETSSTANDARD, SYMPOSIUM,

Veranstalter Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität und das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kontaktadresse Ansprechpartnerin: Elisabeth Lack, M. Phil, Referentin für das Wissenschaftliche Leitbild im Stab des Präsidenten, Tel.: (0 30) 2093-2122
E-Mail des Kontakts elisabeth.lack@uv.hu-berlin.de
Beginn der Veranstaltung 21.11.2007, 09:30
Ende der Veranstaltung 22.11.2007, 18:00
Veranstaltungsstätte Fritz-Reuter-Saal, Universitätsgebäude am Hegelplatz (Haus 2, 3. OG), Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin
Land der Bundesrepublik Deutschland Berlin
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Hochschule; Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Studierende; Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Fachleute aus Bildungspolitik und -verwaltung
Aufgenommen am 19.11.2007
Zuletzt geändert am 19.11.2007

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