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Podiumsdiskussion „Geschichtsbücher als Sinnstifter eines neuen Europa?“

05.12.2007, 19:00 Uhr - 05.12.2007, 22:00 Uhr

Sachsen-Anhalt-Saal, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin
Berlin
radkau@gei.de

http://idw-online.de/pages/de/news234960Externer Link

„Geschichtsbücher als Sinnstifter eines neuen Europa?“ ist das Thema, das am 5. Dezember in Berlin diskutiert wird. Ausgelöst wurde die aktuelle und höchst kontroverse Diskussion um ein „Europäisches Geschichtsbuch“ durch die deutsche Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan. Die Debatte spiegelt die Bedeutung und das Konfliktpotential von Fragen kollektiver Identität wider. Während die Kritiker eines solchen Projekts befürchten, damit solle ein verbindliches, noch dazu westlich dominiertes Geschichtsbild „verordnet“ werden, hoffen die Befürworter, dass die Besinnung auf gemeinsame kulturelle Wurzeln und Werte mehr soziale Kohärenz stiften und zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsbewusstseins gerade bei jungen Menschen beitragen könne. Auf dem Podium diskutieren Bildungspolitiker, Verlagsvertreter, Fachwissenschaftler und Pädagogen als Produzenten und Vermittler von Geschichtsbildern und historischen Identitätsangeboten im Bereich schulische Bildung: Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Kultusminister Sachsen-Anhalt), Andreas Baer (VdS Bildungsmedien e.V.), Prof. Dr. Hartmut Kaelble (HU Berlin), Dr. Urte Kocka (FU Berlin), Angelika Rieber (Ernst Reuter Schule, Frankfurt), Dr. Piotr Sadouski (Botschafter a.D., Minsk, Belarus). Moderatorin Prof. Dr. Simone Lässig (Direktorin des Georg-Eckert-Instituts) wird gemeinsam mit den Diskutanten Antworten auf folgende zentrale Fragen suchen: o Wie ist das Anliegen zu bewerten, europäische Identität über ein gemeinsames Geschichtsbewusstsein schaffen zu wollen? o Welche Rolle könnten und sollten Schulbücher bei der Herausbildung eines solchen europäischen Geschichtsbewusstseins spielen? o Brauchen wir überhaupt ein europäisches Geschichtsbuch als „Sinnstifter“ bzw. „Integrationsinstrument“ und wie müsste dieses gegebenenfalls aussehen? o Gibt es Alternativen zu einem solchen Lehrwerk? Das Publikum wird Gelegenheit haben, an der Diskussion teilzunehmen. Die Veranstaltung - eine Kooperation des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung und des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt - klingt mit einem kleinen Empfang aus, den Journalisten für Interviews nutzen können.

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Schlagwörter

BERLIN, EUROPA, EUROPAEISCHES GESCHICHTSBUCH, GEORG-ECKERT-INSTITUT FUER INTERNATIONALE SCHULBUCHFORSCHUNG, GESCHICHTSBUCH, PODIUMSGESPRAECH, SCHULBUCH, SCHULBUCHFORSCHUNG,

Veranstalter Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Kooperation mit dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Kontaktadresse Ansprechpartnerin: Verena Radkau, Tel.: (05 31) 590 99 54
E-Mail des Kontakts radkau@gei.de
Beginn der Veranstaltung 05.12.2007, 19:00
Ende der Veranstaltung 05.12.2007, 22:00
Veranstaltungsstätte Sachsen-Anhalt-Saal, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin
Land der Bundesrepublik Deutschland Berlin
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz europaweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Wissenschaft/Bildungsforschung
Adressaten Lehrer/-innen; Hochschullehrer/innen / Forscher/-innen; Fachleute aus Bildungspolitik und -verwaltung
Aufgenommen am 15.11.2007
Zuletzt geändert am 15.11.2007

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