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Bildung braucht Kunst! Freies Theater und kulturelle Bildung

19.02.2008 - 21.02.2008

Bundesakademie f√ľr kulturelle Bildung, Schlo√üplatz 13, 38304 Wolfenb√ľttel
Wolfenb√ľttel
post@bundesakademie.de

http://www.bundesakademie.de/th08.htmExterner Link

¬ĄKunst braucht Bildung¬ď lautet der aktuelle kulturpolitische Mainstream, kulturelle Bildung als Kulturmarktsegment und als gesellschaftliche Heilslehre boomt. ¬ĄRhythm is it¬ď f√ľr alle ist kulturpolitisch angesagt, vor allem dann, wenn es um aktive Alte, bildungsferne Jungs und ¬ĄMenschen mit Migrationshintergrund¬ď geht. Das Freie Theater wird von der Kulturpolitik darum gerne (auch) als ¬Ąmobile Akademie¬ď gesehen. Seine Mobilit√§t und Flexibilit√§t lassen diesen Bezug durchaus zu. Zumal zahlreiche Freie Theaterschaffende diesen Markt der kulturellen Bildung lange nutzen, als Workshopleiter, Theaterp√§dagogen in Schule und Freizeit, als Regisseure von theaterp√§dagogischen Projekten bis hin zu Animationsprojekten. Welche Bedeutung diesem Aspekt k√ľnstlerischen Schaffens allerdings genau zukommt, w√§re zu kl√§ren: lukrativer Nebenjob, f√∂rderpolitische Tr√§nendr√ľse oder selbstverst√§ndlicher Bestandteil jeder Theaterarbeit als Bereicherung k√ľnstlerischen Denkens? Zu fragen ist zudem, ob diese Verkn√ľpfung von Theaterproduktion und kulturp√§dagogischer T√§tigkeit f√ľr die strukturelle Entwicklung einer Kultur Freier Theater hilfreich ist. In manchem Kinder- und Jugendtheater mit eigener Spielst√§tte mag dieses noch plausibel und naheliegend erscheinen. Doch die Vermutung liegt nahe, dass etliche Freie Theater in ihrem ¬ĄKerngesch√§ft¬ď, in der Erarbeitung √ľberzeugender Theaterauff√ľhrungen durch derart zus√§tzliche Aufgaben belastet werden. Die Knappheit ihres Personals bei hohem Selbstausbeutungspotential ist bekannt. Welche Vorteile bieten sich also f√ľr die Freien Theater und f√ľr die Teilnehmer dieser Veranstaltungen und warum sollte dieses Feld nicht einfach den personalst√§rkeren institutionalisierten Theatern √ľberlassen werden? Das Fachtreffen will das Zusammenwirken Freier Theaterarbeit und kultureller wie √§sthetischer Bildungst√§tigkeit befragen, auf Chancen, Risiken und Missverst√§ndnisse hinweisen sowie gelungene Projekte vorstellen und betrachten, in denen diese Verbindungen zu k√ľnstlerischen Entwicklungen, partizipativen Prozessen und einer Entwicklung und Erweiterung des Theaterbegriffs und den Kulturen des Freien Theaters beitragen. Nicht ¬ĄKunst braucht Bildung¬ď, sondern ¬ĄKunst ist Bildung¬ď oder gar ¬ĄBildung braucht Kunst¬ď?

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Schlagwörter

BILDUNG, KULTURELLE BILDUNG, KUNST, THEATER, THEATERARBEIT, WOLFENBUETTEL,

Veranstalter Bundesakademie f√ľr kulturelle Bildung Wolfenb√ľttel in Kooperation mit dem Landesverband Freier Theater in Niedersachsen LaFT
Kontaktadresse Bundesakademie f√ľr kulturelle Bildung, Postfach 1140, 38281 Wolfenb√ľttel; Tel.: (0 53 31) 808-411, Fax: (0 53 31) 808-413
E-Mail des Kontakts post@bundesakademie.de
Beginn der Veranstaltung 19.02.2008, 00:00
Ende der Veranstaltung 21.02.2008, 00:00
Veranstaltungsst√§tte Bundesakademie f√ľr kulturelle Bildung, Schlo√üplatz 13, 38304 Wolfenb√ľttel
Land der Bundesrepublik Deutschland Niedersachsen
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Adressaten Weiterbildungsinteressierte
Aufgenommen am 19.10.2007
Zuletzt geändert am 19.10.2007

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