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Seminar: „Alltägliche Gewalt an Schulen - Vorbeugung und Umgang mit auffälligen Jugendlichen“

10.12.2007, 10:00 Uhr - 11.12.2007, 16:30 Uhr

Stadthalle am Schloss, Schlossplatz 1, 63739 Aschaffenburg
Aschaffenburg
info@institut-psychologie-sicherheit.de

http://www.institut-psychologie-sicherheit.de/index.php?article_id=138Externer Link

Mit Besorgnis wird in der Öffentlichkeit seit Jahren eine Zunahme von Aggression und Gewaltbereitschaft an unseren Schulen wahrgenommen. Fast alltäglich erscheinende Vorfälle kleinerer aggressiver Taten, die von Pöbeleien und Raufereien bis hin zu Gewaltandrohungen reichen, werden dabei ebenso intensiv diskutiert wie schwerwiegendere Fälle von Erpressung und Mobbing oder spektakuläre Einzelfälle schwerster und tödlicher Gewaltanwendung. Mitunter steht die Annahme einer quantitativen Zunahme von Schulgewalt im Zentrum der Diskussion, zu anderen Gelegenheiten wird eher eine qualitative Verschärfung („Brutalisierung“) diskutiert. Die Wissenschaft hat dabei noch erhebliche Probleme diese subjektive Wahrnehmung auch objektiv zu belegen. Doch darf über der sicherlich gerechtfertigten Diskussion einer eventuellen Zunahme der Taten oder Ausprägungen nicht die Handlungsfähigkeit von Jugendhilfe und Schulsystemen vernachlässigt werden: Unbestreitbar ist, dass Gewalt an Schulen auftritt und dass sie teilweise gravierende negative Konsequenzen für die jeweiligen Opfer mit sich bringt. Noch wichtiger als die Entwicklung einheitlicher Forschungsdesigns mit einem vergleichbaren theoretischen Zugang und einer identischen Gewaltdefinition ist es daher aus dem Blickwinkel der Praxis umsetzbare Handlungskonzepte gegen das Auftreten von Gewalt an Schulen zu entwickeln. Tatsächlich kennen Wissenschaft und pädagogische Praxis mittlerweile zahlreiche Hilfsmittel, Strategien und Lösungswege, um den kleinen Vorfällen Herr zu werden und den schwerwiegenden präventiv entgegenzutreten. In diesem Seminar werden daher wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zum Thema „leichte“ und „schwere“ Gewalt an Schulen mit zahlreichen Facetten für die Praxis nutzbar vermittelt. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet sowohl Vorträge, als auch Diskussionen und praktische Beispiele, unter anderem: - Leichte Formen von Schulgewalt Umfang, Ursachen und Präventionsansätze für leichte Formen von Schulgewalt - Schwere Formen von Schulgewalt Umfang, Ursachen und Präventionsansätze für schwere Formen zielgerichteter Gewalt an Schulen - Präventionskonzepte Handwerkszeug zur Gewaltprävention an Schulen - Die Rolle von Monstern, Machos und Mediengewalt Lebenslagen von Jugendlichen und ihre Auswirkungen auf Schulgewalt - Übungen zur Umsetzung im beruflichen Umfeld: Soziales Lernen, Medienpädagogik und Gestaltung von Schule Die Anmeldung zu diesem Seminar ist per pdf-Formular möglich. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular an die oben angegebene Kontaktadresse.

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Schlagwörter

AGGRESSION, ALLTAG, ALLTAGSBEZUG, ASCHAFFENBURG, AUFFAELLIGKEIT, GEWALT, GEWALTBEREITSCHAFT, JUGENDLICHER, SCHULE, SEMINAR, VORBEUGUNG,

Veranstalter Institut Psychologie & Sicherheit
Kontaktadresse Institut Psychologie & Sicherheit, Postfach 100 862, 63705 Aschaffenburg; Tel.: (0 60 21) 4395066, Fax: (0 60 21) 4395064
E-Mail des Kontakts info@institut-psychologie-sicherheit.de
Beginn der Veranstaltung 10.12.2007, 10:00
Ende der Veranstaltung 11.12.2007, 16:30
Veranstaltungsstätte Stadthalle am Schloss, Schlossplatz 1, 63739 Aschaffenburg
Land der Bundesrepublik Deutschland Bayern
Staat Deutschland
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Inhaltsbereich der Veranstaltung Primarstufe; Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Sonderschule/Förderschule; Berufsschule
Adressaten Lehrer/-innen; Sozialpädagogen/-pädagoginnen
Aufgenommen am 04.07.2007
Zuletzt geändert am 03.12.2007

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