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Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) 2019 - wichtigste Änderungen

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Bildrechte: Pixabay, CC0

Das Bundeskabinett hat am 15. Mai 2019 den Gesetzentwurf für die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) beschlossen. Wichtige Elemente sind:
1. die Einführung transparenter Fortbildungsstufen für die höherqualifizierende Berufsbildung. Abschlüsse sollen künftig die Bezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist/in“, „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ tragen. Dadurch soll die Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und Studium verdeutlicht werden.
2. die Einführung einer ausbalancierten Mindestausbildungsvergütung. Ist der Arbeitgeber nicht tarifgebunden, erhalten Auszubildende in Zukunft mindestens die gesetzliche Mindestvergütung.
Weitere Schwerpunkte der BBiG-Novelle sind erweiterte Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung, Regelungen für eine größere Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung sowie verbesserte Bestimmungen für rechtsbeständige und hochwertige Prüfungen. Verfahren sollen vereinfacht, Bürokratie abgebaut werden. Im Folgenden sind weiterführende Links zum Thema zusammengestellt. 
Das Gesetz soll Anfang 2020 in Kraft treten. Nachdem der Bundestag dem Gesetz bereits zugestimmt hat, wurde die Entscheidung im Bundesrat vertagt, sie soll am 29. November fallen. Streitpunkt sind die Bezeichnungen "Bachelor Professional" und "Master Professional" für berufliche Abschlüsse, wie Spiegel Online am 13.11.2019 unter "Pro & Kontra" berichtete.

 

Thematischer Kontext

  1. Berufliche Bildung

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