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PROMI – Promotion inklusive

Laufzeit: 2013 - 31.08.2022

h t t p s : / / p r o m i . u n i - k o e l n . d e /Externer Link

Das Projekt setzt sich dafür ein, dass an den Hochschulen in Deutschland nachhaltige Strukturen und Unterstützungsmöglichkeiten für Promovierende und Wissenschaftler*innen mit Behinderungen geschaffen werden. Es vernetzt deutschlandweit relevante Akteur*innen, um über eine inklusive Wissenschaft in Austausch zu kommen, Herausforderungen zu identifizieren und gute Lösungen zu finden und zu teilen.

In den Jahren 2013 bis 2020 haben insgesamt 45 Hochschulabsolvent*innen mit einer Behinderung im Rahmen des Projektes die Möglichkeit zur Promotion erhalten. Dazu wurden zusätzliche halbe Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen an 21 Partner-Hochschulen in ganz Deutschland eingerichtet. Bei den Promotionsstellen handelte es sich um bis zu 5-jährige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Der Vorteil: Die Promovierenden waren finanziell abgesichert und konnten einen Rechtsanspruch auf notwendige berufliche Reha-Leistungen geltend machen.

Zielsetzungen des Projekts sind:

  • 45 schwerbehinderte Absolvent*innen mit einer Promotionsstelle sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt an Universitäten beschäftigen
  • Weiterqualifizierung und Berufserfahrung für die Promovierenden ermöglichen
  • Chancen der nachhaltigen Weiterbeschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt nach der Promotion erhöhen
  • Vernetzung der Promovierenden untereinander und mit potentiellen Arbeitgeber*innen im Rahmen von interdisziplinären Netzwerktreffen fördern
  • Bildung von Alumni-Netzwerken
  • Etablierung nachhaltiger Strukturen und neuer Zugangsmöglichkeiten für schwerbehinderte Studierende und Mitarbeitende an den teilnehmenden Hochschulen
  • Steigerung der Diversität an den beteiligten Hochschulen
  • Bildung bundesweiter Netzwerke zu der Thematik (z. B. über die Hochschulrektorenkonferenz, Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler)
  • ¬Identifizierung von Hürden und Zusammenstellung von Best-Practice-Beispielen
  • Erarbeitung von Handlungshilfen für Absolvent*innen und Arbeitgeber*innen auf Grundlage der Projektevaluation
  • Vorantreiben des Themas „Inklusive Hochschule“
  • Beitrag zur Umsetzung der UN-BRK
  • Öffentliche Aufmerksamkeit für die Gruppe von Absolvent*innen mit Behinderung herstellen
  • Potential und Leistungsfähigkeit von Absolvent*innen mit Behinderung auch vor dem Hintergrund der Fachkräftediskussion verdeutlichen

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung von Strukturen und Unterstützungsmöglichkeiten an Hochschulen für Promovierende und Wissenschaftler*innen mit Behinderungen.

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Schlagwörter

Behinderter, Behinderung, Hochschule, Inklusion, Promotion, Unterstützung, Wissenschaft, Wissenschaftler, Wissenschaftlicher Nachwuchs,

Titel PROMI – Promotion inklusive
Kurztitel PROMI
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Hochschulbereich
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur

Projektförderung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Projektleitung:
Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation (Prof.’in Dr. Dr. Mathilde Niehaus), Universität zu Köln

Kooperationspartner:
Arbeitgeberservice Schwerbehinderte Akademiker der ZAV der Bundesagentur für Arbeit
Unternehmensforum;
21 Hochschulen in Deutschland

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation:
Universität zu Köln 

Das Projekt wird von einem Beirat begleitet.

Projektbeginn 2013
Projektende 31.08.2022
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://promi.uni-koeln.de/publikationen/‌
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Thüringen
Zuletzt geändert am 11.08.2022

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