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Mentoring 4.0

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Die Digitalisierung stellt jedes klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) und alle Mitarbeitenden vor vielfältige Herausforderungen, eröffnet aber auch eine Vielzahl von Chancen zur Verbesserung der Gesamtsituation für alle beteiligten Akteure. Mentoring 4.0 soll Lösungen für KMU bereitstellen, um den Wissensschatz, der in Form von speziellen Fähigkeiten einzelner Mitarbeitender in jedem Unternehmen schlummert, zu heben.

Junge Mitarbeiter*innen nutzen bereits zum Einstieg in das Berufsleben diverse Möglichkeiten der digitalisierten Welt. Sie kennen viele digitale Hilfsmittel, um Abläufe im Unternehmen einfacher bzw. neu zu gestalten. Nun stellt sich die Frage, wie sie in die Lage versetzt werden können, ihr digitales Know-how für das Unternehmen bzw. für die erfahreneren Kolleg*innen nutzbar zu machen. Wie soll sich ein junger Mensch in einem mittelständischen Handwerksunternehmen beispielsweise verhalten, wenn er erkennt, dass man mit einer Branchensoftware die Rechnungsstellung deutlich vereinfachen kann? Wie geht er auf Ausbildende oder Führungskräfte zu, wenn er feststellt, dass die im Unternehmen eingesetzte Software auch effizienter bedient werden kann, ohne dabei die digitale Kompetenz der Führungskraft in Frage zu stellen? Hierbei soll die Methode des Reverse Mentorings helfen. Dazu werden altersgemischte Mentoren-Mentee-Gespanne gebildet und individuell und eng von Lotsen im internen Wissenstransfer begleitet. Sie erhalten Hilfe bei der Teambildung und der Herausarbeitung von Zielen, die möglichst die persönlichen Bedürfnisse aller involvierten Parteien befriedigen. Im Projekt wird zudem ein Werkzeugkasten mit Tools, Methoden und Hilfsmitteln zur Unterstützung von Qualifizierungs- und Wissensaustauschprozessen entwickelt, welcher den Projektpartnern zur Verfügung gestellt wird. Außerdem werden verschiedene Einzel- und Gruppenworkshops angeboten und ein Erfahrungsaustausch zwischen den Projektpartnern organisiert.

Nach Phase 1 des Projekts ("Mit Wertschätzung zu Wertschöpfung – Generationsübergreifend die Chancen des digitalen Wandels in der täglichen Arbeit nutzen") ist das Ziel von Phase 2 ("Qualifizierung für den digitalen Wandel in NRW") der flächendeckende Transfer mit Informations- und Qualifizierungsformaten. Vermittelt werden Vorgehensweisen und Hilfsmittel zur erfolgreichen Gestaltung von internen Kommunikations- und Wissensaustauschprozessen in KMU nach dem Prinzip des Reverse Mentoring. Ziel ist es, das Erwerbspotenzial der beteiligten Mitarbeitenden zu stärken und den digitalen Wandel in KMU voranzutreiben und so eine Steigerung der Wertschöpfung zu ermöglichen. Die Projektangebote werden in bestehende Formate, wie etwa die erfolgreichen "Digital Scouts"-Reihen der Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren des BMWi und weitere etablierte Angebote integriert. Außerdem kann eine gezielte Intensivqualifizierung zum Mentoring-4.0-Lotsen auch in Form eines Intensivkurses mit der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhegebiet in Bochum angeboten werden. Zusätzlich soll auch auf webbasierte Formate, etwa Webinare, zurückgegriffen werden, um die Reichweite zusätzlich zu erhöhen.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung der Weitergabe von Wissen über digitale Techniken und Möglichkeiten innerhalb von klein- und mittelständischen Unternehmen in NRW durch Reverse Mentoring, d.h. von jüngeren hin zu älteren Mitarbeitenden.

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Schlagwörter

Nordrhein-Westfalen, Digitalisierung, Kleine und mittlere Unternehmen, Mentoring, Qualifizierung, Wissenstransfer, Digitaler Wandel, Reverse Mentoring,

Titel Mentoring 4.0
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Nordrhein-Westfalen
Bildungsbereich Erwachsenenbildung
Innovationsbereich Medienbildung; Lehr-/Lernprozesse; E-Learning; Lebenslanges Lernen
Organisationsstruktur

Projektförderung Phase 1:
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen;
EU / Europäischer Sozialfonds

Projektförderung Phase 2 (ab 09/2020):
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Projektleitung:
//mib Management Institut Bochum GmbH

Projektpartner in Phase 2:
Handwerkskammer Dortmund;
Handwerkskammer Münster;
IHK Mittleres Ruhrgebiet;
Ruhr-Uni Bochum, Lehrstuhl für Produktionssysteme;
Etabo Energietechnik und Anlagenservice GmbH;
Konrad Armaturentechnik;
Schuster Sanitär – Heizung – Elektro

Projektbeginn 01.03.2018
Projektende
Beteiligte Bundesländer Nordrhein-Westfalen
Zuletzt geändert am 21.10.2021

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