PISA hat Leseschwäche offenbart. Zum Stand der Lesekompetenz deutscher Kinder und Jugendlicher

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Der Artikel fasst einleitend die Ergebnisse der PISA Studie 2000 mit Bezug auf die Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler zusammen, die im internationalen Vergleich nur durchschnittliche Leistungen gezeigt haben, was sich bei nur leichter Verbesserung bei PISA 2003 bestätigte. Im Gegensatz zur PISA-Studie schnitten die deutschen Schülerinnen und Schüler, die bei IGLU, der Internationalen Grundschul-Leseuntersuchung, geprüft wurden, besser ab. Als Erklärung für diese Ergebnisse wird im weiteren der Zusammenhang zwischen dem Leseinteresse sowie den Lesegewohnheiten und der Lesekompetenz erörtert. So lassen sich die besseren Leseleistungen der Mädchen mit ihrer deutlich größeren Lesemotivation und der daraus resultierenden umfangreicheren Lesepraxis erklären. Daraus wird die Forderung abgeleitet, dass im Mittelpunkt der Bemühungen in der Leseförderung Projekte stehen sollten, die die Lesefreude und Lesemotivation steigern. In diese Richtung gehen die Empfehlungen des österreichischen Pioniers der Leseförderung Richard Bamberger, die abschließend in einigen Punkten referiert werden. Im Anhang finden sich einige Links mit weiter führenden Informationen zum Thema.

Autor:

Schraml, Petra; schraml@digitale-zeiten.de

Bildungsebene:

Primarstufe; Sekundarstufe I

Lernressourcentyp:

Primärmaterial/Quelle

freie Schlagwörter:

LESEN; LESEERZIEHUNG; LESEFOERDERUNG; LESEINTERESSE; LESEMOTIVATION; LESEKOMPETENZ; LESELEISTUNG; LESEVERHALTEN; PISA (PROGRAMME FOR INTERNATIONAL STUDENT ASSESSMENT); IGLU (INTERNATIONALE GRUNDSCHUL-LESE-UNTERSUCHUNG); JUNGE; MAEDCHEN; GESCHLECHTSSPEZIFI

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Schule; Sprachen und Literatur
Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch

Geeignet für:

Lehrer; Schüler