Übertrittsregelung im Saarland

h t t p s : / / w w w . s t u d i e n k r e i s . d e / i n f o t h e k / b u n d e s l a n d i n f o s / s c h u l s y s t e m e / s a a r l a n d /

Mit erfolgreichem Abschluss der 4. Klasse der Grundschule wechseln Schüler im Saarland in die Sekundarstufe I einer weiterführenden Schule. Der Entwicklungsbericht im Halbjahreszeugnis der 4. Klasse gibt Aufschluss über die bisherige Lern- und Leistungsentwicklung der Schüler sowie über Arbeitshaltung, die Art des Arbeitens und Lernens, Sozialverhalten, Denkvermögen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Zusätzlich zum Zeugnis nehmen Eltern innerhalb von 2 Wochen nach Zeugnisausgabe verpflichtend an einem Beratungsgespräch mit der Grundschule teil. Auf Basis dieser Informationen entscheiden dann die Eltern über die Schulform, die ihr Kind besuchen soll. Schüler können von der Grundschule an das Gymnasium wechseln, wenn sie nach dem Entwicklungsbericht den dortigen Anforderungen entsprechen und in den Fächern Mathematik und Deutsch mindestens eine gute und eine befriedigende Leistung auf dem Halbjahreszeugnis der 4. Klasse vorweisen können. Soll ein Schüler entgegen der Empfehlung auf Wunsch seiner Eltern an ein Gymnasium wechseln, nimmt er an einem Übergangsverfahren teil. Dieses findet in der Zeit zwischen der Halbjahreszeugnisausgabe der 4. Klasse und dem Anmeldebeginn an dem Gymnasium statt.

Autor:

Studienkreis GmbH; info@studienkreis.de

Bildungsebene:

Primarstufe; Sekundarstufe I

Lizenz:

Keine Angabe, es gilt die gesetzliche Regelung

Schlagwörter:

Grundschule; Übertritt; Übertrittsverfahren; Übertrittszeugnis; Weiterführende Schule

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Schule; Schulwesen allgemein
Schule; Schulwesen allgemein; Schulsystem, Organisation

Geeignet für:

Lehrer; Schüler