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SKOLA Hessen: Sicherung von Ausbildungsplätzen und Qualitätsstandards in der Region durch selbst gesteuerte und kooperative Lernformen

http://www.bwpat.de/ausgabe13/clement_hahn_bwpat13.shtmlExterner Link

Im Rahmen des Vorhabens werden alternative Unterrichtskonzepte zum Fachklassenprinzip in der beruflichen Bildung entwickelt und erprobt.
Es wird untersucht, ob es möglich ist, ein differenziertes und attraktives Bildungs- und Lehrstellenangebot im ländlichen Raum durch intelligente Formen der Klassenbildung und den Einsatz individualisierter Lehr- und Lernvereinbarungen zu sichern.
Berufliche Schulen sind als Teilsysteme eines regionalen Bildungsnetzwerkes zu betrachten. Gerade in ländlichen Regionen ist es umso wichtiger, gemeinsam mit den Partnern im regionalen Bildungsdialog den Handlungsbedarf zu analysieren und individuelle, regional verankerte Bildungsprogramme zu entwickeln. Selbstverantwortung, lebenslanges Lernen, Qualitätssicherung und Profilbildung sind zentrale Bildungsthemen und stehen auch im Zentrum des Vorhabens, das sowohl die Stärkung der Selbstverantwortung der Einzelschulen als auch die Entwicklung regionaler Bildungsstrukturen zum Ziel hat.
Den beteiligten Schulen soll im Rahmen des Vorhabens eine größere pädagogische Selbstverantwortung übertragen werden, um einen Lernkulturwandel zu bewirken und eigenverantwortliches und selbst reguliertes Lernen zu fördern. Den Schulen werden Freiräume zur innovativen Gestaltung von Fachklassen mit Mindestschülerzahlen eingeräumt, die flexible Kombinationen von Selbst-, Kleingruppen- und Großgruppenlernphasen ermöglichen. Die Projektschulen sollen von allgemeinen Vorgaben zur Unterrichtsorganisation und -gestaltung abweichen können, um regionale Besonderheiten wie Vorgaben zu Lerngruppengrößen, zeitliche und örtliche Organisation von Unterricht, Ausweitung des Differenzierungsangebotes für leistungsstarke und leistungsschwächere Schüler und Zusammenarbeit mit anderen Schulen oder ausbildenden Betrieben sowie der Mitwirkung der Schüler berücksichtigen zu können.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Entwicklung von alternativen Unterrichtskonzepten zum Fachklassenprinzip, um dadurch einen Lernkulturwandel hin zum selbst verantwortetem Lernen herbeizuführen.

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Schlagwörter

Unterricht, Konzept, Fachklasse, Bildungsangebot, Ausbildungsplatzangebot, Ländlicher Raum, Individualisierung, Regionales Netzwerk, Bildung, Bildungsprogramm, Lernkultur, Selbstverantwortung, Selbst gesteuertes Lernen, Unterrichtsorganisation,

Titel SKOLA Hessen: Sicherung von Ausbildungsplätzen und Qualitätsstandards in der Region durch selbst gesteuerte und kooperative Lernformen
Kurztitel SIQUA
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen K 4047
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Selbst gesteuertes Lernen; Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Hessisches Kultusministerium, Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden, Tel. (0611) 368-0, E-Mail: poststelle@hkm.hessen.de

Projektdurchführung:
Institut für Qualitätsentwicklung (IQ), Abteilung II „Akkreditierung und Modellprojekte“, Heinz Beek, Walter-Hallstein-Str. 3, 65197 Wiesbaden, Tel. (0611) 5827-200, E-Mail: h.beek@iq.hessen.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Berufsbildung (IBB), Prof. Dr. Ute Clement, Heinrich-Plett-Str. 40, 34132 Kassel, Tel. (0561) 804-4548, E-Mail: clement@uni-kassel.de
Projektbeginn 01.04.2005
Projektende 31.03.2008
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://selbstverantwortungplus.bildung.hessen.de/pbtp1/material/Handbuch_klassenubergreifender_Unterricht.pdf
Beteiligte Bundesländer Hessen
Letzte Änderung am 01.01.1997

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