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KOLIBRI-Niedersachsen/Bremen: Entfaltung und Erprobung von Stärken der Lernorte durch Kooperation - zukunftsweisende Chancen in didaktischer, qualifikatorischer und ökonomischer Sicht

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/362/pdf/abschlussbericht_kolibri_projektgruppe.pdfExterner Link

Ziel des Modellversuchs war es, sowohl die Lernortkooperation zwischen den Lernorten Schule und überbetriebliche Bildungsstätte zu verbessern als auch einen Beitrag zur Organisationsentwicklung der Lernorte und zur Abstimmung der Ausbildungsinhalte zu liefern sowie Orte der Beratung und Begegnung zu schaffen.
Ausgangspunkt war hierbei der Arbeits- bzw. Dienstleistungsprozess. Reale Arbeitsaufgaben wurden im Hinblick auf ihre abgestimmte oder auch gemeinsame Durchführbarkeit an den jeweiligen Lernorten untersucht, auch im Hinblick auf den Erwerb von weiteren Kompetenzen, z. B. in der Zusammenarbeit mit anderen Gewerken.
Das gesamte Vorhaben gliedert sich in einen schulischen und einen betrieblichen Modellversuch an den zwei Standorten Stade und Bremerhaven und in zwei Branchen (SHK- und Parkettlegerhandwerk) mit unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen. In Bremerhaven sind überbetriebliche Bildungsstätte und Berufsschule räumlich getrennt, in Stade sind beide Institutionen in einem Gebäude untergebracht. Dieser breit angelegte Ansatz, zwei Berufsgruppen und unterschiedliche räumliche Situationen, bietet den Vorteil, nach Ausarbeitung, Erprobung und Umsetzung jeweiliger entsprechender Konzepte, der größtmöglichen Übertragbarkeit auf andere Standorte und Berufsgruppen.
Im Rahmen des Modellversuchs wurden die Voraussetzungen und Bedingungen für die Umsetzung neuer Lernkonzepte entwickelt und erprobt, in dem die bestehende und derzeitig vorherrschende Trennung der Lernorte Berufsschule und überbetriebliche Bildungsstätte überwunden und die Stärken der einzelnen Institutionen gewinnbringend eingebracht wurden. Für die bereits in der Industrie erfolgreich eingesetzten innovativen Produktionskonzepte, wie lean management, Qualitätsmanagement, KVP, Quality Awards etc., wurden hierbei für den Bereich der beruflichen Bildung analoge Strukturen entwickelt und umgesetzt, die für den Erfolg moderner Lernkonzepte die Voraussetzung und Grundlage bilden. Die Schaffung einer entsprechenden “Unternehmenskultur“ für Lernorte trägt zu einer Ganzheitlichkeit der beruflichen Bildung bei allen beteiligten Personen bei.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Qualitätsentwicklung der Berufsausbildung durch die Optimierung der Lernortkooperation.

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Schlagwörter

Berufsbildung, Lernortkooperation, Lernkonzept, Didaktik, Organisationsentwicklung, Qualitätsentwicklung,

Titel KOLIBRI-Niedersachsen/Bremen: Entfaltung und Erprobung von Stärken der Lernorte durch Kooperation - zukunftsweisende Chancen in didaktischer, qualifikatorischer und ökonomischer Sicht
Kurztitel ELKo
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen K 2828
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse; Bildungsnetzwerke
Organisationsstruktur Federführendes Landesministerium:
Niedersächsisches Kultusministerium, Schiffgraben 12, 30159 Hannover, Tel. (0511) 120-7146, E-Mail: pressestelle@mk.niedersachsen.de

Projektdurchführung:
Berufsbildende Schulen I Stade, Glückstädter Str. 15, 21682 Stade, Tel. (04141) 492-100
Gewerbliche Lehranstalten, Georg-Büchner-Str. 5, 27574 Bremerhaven, Tel. (0471) 590-4001

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Bremen, Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung, Prof. Manfred Hoppe, Wilhelm-Herbst-Str. 7, 28359 Bremen, Tel. (0421) 218-2083, E-Mail: fpbhoppe@uni-bremen.de
Projektbeginn 01.10.2000
Projektende 30.09.2003
Beteiligte Bundesländer Bremen; Niedersachsen
Letzte Änderung am

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