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Schulverweigerung – Die 2. Chance

http://www.zweite-chance.euExterner Link

Das Modellprogramm unterstützt schulverweigernde Schülerinnen und Schüler dabei, regelmäßig die Schule zu besuchen und so ihre Chancen auf einen Schulabschluss und damit auch auf einen Ausbildungsplatz deutlich zu erhöhen.
Die Reintegration in das Regelschulsystem soll vor allem durch ein Unterstützungsprogramm erreicht werden, das sich auf ganzheitliches Lernen ausrichtet und schulische, soziale sowie emotionale Bildung und Förderung mit einbezieht. Es wird davon ausgegangen, dass die Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Ganztagsangebotes besonders nachhaltige Reintegrationseffekte erzielt, da hierdurch im besonderen Maße die schulischen Bildungsangebote mit den vor Ort zur Verfügung stehenden sozialpädagogischen Unterstützungsleistungen verbunden werden können. Der Erfolg zeigt sich vor allem in der Annahme der Schule als Lernort durch regelmäßigen Schulbesuch, im erkennbaren Bestreben, einen Schulabschluss zu erreichen und in der sich zunehmend stabilisierenden Leistungsentwicklung.
Die Erreichung des zentralen Ziels des Programms setzt eine enge Vernetzung der Jugendhilfe mit den verschiedenen Kooperationspartnern auf örtlicher Ebene voraus. Hierbei gilt es, für die Zusammenarbeit einen verbindlichen und zuverlässigen sowie „zielorientierten“ Rahmen zu schaffen, der eine konstruktive Verschränkung der vorhandenen institutionellen Ressourcen zur Unterstützung der Reintegrationsprozesse junger Menschen ermöglicht. Es gilt deshalb vor allem die Einbeziehung und Beteiligung der Schulen, die Zusammenarbeit mit sozialen Diensten und Einrichtungen und die Vernetzung mit örtlich relevanten Bildungs- und anderen Trägern (z.B. bei Gefährdung junger Menschen die Kooperation mit der Polizei) auf örtlicher Ebene sicherzustellen.
Darüber hinaus ist es ein weiteres wichtiges Anliegen des Programms, dass die während der Programmlaufzeit auf- bzw. ausgebauten Netzwerkbeziehungen und strukturellen Rahmenbedingungen auf kommunaler Ebene auch nach Beendigung des Modellprogramms erhalten bleiben.
Das innovative Potenzial des Programms liegt in der Förderung und Reintegration von durch Schulverweigerung Bildungsbenachteiligten Jugendlichen.

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Schlagwörter

Schulabschluss, Ausbildungsplatz, Betreuung, Förderung, Schulbildung, Sozialpädagogik, Ganztagsbetreuung, Emotionales Lernen, Soziales Lernen, Schulverweigerung, Schulschwänzen, Wiedereingliederung, Schulsozialarbeit, Schüler, Vernetzung, Netzwerk, Kooper,

Titel Schulverweigerung – Die 2. Chance
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund; Sonstiger Träger
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur Programmförderung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Alexanderplatz 6, 10178 Berlin, Tel. (01888) 555-0, E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de
Europäische Union, Europäischer Sozialfonds

Programmdurchführung:
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Programm „Schulverweigerung - Die 2. Chance“, Michaelkirchstr. 17/18, 10179 Berlin, Tel. (030) 62980-523, E-Mail: zweite-chance@deutscher-verein.de
Dr. Josef Faltermeier (Programmleitung), Tel. (030) 62980-211, E-Mail: faltermeier@deutscher-verein.de
Reiner Müller, (Leitung Zentrale Regiestelle und Länderzuständigkeit: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen), Tel. (030) 62980-523, E-Mail: r.mueller@deutscher-verein.de
Mahmut Kural (Länderzuständigkeit: Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz), Tel. (030) 62980-522, E-Mail: kural@deutscher-verein.de
Ben Kühle (Länderzuständigkeit: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), Tel. (030) 62980-521, E-Mail: kuehle@deutscher-verein.de
Projektbeginn 01.09.2006
Projektende 30.06.2014
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=512; http://www.zweite-chance.eu
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen
Letzte Änderung am 01.01.1997

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