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SEMIK Sachsen: Weiterentwicklung des Lernens insbesondere in der Sekundarstufe II durch systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien

http://dbbm.fwu.de/semik/projekte/sn.htmExterner Link

Das Hauptanliegen des sächsischen Modellversuchs war die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Unterrichtskonzepte in einem breiten Fächerkanon zum systematischen Einsatz der neuen und traditionellen Medien.
Die Integration der neuen Medien im Fachunterricht wurde in Verbindung mit einer neuen Lehr- und Lernkultur gesehen. Für die Untersuchungen im Rahmen von „20plus“ wurden sechs Zieldimensionen bzw. Untersuchungsschwerpunkte festgelegt:
- Selbst gesteuertes Lernen;
- Problemorientiertes Lernen;
- Kooperatives Lernen;
- Lehrerrolle;
- Lernumgebungen und Unterrichtsorganisation;
- Medienkompetenz.
In diesem Zusammenhang sollte bei den Schülerinnen und Schülern auch die Fähigkeit des Wissensmanagements ausgebildet und die Grundlagen für das „lebenslange Lernen“ gelegt werden.
Der Modellversuch wollte eine Antwort auf die Frage geben, in welchem Umfang und in welcher Form es möglich ist, Selbstlernphasen ab der Klassenstufe 10 als festen Bestandteil der schulischen Ausbildung zu etablieren. Perspektivisch wurde untersucht, wie und auf welche Weise der Umfang traditioneller Lernformen im Kurs- bzw. Klassenverband von rund 34 Wochenstunden auf „20 plus“ x Wochenstunden reduziert und die restliche Zeit durch angeleitetes Selbstlernen gezielt zur Erreichung der Lehrplanvorgaben eingesetzt werden kann. Dabei ging es diesem Modellversuch nicht um die Reduzierung von Lehrerarbeitszeit, sondern um die Entwicklung und Erprobung alternativer und innovativer Lehr- und Lernformen, die einen Beitrag zur Förderung der Qualität von Schule leisten können.
Die Schwerpunktthemen von „20plus“ waren „bilinguale und binationale Schularbeit“, in dem die beteiligten Schulen vorrangig die gezielte Verbindung von Fremdsprachenlernen und neuer Medien im Unterricht erprobten, und „Distance-learning und Erwachsenenbildung“, welches hauptsächlich der Untersuchung der Verbesserung von Lernbedingungen mithilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien diente.
Das innovative Potenzial des Modellversuchs liegt in der Förderung des Einsatzes neuer Medien in der Schule zur Erprobung des Ausbaus von selbst gesteuertem Lernen.

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Schlagwörter

Medienkompetenz, Wissensmanagement, Lebenslanges Lernen, Bilinguale Erziehung, Sprachenlernen, Erwachsenenbildung, Lernbedingungen, Sekundarstufe II, Selbstlernen, Medienpädagogik, Entwicklung, Medieneinsatz, Selbst gesteuertes Lernen, Kooperatives Lernen,

Titel SEMIK Sachsen: Weiterentwicklung des Lernens insbesondere in der Sekundarstufe II durch systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien
Kurztitel 20 plus
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6678
Bildungsbereich Sekundarbereich II
Innovationsbereich Medienbildung; Selbst gesteuertes Lernen
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, Tel. (0351) 564-2513, E-Mail: info@smk.sachsen.de

ProjektdurchfĂĽhrung:
Sächsisches Bildungsinstitut (SBI), ehemals Sächsisches Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung - Comenius Institut, Kerstin Kühner (Projektleitung), Dresdner Straße 78 c, 01445 Radebeul, Tel. (0351) 8324-411, E-Mail: poststelle@sbi.smk.sachsen.de
Projektbeginn 01.10.1998
Projektende 28.02.2003
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://dbbm.fwu.de/semik/projekte/berichte/SNID19-03.pdf
Beteiligte Bundesländer Sachsen
Letzte Ă„nderung am 01.01.1997

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