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Erprobung eines Leistungspunktsystems an einer Hochschule in allen Fachbereichen (Verbundprojekt FHTW Berlin, ASFH Berlin, FHW Berlin, TFH Berlin, FH Fulda, FH Harz, FH Osnabrück, FH Zittau-Görlitz)

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/272/pdf/heft124.pdfExterner Link

Ziel des Verbundprojekts war die Einführung eines Leistungspunktsystems (LPS) in den beteiligten Hochschulen in allen Fachbereichen mit einem Mindestmaß an Einheitlichkeit.
Dies erforderte verbindliche Übereinkünfte über die Terminologie, die allgemeinen Rahmenbedingungen und die Gestaltung. Es wurde damit eine größere Transparenz und Vergleichbarkeit von Lernleistungen bzw. ihre gegenseitige Anerkennung bei einem nationalen wie internationalen Wechsel von Hochschulen und Hochschularten geschaffen. Die mit dem Projekt verfolgten Maßnahmen tragen wesentlich zur Steigerung der Mobilität der Studierenden und damit auch zur Stärkung der nationalen wie internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandortes Deutschland bei.
Als Grundlage für die Entwicklung und Einführung eines Leistungspunktsystems dienten das in Europa weitgehend bekannte und angewandte European Credit Transfer System (ECTS) und der Beschluss vom 14./15.09.2000 „Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunkten und die Modularisierung von Studiengängen“ der Kultusministerkonferenz (KMK).
Bei der Vergabe von Leistungspunkten (60 credits pro Studienjahr) werden nicht nur die Kontaktstunden in Vorlesungen und Seminaren berücksichtigt, sondern - wie im Ausland schon stärker praktiziert - die das gesamte Studium umfassende Arbeitsbelastung der Studierenden, die so genannte „workload“. Zur „workload“ gehören neben den Kontaktstunden auch die Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, das selbstständige Arbeiten zu Hause, in der Bibliothek oder in Laboren, Praktika sowie die Erstellung von Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten einschließlich Prüfungsvorbereitungen. Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für die Gesamtbelastung der Studierenden und berücksichtigt den Arbeitsaufwand für Präsenz- und Selbststudium, Prüfungen, einschl. Prüfungsvorbereitungen, Studien- und Abschlussarbeiten sowie ggf. Praktika und Übungen.
Ein weiterer Bestandteil des Vorhabens sieht die Modularisierung aller Studiengänge sowie die Zuweisung entsprechender Leistungspunkte (credits) vor.
Mit der Einführung eines Leistungspunktsystems mit modularisiertem Studienangebot ist die grundlegende Umorganisation des Prüfungswesens verbunden, das regelmäßig zu erbringende studienbegleitende Leistungsnachweise beinhaltet.
Die Entwicklung eines Leitungspunktsystems wird in hochschulübergreifenden Fachkommissionen (FK) organisiert. In dem Verbundprojekt wurden folgende sechs Fachkommissionen eingerichtet:
- Fachkommission Bauingenieurwesen/Architektur (Federführung: TFH Berlin);
- Fachkommission Elektrotechnik/Maschinenbau (Federführung: FHTW Berlin);
- Fachkommission „Grüner Bereich“/Umwelt (Federführung: FH Osnabrück);
- Fachkommission Informatik (Federführung: FH Fulda);
- Fachkommission Soziales/Pflege (Federführung: HS Zittau/Görlitz);
- Fachkommission Wirtschaft (Federführung: FHW Berlin).
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Optimierung von Studienangeboten.

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Schlagwörter

Europa, Deutschland, ECTS (Europäisches System zur Anrechnung von Studienleistungen), Studiengang, Modularisierung, Prüfungswesen, Hochschule, Verbund, Studienangebot, Einführung, Vergleichbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Hochschule, Standort, Transparenz, Studienleistung, Aner, Lernleistung,

Titel Erprobung eines Leistungspunktsystems an einer Hochschule in allen Fachbereichen (Verbundprojekt FHTW Berlin, ASFH Berlin, FHW Berlin, TFH Berlin, FH Fulda, FH Harz, FH Osnabrück, FH Zittau-Görlitz)
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen M 1600
Bildungsbereich Hochschulbereich
Innovationsbereich Studienangebote: Weiterentwicklung, Umstrukturierung (Bologna-Prozess)
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, ehemals Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Beuthstraße.6-8, 10117 Berlin, Tel. (030) 90267, E-Mail: briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de

Federführende Hochschule:
Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW), Treskowallee 8, 10318 Berlin, Tel. (030) 50190, E-Mail: pressestelle@fhtw-berlin.de

Projektbeteiligte Hochschulen:
Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin (ASFH), Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, Tel. (030) 99245-0, E-Mail: asfh@sonett.asfh-berlin.de
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Badensche Str. 50-51, 10825 Berlin, Tel. (030) 85789-0, E-Mail: fhwbln@fhw-berlin.de
Technische Fachhochschule Berlin, Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin, Tel. (030) 4504-0, E-Mail: presse@tfh-berlin.de
Hochschule Fulda, ehemals Fachhochschule Fulda, Marquardstr. 35, 36039 Fulda, Tel. (0661) 9640-0
Fachhochschule Osnabrück, Postfach 19 40, 49009 Osnabrück, Tel. (0541) 969-0
Hochschule Zittau/Görlitz (FH), Theodor-Körner-Allee 16, 02763 Zittau, Tel. (03583) 610, E-Mail: info@hs-zigr.de
Hochschule Harz, Friedrichstraße 57–59, 38855 Wernigerode, Tel. (03943) 659-0, E-Mail: info@hs-harz.de
Projektbeginn 01.10.2001
Projektende 31.12.2004
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.blk-lps.hs-bremen.de/internet/download/BLK_Fachtagung_Bremen_Verbund1.ppt
Beteiligte Bundesländer Berlin; Hessen; Niedersachsen; Sachsen; Sachsen-Anhalt
Letzte Änderung am 01.01.1997

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