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Von der Sprach- zur Integrationsförderung für Mütter und Kinder in Weinheim

Die Homepage des abgeschlossenen Projekts wurde in der Zwischenzeit abgeschaltet. Der Nachweis des Innovationsportals kann damit leider nicht mehr auf eine Internetpräsenz verweisen.

Begonnen hat das Weinheimer Pilotprojekt mit der Einführung des zweisprachigen Sprachförder- und Integrationskonzepts „Rucksack“ an drei städtischen Kindergärten. An allen drei Tageseinrichtungen arbeiteten in der Pilotphase zweisprachige Mütterbegleiter mit jeweils 8-12 Müttern, um sie darin zu stärken, den von ihren Kindern in der Einrichtung erlernten deutschen Wortschatz parallel in der Muttersprache zu üben und von den Kindern selbst die deutschen Begriffe zu lernen, falls sie noch nicht bekannt sind.
Die Mütterbegleiter und die pädagogischen Fachkräfte haben gemeinsam eine Fortbildung zum Thema parallele Spracherwerbsförderung erhalten. Auch die Einrichtungsleitungen haben sich regelmäßig zum fachlichen Austausch und zur Weiterentwicklung getroffen. Auf Wunsch der insgesamt 30 Mütter, die bei Rucksack mitgewirkt haben, wurde eine Weiterbildung in Erziehungsfragen gestartet, die die Mütter zu halbprofessionellen Erziehungshelfern qualifizieren sollte.
Die Mütter fühlen sich durch „Rucksack“ auch ermutigt, selbst an Deutschkursen teilzunehmen, die von der Diakonie und oder dem örtlichen Moscheeverein angeboten werden. Die Einbeziehung des Eltern- und Moscheevereins ist wichtig, um entlang der Bildungsbedürfnisse der Mütter bestehende Angebote besser aufeinander zu beziehen.
2005 befand sich der Prozess am Übergang von der Pilot- in die Modellphase. Geplant ist eine Ausweitung vor und nach dem Kindergarten. Biografisch früher ansetzen, d.h. schon vor dem Kindergarten, die Arbeit während des Kindergartenbesuchs intensivieren und in der Grundschule in Sprach- und Integrationsförderung investieren. Damit wird in Weinheim erprobt, wie sich eine abgestimmte Förderung von Kindern von 0-10 Jahren als Gemeinschaftsaufgabe von freien Trägern, Stadtverwaltung, Migrantenorganisationen und Schule organisieren lässt.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung von Sprachkenntnissen in Deutsch bei Müttern und ihren Kindern mit Migrationshintergrund.

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Schlagwörter

Weinheim, Baden-Württemberg, Migrant, Kind, Sprachförderung, Mutter, Grundschule, Deutsch, Kindergarten, Integrationskonzept, Spracherwerb, Deutsch, Integration, Förderung, Zweisprachigkeit,

Titel Von der Sprach- zur Integrationsförderung für Mütter und Kinder in Weinheim
Projekttyp Stiftungsprojekt
Projekt wird gefördert durch Sonstiger Träger
Bildungsbereich Elementarbereich; Primarbereich; Erwachsenenbildung
Innovationsbereich Sprachförderung; Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur Projektleitung:
Freudenberg Stiftung, Christel Grünenwald, Freudenbergstr. 2, 69469 Weinheim, Tel. (06201) 17498, E-Mail: info@freudenbergstiftung.de
Projektbeginn 30.11.-0001
Projektende 01.01.1997
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg
Letzte Änderung am 01.01.1997

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