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Serena: Serious Game Erneuerbare Energien für technische Ausbildungsberufe für Mädchen

http://serena.thegoodevil.com/Externer Link

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Serious Games, welches das Interesse 13- bis 15-jähriger Mädchen für technische Ausbildungsberufe im Bereich der Erneuerbaren Energien wecken soll, indem es ihnen ermöglicht, diese spielerisch ganz neu zu entdecken.
Serena steht für „Serious Game Erneuerbare Energien für technische Ausbildungsberufe für Mädchen“. Serious Games stellen eine neue, kreative Form des Lernens dar: Computerspiele, die sowohl Spielspaß als auch Inhalte, Wissen, Fähigkeiten oder Einstellungen vermitteln. Im Projekt Serena sind das Kenntnisse über Anforderungen und Aufgaben der Berufe im Feld der Erneuerbaren Energien. Der Wunsch, im Berufsleben einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, ist bei Mädchen deutlich stärker ausgeprägt als bei Jungen. In technischen Berufen wie Elektrikerin in der Solarbranche oder Mechatronikerin im Bereich Windenergie können gesellschaftliche Veränderungen mit angestoßen werden. Dennoch sind diese Berufe vielen Mädchen bislang noch wenig bekannt.
Mädchen durch ein Computerspiel über Berufe im Bereich der Erneuerbaren Energien zu informieren, ist näherliegend als vielleicht gedacht: Knapp die Hälfte aller Computerspieler ist weiblich. Auf spielerische Weise können Mädchen in Serena Supergreen Aufgaben in technischen Berufsfeldern lösen. Spielkulisse wird u. a. eine abgelegene Insel ohne Anschluss ans Stromnetz sein. Die Spielerinnen müssen so alternative Möglichkeiten finden, Energie zu erzeugen. Durch interaktives Feedback erhalten sie Unterstützung bei den im Spiel zu bewältigenden Aufgaben. Zusätzlich werden ihnen am Ende jeder Aktivität die Kompetenzen offengelegt, die nötig waren, um die Herausforderungen zu meistern. Durch das erfolgreiche Lösen der Aufgaben soll das Vertrauen der Mädchen in ihre eigenen Fähigkeiten für technische Berufe gestärkt werden. Es werden vielfältige Spieltechniken eingesetzt. Enthalten sind beispielsweise Dialoge mit technischen Fachkräften oder Puzzles, in denen energietechnische Systeme zusammengebaut werden müssen, aber auch Strategieelemente werden im Spiel angewendet. Das können beispielsweise komplexe Fehlerlösungen sein oder die richtige Einschätzung von technischen Situationen im Kundengespräch. Die Spielfiguren sind zum Großteil weiblich, sodass eine Identifikation mit diesen einfacher wird.
Um die relevanten Berufe und Themen für das Serious Game zu identifizieren, fachspezifische Anforderungsprofile zu konstruieren und entsprechende Spielsituationen zu erstellen, wurden sowohl das Arbeitsmarktgeschehen als auch die Lehrplananforderungen sowie typische und interessante Arbeitssituationen und Problemstellungen ausgewählter Ausbildungsberufe der Erneuerbare-Energien-Branche analysiert und erhoben. Um ein umfassendes Bild von Theorie und Praxis zu erhalten, wurde ein Fachworkshop mit Verbundpartnern, Ausbildungsunternehmen und Multiplikator/innen durchgeführt. Von Beginn an wurden Schülerinnen von zwei Schulen sowie engagierte junge Gamerinnen in die Spielentwicklung mit einbezogen und ihre Interessen, Vorlieben und Kompetenzen erhoben. Im Projektverlauf wird das Spiel in verschiedenen Stadien getestet und evaluiert. Um den Einsatz von Serena Supergreen im Unterricht zu erleichtern, werden didaktische Begleitmaterialien entwickelt und den Schulen zur Verfügung gestellt. Im Mai 2017 wird das Spiel fertig sein und kann dann im Internet sowohl auf Computer als auch Smartphone oder Tablet gespielt werden. Eine abschließende Studie wird die Effekte des Spiels näher untersuchen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in Entwicklung und Einsatz eines Serious Games als gezieltes Berufsinformationsangebot im Bereich der Erneuerbaren Energien für Mädchen.

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Schlagwörter

Mädchen, Berufsorientierung, Berufswunsch, Berufsinformation, Berufswahl, Berufsausbildung, Technischer Beruf, Erneuerbare Energie, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Computerspiel, Projekt, Serious Games,

Titel Serena: Serious Game Erneuerbare Energien für technische Ausbildungsberufe für Mädchen
Kurztitel Serena
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Gender Mainstreaming
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung:
Wissenschaftsladen Bonn e.V., Dr. Pia Spangenberger, Reuterstr. 157, 53113 Bonn, Tel. (0228) 20161-14, E-Mail: serena@wilabonn.de

Projektpartner:
Game Studios the Good Evil GmbH, Gilbachstraße 22, 50672 Köln;
Berufspädagogen der Metall- und Maschinentechnik sowie Instruktionspsychologinnen der Technischen Universität Dresden

Beteiligte Schulen:
Realschule Neuss-Holzheim und Oberschule Johann Wolfgang von Goethe in Heidenau
Projektbeginn 01.01.2015
Projektende 31.05.2017
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://serena.thegoodevil.com/presse/
Letzte Änderung am 01.01.1997

Thematischer Kontext

  1. Schule

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