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Modellvorhaben zur Erweiterung von Befugnissen von Schulen und zur Stärkung der Effizienz des Schulmanagements

[Die Website des abgeschlossenen Projekts wurde in der Zwischenzeit abgeschaltet. Der Nachweis des Innovationsportals kann damit leider nicht mehr auf eine Internetpräsenz verweisen.]

Ziel des Projekts ist die Erprobung, wie sich die Erweiterung von Befugnissen von Schulen auf die Effizienz des Schulmanagements auswirkt und ob über diese Instrumente pädagogische Prozesse beeinflusst werden.
In der Umsetzung erhalten die Schulen und die Schulleitungen weitergehende Befugnisse. Im Bereich Personalrecht betrifft dies
- Einstellungen und Vertragsverlängerungen;
- Versetzung, Umsetzung und Abordnung;
- Ermahnung, Abmahnung und Kündigung;
- Bearbeitung von Dienstaufsichtsbeschwerden;
- Leistungs- und Prämienzahlung.
Bei den Personalmitteln sind Entscheidungsbefugnisse über die Bewirtschaftung z.B. bei Fortbildungsmitteln nach Absprache mit dem staatlichen Schulamt und über die Bewirtschaftung in Höhe von bis zu 20000 Euro eingeschlossen.
Bei den Sachmitteln sind Entscheidungsbefugnisse über die Bewirtschaftung von Lehr- und Lernmitteln sowie Bürobedarf, über Mittel für die kleine Bauunterhaltung sowie Energie und Reinigung und über Mittel der großen Bauunterhaltung, Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung eingeschlossen.
Bei der wirtschaftlichen Tätigkeit von Schulen erhalten diese die Befugnis Fortbildung und Weiterbildungsmaßnahmen, Dienstleistungen, Vermietung von Ressourcen für den örtlichen und regionalen Wirtschaftsmarkt anzubieten.
Schließlich erhalten die Schulen bei der Erprobung neuer Formen der Entscheidungsfindung die Möglichkeit, Änderungen bei der Struktur von Gremien der Schulmitwirkung und Aussetzungen der Verbindlichkeit bestimmter Verwaltungsvorschriften und Rundschreiben vorzunehmen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Stärkung der Eigenständigkeit von Schulen zur Optimierung von Schulmanagement und pädagogischem Prozess.

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Schlagwörter

Schulleitung, Bildungsmanagement, Schulverwaltung, Personalmanagement, Personalrecht, Sachmittel, Selbstständigkeit, Schuleffizienz, Eigenverantwortung, Schule, Schulentwicklung,

Titel Modellvorhaben zur Erweiterung von Befugnissen von Schulen und zur Stärkung der Effizienz des Schulmanagements
Kurztitel MoSeS
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Brandenburg
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II
Innovationsbereich Qualitätsmanagement, Evaluation; Strukturveränderung im Bildungswesen; Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel. (0331) 866-0, E-Mail: poststelle@mbjs.brandenburg.de

Projektdurchführung:
Lutz Faulhaber (Projektleitung), Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Referat „Schulrecht und Lehrerbildung“, Tel. (0331) 866-3726) E- Mail: lutz.faulhaber@mbjs.brandenburg.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Arbeitseinheit Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens, Prof. Dr. Hermann Avenarius, Schloßstr. 29, 60486 Frankfurt am Main, Tel. (069) 24708-204, E-Mail: avenarius@dipf.de
Dr. Hans Döbert, Tel. (030) 293360-43, E-Mail: doebert@bbf.dipf.de
Thomas Kimmig, Tel. (069) 24708-202, E-Mail: kimmig@dipf.de
Projektbeginn 01.08.2003
Projektende 31.07.2007
Beteiligte Bundesländer Brandenburg
Letzte Änderung am 01.01.1997

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