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DaDurch – Starke Frauen – Mut zum Neustart

Die Online-Informationen zum Projekt wurdedn in der Zwischenzeit entfernt. Der Nachweis des Innovationsportals kann damit leider nicht mehr auf eine Internetpräsenz verweisen.

Das Projekt bietet Frauen in der Haft berufliche Bildungsangebote für fünf Berufsfelder. Dazu gehören Qualifizierungsmodule und ein individuelles Fallmanagement vor und nach der Entlassung.

Das Hauptanliegen ist die dauerhafte Integration von Frauen in das Erwerbsleben nach der Haftentlassung. Damit leistet das Projekt einen entscheidenden Beitrag für ein straffreies Leben nach der Haft. DaDurch berücksichtigt die besonderen Lebenslagen von inhaftierten Frauen und bietet ihnen:

>> arbeitsmarktrelevante und individuell abgestimmte Qualifizierungsangebote, um die Chancen für eine Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen.
>> Training von Sozialkompetenzen, Vermittlung von Grund- und Schlüsselqualifikationen, Grundbildung und Unterstützung bei der Bewältigung von lebenspraktischen Problemen.
>> Beratung und Begleitung bei der Erarbeitung einer konkreten Perspektive, die nachhaltig ins Erwerbsleben zurückführt oder auch erstmalig einen Zugang zu beruflicher Tätigkeit eröffnet.

Das Projekt DaDurch ergänzt die bestehenden Beschäftigungsangebote der JVA um weitere berufsvorbereitende Maßnahmen und bietet abschlussbezogene Ausbildung und Qualifizierungen an.

Die Zielgruppe der Frauen ist sehr heterogen in ihren schulischen und beruflichen Vorerfahrungen, in ihren beruflichen Orientierungen und Bedarfen sowie in ihren zusätzlichen Belastungen bzw. Einschränkungen. Für die Konzeption des Projektes DaDurch bedeutete dies vor allem eine Orientierung an Voraussetzungen und Bedarfen, individuelle Gruppengrößen, angepasster Personalbedarf, flexibles individuelles Kurssystem, laufender Ein- und Ausstieg in das Fördersystem sowie zusätzliche Beratungskompetenz.

Die Arbeits- und Qualifizierungsangebote bestehen innerhalb des Hauses in der Hauswirtschaft, der Gebäudereinigung und Wäschepflege, im Lernbüro und in berufsbezogenem Fachunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Deutsch als Fremdsprache und Alphabetisierung. Außerhalb des Hauses bestehen Angebote in der Gärtnerei und Landschaftspflege sowie in der Küche.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Wiedereingliederung der Frauen ins Berufsleben nach der Haftentlassung.

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Schlagwörter

Hamburg, Wiedereingliederung, Haftentlassung, Haft, Haftanstalt, Frau, Frauenbeschäftigung, Frauenförderung, Qualifizierungsmaßnahme, Berufliche Rehabilitation,

Titel DaDurch – Starke Frauen – Mut zum Neustart
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Hamburg; Sonstiger Träger
Bildungsbereich Berufliche Bildung; Erwachsenenbildung
Innovationsbereich Grundbildung; Förderung von Bildungsbenachteiligten; Individuelle Förderung; Gender Mainstreaming
Organisationsstruktur Projektleitung:
JVA Hahnöversand – Frauen, Dr. Regina Nanninga, Hinterbrack 25, 21635 Jork, Tel. 040 42836-413, E-Mail: regina.nanninga@justiz.hamburg.de

Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Hamburg und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.
Projektbeginn 01.01.2014
Projektende 31.12.2016
Beteiligte Bundesländer Hamburg
Letzte Änderung am 01.01.1997

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