Suche

German Education Server Eduserver
Erweiterte Suche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen

http://www.schulmentoren.deExterner Link

Das ESF-Projekt SchulMentoren – Hand in Hand für starke Schulen wurde im Rahmen des Programms 23+ STARKE SCHULEN in Hamburg gestartet. 27 Projektschulen werden dabei unterstützt, ein auf die jeweilige Schule zugeschnittenes Mentoringkonzept aufzubauen. SchulMentoren knüpft an das KWB-Projekt Eltern vor Ort an, das insbesondere Eltern mit Migrationshintergrund rund um das Thema Übergang von der Schule in den Beruf informierte.

Das Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schülern an den 27 ausgewählten Hamburger Schulen eine umfassende Hilfestellung während der gesamten Schullaufbahn zu bieten. In diesem ganzheitlichen Ansatz verantwortet das Team der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) die Beratung und Qualifizierung der 27 schulischen Koordinatorinnen und Koordinatoren. Das Team der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung (KWB) bildet Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ehrenamtliche zu Mentoren und Mentorinnen aus:

>> Schüler und Schülerinnen sollen eine Vorbildfunktion für Gleichaltrige übernehmen: Als Schülermentoren und -mentorinnen und „Peers“ beraten sie jüngere Schülerinnen und Schüler und unterstützen Sie im Schulalltag. In den jüngeren Jahrgängen kann dies bedeuten, gemeinsam den Schulranzen ordentlich zu packen oder Arbeitsmaterial übersichtlich zu organisieren. In den älteren Jahrgängen unterstützen Schülermentoren und -mentorinnen beispielsweise bei der Wahl des geeigneten Oberstufenprofils.

>> Eltern erhalten im komplexen Schulsystem Unterstützung, damit sie als aktive Partner die Bildungsbiografie ihrer Kinder mitgestalten: Elternmentorinnen und -mentoren beraten andere Eltern im Rahmen niedrigschwelliger Angebote der Elternarbeit. In Elterncafés informieren sie zum Beispiel über das Hamburger Schulsystem und mögliche Lernunterstützung für die eigenen Kinder, dolmetschen bei Elternabenden und Elterngesprächen oder vermitteln bei familiären Problemen an Beratungsstellen im Stadtteil weiter.

>> Ehrenamtliche verfolgen das Ziel, Lernbedingungen von Schülerninnen und Schülernzu verbessern und ihre Bildungspotenziale auszuschöpfen: Ehrenamtliche Mentorinnen und -mentoren, z.B. Studierende oder andere Personen, die sich als Freiwillige engagieren möchten, arbeiten mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern. Von Leseförderung über Unterstützung bei der Berufsorientierung bis hin zu gemeinsamen Ausflügen in der Stadt sind verschiedene Arten des Mentorings möglich.

Das Projektangebot für die teilnehmenden Schulen und Schulmentoren und -mentorinnen umfasst Seminare und Workshops – in den Räumlichkeiten der KWB oder vor Ort im Stadtteil – sowie Onlinemodule zum Selbstlernen. Darüber hinaus entwickelt das Projektteam verschiedene Veranstaltungsformate zu relevanten Themenbereichen, wie beispielsweise zu Pubertät, Interkulturalität oder Mobbing. Diese sind passgenau auf die verschiedenen Mentorentätigkeiten und Einsatzbereiche abgestimmt.

An jeder Schule unterstützen Schülerinnen und Schüler als Mentoren und Mentorinnen ihre Mitschüler und Mitschülerinnen bei der Übernahme von Verantwortung für die Entwicklung des Lernklimas in der Schule. Sie werden als Brückenbauer und -bauerinnen und Beratende für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in die schulische Verantwortung eingebunden. Jede Schule baut darüber hinaus mit außerschulischen Partnern ein Netzwerk zur Erhöhung der Bildungsbeteiligung auf.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Hilfe zwischen Peers, die auf Augenhöhe geschieht und nicht von oben nach unten weitergegeben wird.

mehr/weniger
Schlagwörter

Hamburg, Mentorprogramm, Mentoring, Mentor, Peer Helper, Interkulturalität, Schülerlotse, Hilfe, Schüler, Eltern, Ehrenamtlicher Helfer, Migrationshintergrund, Benachteiligtenförderung,

Titel Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Hamburg; Sonstiger Träger
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Berufliche Bildung
Innovationsbereich Interkulturelle Bildung; Förderung von Bildungsbenachteiligten; Individuelle Förderung; Bildungsnetzwerke; Unterstützungssysteme
Organisationsstruktur Projektleitung:
Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), Eric Vaccaro, Hamburger Str. 131, 22083 Hamburg, Tel. 040 42863 3075, E-Mail: Eric.Vaccaro@bsb.hamburg.de

Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V. Dr. Alexei Medvedev, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg, E-Mail: medvedev@kwb.de

Projektreferentin:
Jessica Kratt, BSB, Tel. 040 42863 2584, E-Mail: jessica.kratt@bsb.hamburg.de oder E-Mail: schulmentoren@bsb.hamburg.de

Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Hamburg und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.
Projektbeginn 01.04.2014
Projektende 30.09.2017
Beteiligte Bundesländer Hamburg
Letzte Änderung am

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)