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Innovationen Machen Schulen Top! [ÖSTERREICH]

https://www.imst.ac.at/Externer Link

Ziel des österreichischen Programms ist es, Lehrkräfte flexibel dabei zu unterstützen, Innovationen im MINDT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch, Technik) an österreichischen Schulen durchzuführen. Umgesetzt wird dies durch einerseits themenspezifische Förderung und andererseits Förderung in regionalen Netzwerkverbünden.
Im Bereich der sogenannten Themenprogramme können Lehrkräfte innovative Unterrichts- und Schulprojekte einreichen und weiterentwickeln, um eine direkte Qualitätssteigerung in Unterricht und Schule zu bestimmten Themen zu erzielen. IMST bietet über ein Schuljahr hinweg neben einer finanziellen Förderung auch eine inhaltliche Begleitung durch Programmteams (bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten sowie Schulpraktikerinnen und -praktikern). Der derzeitige Fokus liegt auf der Kompetenzorientierung. Gefördert werden Projekte aus allen Schultypen und Schulstufen.
Die sogenannten Regionalen Netzwerke stärken Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und inhaltliche sowie strukturelle Weiterentwicklung im Bildungsbereich. „Regional“ bezieht sich dabei auf jeweils ein Bundesland. Mit Stand März 2014 bestehen in allen neun österreichischen Bundesländern Regionale Netzwerke, mit denen vor allem drei Ziele verfolgt werden: Steigerung der Attraktivität und Qualität des Unterrichts und der Schulentwicklung in den Fächern Mathematik, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Physik, Informationstechnologie, Geographie, Darstellende Geometrie und verwandter Fächer sowie Deutsch; Weiterentwicklung der Professionalität von Lehrkräften und aller am Netzwerk beteiligten Personen; Einbindung möglichst vieler Schulen und mehrerer Schultypen (Breitenwirkung).
Daneben haben sich drei überregionale Thematische Netzwerke entwickelt: Geometrie, Technisches Werken und Ernährung.
Als ein Kriterium von Unterrichtsqualität wird Gender- und Diversitätensensibilität angesehen. Lehrende, die über Gender-Diversitätskompetenz verfügen, können Potentiale und Ressourcen der Lernenden besser nutzen und auf Individualitäten besser eingehen. Hierfür wird ein sensibilisierter Zugang für geschlechterrelevante Prozesse und ihre Wirkungen (Stereotypisierungen etc.) und gesellschaftliche Einschlüsse/Ausschlüsse aufgrund von sozioökonomischen Verhältnissen, Migrationserfahrungen, Alter, sexueller Orientierung, körperlichen Einschränkungen usw. benötigt. Das IMST Gender-Diversitäten Netzwerk unterstützt Lehrkräfte in dieser Arbeit und zeigt Anregungen und Unterstützung für eine geschlechterdiversitätsgerechte Gestaltung von Unterricht auf. Ziel ist es bestmögliche Förderung der individuellen Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, neue erweiterte Denk- und Handlungsspielräume zuzulassen und aufzuzeigen und vielfältige Perspektiven und Hintergründe der Schülerinnen und Schüler als Potentiale und Ressourcen für alle zu erkennen und wertzuschätzen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung der Innovationskultur im Bereich der MINDT-Fächer an österreichischen Schulen und dem Aufbau tragfähiger Kooperationen zur Nutzung von Synergien im Bildungssystem.

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Schlagwörter

Österreich, Qualitätsentwicklung, Innovationsförderung, Vernetzung, Modellprojekt, Projekt, Mathematikunterricht, Informatikunterricht, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Deutschunterricht, Technikunterricht, Grundschule, Primarbereich, Sekundarstufe I, Sekundarstuf, Unterstützungskonzept, Modellprogramm, MINT-Unterricht,

Titel Innovationen Machen Schulen Top! [ÖSTERREICH]
Kurztitel IMST
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Sonstiger Träger
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II
Innovationsbereich Qualitätsmanagement, Evaluation; Lehr-/Lernprozesse; Strukturveränderung im Bildungswesen; Bildungsnetzwerke; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals; Unterstützungssysteme
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Frauen (vormals "Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur"), Minoritenplatz 5, 1014 Wien, Tel. +43 (0)1 53 120-0, E-Mail: ministerium@bmbf.gv.at

Projektleitung:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU), Konrad Krainer, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), Universitätsstr. 65-67, 9020 Klagenfurt, Österreich, Tel. +43 (0) 463 2700 6131, E-Mail: konrad.krainer@aau.at

Projektkoordination:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU), Josef Hödl-Weißenhofer, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), Universitätsstr. 65-67, 9020 Klagenfurt, Österreich, Tel. +43 (0) 463 2700 6139, E-Mail: josef.hoedl@aau.at;
Bereichsleitung der Themenprogramme: Christine Oschina, E-Mail: christine.oschina@aau.at
Organisatorische Leitung der Regionalen Netzwerke: Mira Dulle, Tel. (0463) 2700 6135, E-Mail: mira.dulle@aau.at

Wissenschaftliche Leitung der Regionalen Netzwerke:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU), Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), Franz Rauch, Sterneckstraße 15, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. (0463) 2700 6137, E-Mail: franz.rauch@aau.at

IMST ist ein Projekt, das gemeinsam von Schulen, Schulbehörden, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten aber auch anderen Partnern getragen wird.
Projektbeginn 1998
Projektende 2015
Letzte Änderung am

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