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Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten

http://www.berufsorientierungsprogramm.de/html/de/index.phpExterner Link

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben. Gefördert werden eine Potenzialanalyse, die in der Regel im 2. Halbjahr der Klasse 7 stattfindet, und Werkstatttage in Klasse 8.
In der Potenzialanalyse werden Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz untersucht. Es kommen primär handlungsorientierte Verfahren, wie z.B. Assessment Center-Übungen oder Arbeitsproben zum Einsatz. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Neigungen und Interessen zu identifizieren. Sie werden bei den Übungen anhand von vorab definierten Verhaltenskriterien durch geschulte Pädagoginnen und Pädagogen beobachtet und erhalten anschließend in Einzelgesprächen Rückmeldung. Gemeinsam wird überlegt, wie einzelne Kompetenzen ausgebaut oder für die Berufsorientierung genutzt werden können und welche Schritte dafür nötig sind. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden schriftlich dokumentiert und dienen als Grundlage für eine individuelle Förderung der jungen Menschen im Anschluss.
In den Werkstatttagen haben die Jugendlichen zwei Wochen Zeit, mindestens drei Berufsfelder praxisnah kennenzulernen. Sie werden von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet und erhalten regelmäßig Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Stärken in jedem Berufsfeld. Die Jugendlichen erhalten eine erste Vorstellung davon, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. Die Berufsorientierung schließt mit einem Zertifikat ab, das die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen um Praktikumsplätze oder einen Ausbildungsplatz vorlegen können. Die Wahl des Betriebspraktikums in Klasse 9 und des späteren Ausbildungsberufs kann durch das Berufsorientierungsprogramm bewusster und überlegter erfolgen. Das Berufswahlspektrum der Jugendlichen und die Chance auf den „richtigen“ Beruf steigen.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase ab dem Jahr 2008 wurde das Programm Aufgrund der hohen Akzeptanz bei den beteiligten Akteuren im Juni 2010 vorzeitig verstetigt. Bisher wurden mehr als 1000 Vorhaben gefördert und knapp 660.000 Schülerinnen und Schüler erreicht.
Das BOP ist Bestandteil der Bildungsketten-Initiative des BMBF, die das Ziel verfolgt, die verschiedenen Förderinstrumente der Berufsorientierung - wie die Glieder einer Kette - miteinander zu verzahnen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der frühzeitigen individuellen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bei der Berufsorientierung.

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Schlagwörter

Deutschland, Berufsorientierung, Individuelle Förderung, Modellprojekt, Projekt, Übergang Schule – Beruf, Modellprogramm,

Titel Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten
Kurztitel BOP
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Individuelle Förderung
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Guido Kirst, Tel. (0228) 107-1933, E-Mail: guido.kirst@bibb.de
Projektbeginn 30.11.2007
Projektende 01.01.1997
Letzte Änderung am 01.01.1997

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