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Modellregion Inklusive Bildung

http://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/startschuss-fuer-modellregion-inklusive-bildung-kultusministerin-nicola-beerExterner Link

Im Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Hessische Landesregierung u.a. das Ziel gesetzt, den Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigung oder Behinderung an Grundschulen und weiterführenden Schulen zu erhöhen und im Gegenzug die Förderschulbesuchsquote in den nächsten Jahren zu senken. Mit den „Modellregionen Inklusive Bildung“ werden inklusive Strukturen im allgemeinen Schulsystem erstmals flächendeckend eingerichtet.

Im Rahmen der Modellregion werden sukzessive Schwerpunktschulen für die Förderschwerpunkte Hören, Sehen, geistige, körperliche und motorische Entwicklung ausgewiesen. Damit verbunden ist die Schaffung der jeweils erforderlichen räumlichen Voraussetzungen für inklusiven Unterricht mit Schülerinnen und Schülern durch den Schulträger. Von Seiten des Schulträgers werden zur Entwicklung der Modellregion beim Städtischen Schulamt Stellen für Sozialarbeit bzw. sozialpädagogische Unterstützung eingerichtet und den Beratungs- und Förderzentren zur Verfügung gestellt. Den Schulen der Region werden umfassende Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“ angeboten. Auch Lehrkräfte, Eltern und die interessierte Öffentlichkeit werden im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themenfeldern über inklusiven Unterricht informiert.

Bis September 2015 wurden bereits Abkommen mit der Stadt Wiesbaden, mit Kassel, den Landkreisen Hochtaunus, Wetterau und Offenbach sowie mit dem Kreis GroĂź-Gerau, mit RĂĽsselsheim und Kelsterbach sowie Frankfurt am Main geschlossen, in der Zukunft werden weitere Modellregionen Inklusive Bildung folgen.

Das innovative Potenzial des Programms liegt in der flächendeckenden Erprobung inklusiver Strukturen im allgemeinen Schulsystem innerhalb der Modellregionen in Hessen.

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Schlagwörter

Wiesbaden, Hessen, Deutschland, Schule, Inklusion, Heterogenität, Heterogene Lerngruppe, Modellversuch, Projekt, Modellprogramm,

Titel Modellregion Inklusive Bildung
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Hessen
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Sonderpädagogik
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten; Individuelle Förderung; Strukturveränderung im Bildungswesen
Organisationsstruktur Projektleitung:
Hessisches Kultusministerium, Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden;
Landeshauptstadt Wiesbaden

Wissenschaftliche Begleitung:
Beratung zur Qualitätssicherung – Prof. Marcus Hasselhorn (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung);
Evaluierung der Fortbildungsangebote – Prof. Franziska Perels (Universität des Saarlandes)
Projektbeginn 01.02.2013
Projektende 01.01.1997
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://schulamt-wiesbaden.hessen.de/irj/SSA_Wiesbaden_Internet?uid=b5a52480-7372-5417-9cda-a2b417c0cf46; https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/landkreis-gross-gerau-stadt-ruesselsheim-und-stadt-kelsterbach-werden; http://www.stadtel
Beteiligte Bundesländer Hessen
Letzte Ă„nderung am 16.10.2015

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