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Sag' mal was

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Das Programm verfolgt das Ziel, die sprachliche Bildung und den Spracherwerb von Kindern bereits ab dem Kleinkindalter zu stärken. Der Aspekt der Mehrsprachigkeit erfährt dabei eine besondere Wertschätzung. Von den Sprachfördermaßnahmen und Projekten profitieren sowohl Kinder mit Deutsch als Zweitsprache als auch Kinder mit Deutsch als Muttersprache.
Im Rahmen des Programms wurden bisher mit verschiedenen Kooperationspartnern mehrere Projekte ins Leben gerufen:
„Sprachförderung für Vorschulkinder“ unterstützte von 2003 bis 2010 die Träger von Kindertageseinrichtungen dabei, Kinder im Vorschulalter beim Erwerb der deutschen Sprache besonders zu fördern. Das Projekt erreichte fast 90.000 Kinder in über 2.000 Kindertageseinrichtungen in ganz Baden-Württemberg. Seit dem Kindergartenjahr 2010/2011 werden die Maßnahmen zur Sprachförderung für Vorschulkinder vom Land Baden-Württemberg durchgeführt. Das Kultusministerium Baden-Württemberg bietet das Programm SPATZ – Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf an.
Ab 2008 zielte das Projekt „Sprachliche Bildung für Kleinkinder“ darauf, die Handlungskompetenz von Erzieherinnen und Erziehern bei ihrer sprachpädagogischen Arbeit mit Kleinkindern, insbesondere im Alter von zwei bis drei Jahren, zu stärken. (Teilprojekte: „Dialoge mit Kindern führen“ – zur Förderung des sprachlichen Verhaltens von Kindern unter drei Jahren, „Mit Kindern im Gespräch“ – Strategien zur sprachlichen Bildung von Kleinkindern in Kindertageseinrichtungen, „Sprache macht stark!")
Mit dem Forschungsprojekt „EASI Science-L (Early Steps Into Science and Literacy)“ wurden die Interaktionen zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern an der Schnittstelle von sprachlicher Bildung und Mehrsprachigkeit und naturwissenschaftlicher Bildung und die Gestaltung von Lehr-Lernsituationen im Kontext früher naturwissenschaftlicher Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder beobachtet und analysiert. Ziel eines zweiten Forschungsprojektes „EASI Science (Early Steps Into Science)“ ist es, Erkenntnisse über die Wirkungen naturwissenschaftlicher Bildung in der Kita auf naturwissenschaftsbezogene Kompetenzen der Kinder und der pädagogischen Fachkräfte zu gewinnen. Es wird von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Projekt „Sprache macht Spaߓ möchte Tagespflegepersonen zur Gestaltung von alltagsintegrierten Sprachangeboten für Kinder unter drei Jahre qualifizieren.
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus den Projekten wird das Programm kontinuierlich weiterentwickelt. So umfasst es mittlerweile über seinen ursprünglichen Fokus auf Sprachförderung für Vorschulkinder hinaus auch die Bereiche sprachliche Bildung für Kleinkinder und Kindertagespflege.
Im Mittelpunkt des aktuellen Projekts „Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit in Kinder- und Familienzentren stärken“ stehen seit September 2016 mehrsprachig aufwachsende Kinder und ihre Familien. An dem dreijährigen Projekt nehmen vier Kinder- und Familienzentren teil. Die Öffnung von Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren und die qualitative Weiterentwicklung von Kinder- und Familienzentren werden als gewinnbringender Ausgangspunkt für eine niederschwellige Einbindung von Eltern und Familien gesehen. Durch einen interdisziplinären Ansatz und durch vernetzende Strukturen der Kinder- und Familienzentren wird eine Erweiterung und Optimierung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern sowie der Aufbau eines aktiven Sprachfördernetzes insbesondere unter dem Aspekt der Mehrsprachigkeit mit vielfältigen Beteiligten wie pädagogischen Fachkräften, Kinderärztinnen/Kinderärzten, Logopädinnen/Logopäden etc., angestrebt.
Gleichzeitig unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Dafür lädt sie zu regelmäßigen Treffen des Netzwerks Sprache ein und veröffentlicht den Newsletter „Sag' mal was“.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der breit angelegten sprachlichen Förderung von Kleinkindern bis hin zu Vorschulkindern, um durch bessere Sprachkompetenz und Ausdrucksvermögen besseren Bildungserfolg zu ermöglichen und den Weg zu (mehr) Bildungsgerechtigkeit zu ebnen.

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Schlagwörter

Baden-Württemberg, Sprachförderung, Spracherwerb, Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit, Sprachkompetenz, Ausdrucksfähigkeit, Kleinkind, Kindergartenkind, Vorschulalter, Familie, Kinderzentrum, Familienzentrum, Netzwerk,

Titel Sag' mal was
Projekttyp Stiftungsprojekt
Projekt wird gefördert durch Sonstiger Träger
Bildungsbereich Elementarbereich
Innovationsbereich Sprachförderung; Förderung von Bildungsbenachteiligten; Bildungsnetzwerke
Organisationsstruktur Programmförderung:
Baden-Württemberg Stiftung, Kontakt: Julia Kovar, Kriegsbergstraße 42, 70174 Stuttgart, Tel. (0711) 248 476-16, E-Mail: kovar@bwstiftung.de

Programmträger:
Landesinstitut für Schulentwicklung, Heilbronner Str. 172, 70191 Stuttgart, Projektleitung "Sag' mal was": Dr. Ulrike Philipps, Tel. (0711) 6642-3200, E-Mail: ulrike.philipps@ls.kv.bwl.de, Projekt "Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit in Kinder- und Familienzentren stärken": Anja Bereznai, Tel. (0711) 6642-3205, E-Mail: anja.bereznai@ls.kv.bwl.de

Wissenschaftliche Begleitung „Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit in Kinder- und Familienzentren stärken“:
Pädagogische Hochschule Weingarten, Frau Prof. Dr. Roux

Teilnehmende Kinder- und Familienzentren im Projekt „Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit in Kinder- und Familienzentren stärken“:
Katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Martin in Ludwigsburg;
Familienzentrum Schillerstraße in Heilbronn;
Kindergarten St. Konrad und Familienzentrum das Netz in Freiburg;
Katholisches Kinderhaus St. Theresia in Mannheim
Projektbeginn 2003
Projektende
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.sagmalwas-bw.de/publikationen/publikationen/
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg
Letzte Änderung am

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