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Schulversuch Leistungsprofilklassen

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/2615.htmlExterner Link

Ziel des Schulversuchs ist die Erprobung, wie es besonders leistungsfähigen und leistungsbereiten Schülern gelingt, die allgemeine Hochschulreife am Gymnasium in eigenen Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis 10 durch Überspringen der Jahrgangsstufe 8 über eine achtjährige Form des entsprechenden Bildungsganges zu erreichen.
Die achtjährige Form des Bildungsganges zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife an Gymnasien wird dadurch erreicht, dass bei Beibehaltung der Lernziele die Lerninhalte der Jahrgangsstufen 5 bis 8 gestrafft und von diesen Schülern in drei statt vier Jahren bewältigt werden. Sie werden nach dem erfolgreichen Abschluss der Jahrgangsstufe 7 unmittelbar in die Jahrgangsstufe 9 versetzt und dann nach den selben Regelungen wie die übrigen Schüler des Bildungsganges zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife unterrichtet, abgesehen von den Regelungen für die zweite Fremdsprache.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Schulversuchs ist die begleitete Erarbeitung und Umsetzung entsprechender schulinterner Curricula. Dafür ist es erforderlich, dass die beteiligten Gymnasien auf der Ebene von Fachkonferenzen und Arbeitskreisen kooperieren.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden durch Befragungen der Eltern, Schüler und Lehrkräfte umfangreiche Kenntnisse über Einschätzungen und Erfahrungen mit der Konzeption der Leistungsprofilklassen gesammelt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf
- der Evaluation der Aufnahmeverfahren;
- der Evaluation der Leistungsentwicklung in Leistungsprofilklassen in wesentlichen Kompetenzbereichen (u.a. in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache);
- der Dokumentation individueller Entwicklungsverläufe unter sozial-, lern- und entwicklungspsychologischen Aspekten;
- den Erwartungen und Einschätzungen der Eltern;
- der Einschätzung des Schulversuchs durch die Lehrerschaft;
- dem Einfluss der Leistungsprofilklassen auf die pädagogische Schulentwicklung der betroffenen Gymnasien;
- den Auswirkungen der Bildung von Leistungsprofilklassen auf das regionale Schulangebot und die Schulentwicklungsplanung.
Das innovative Potenzial des Schulversuchs liegt in der Entwicklung und Erprobung der Schulzeitverkürzung für besonders begabte Schüler in Gymnasien.

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Schlagwörter

Gymnasium, Förderung, Begabter, Schulversuch, Schüler, Schulzeitverkürzung, Schulinterne Curriculumentwicklung, Leistungsentwicklung, Deutschunterricht, Mathematikunterricht, Evaluation, Fremdsprachenunterricht, Eltern, Lehrer, Schulentwicklung,

Titel Schulversuch Leistungsprofilklassen
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Brandenburg
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Begabtenförderung; Strukturveränderung im Bildungswesen
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel. (0331) 866-0, E-Mail: poststelle@mbjs.brandenburg.de

Projektdurchführung:
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), Dr. Wilfried Steinberg, Struveweg, 14974 Ludwigsfelde-Struveshof, Tel. (03378) 209-177, E-Mail: wilfried.steinberg@lisum.berlin-brandenburg.de
Eileen Venzke, Tel. (03378) 209-182, E-Mail: eileen.venzke@lisum.brandenburg.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Erziehungswissenschaft, Prof. Dr. Will Lütgert, Carl-Zeiß-Platz 1, 07737 Jena, Tel. (03641) 945350, E-Mail: sve@rz.uni-jena.de
Projektbeginn 01.08.2002
Projektende 31.07.2009
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/2616.html
Beteiligte Bundesländer Brandenburg
Letzte Änderung am 01.01.1997

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