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Demokratiekompetenz entwickeln (Baden-Württemberg)

Die Homepage des abgeschlossenen Projekts wurde in der Zwischenzeit abgeschaltet. Der Nachweis des Innovationsportals kann damit leider nicht mehr auf eine Internetpräsenz verweisen.

In den am Projekt beteiligten Schulen werden „Verantwortung lernen“ und begleitende Trainingsprogramme zur Entwicklung von Handlungs- und Führungskompetenz von Schülern umgesetzt.
Ziel des Projekts ist es, Schüler in die Lage zu versetzen, durch aktive Beteiligung in Projekten für die Gemeinschaft außerhalb der Schule zu lernen und sich zu entwickeln. Damit wird reagiert auf konkrete Bedürfnisse und Probleme in der Gemeinde. Sie bieten Schülern die Möglichkeit, sowohl Wissen als auch Kompetenzen in authentischen Situationen in ihrem Lebensumfeld problemlösend einzusetzen. Schulisches Lernen über das Klassenzimmer hinaus wird so in die Gestaltung der Lebenswelt eingebracht, dass andere Menschen und die Gemeinschaft davon profitieren. Im Rahmen des Unterrichts haben die Schüler die Möglichkeit zur Reflexion über ihre erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen.
Begleitend werden die Schulen Trainingsprogramme entwickeln, in denen die Schüler ihre Projektmanagement- und Führungskompetenzen entwickeln, reflektieren und erproben können und dabei Rückmeldung und Anerkennung für ihre Kreativität und Leistung bekommen. Ziele des Kompetenztrainings sind:
- Systematische Förderung und Entwicklung des gesellschaftlichen Potenzials zur demokratischen Führung;
- Entwicklung eines selbstreflektiven und selbstkritischen Führungsbewusstseins bei jungen Menschen;
- Förderung von selbstbewusstem und selbstverantwortetem Handeln;
- Vermittlung der zur Ausübung von Führung notwendigen Grundfertigkeiten;
- Übergabe von Verantwortung an junge Menschen;
- persönliches und konstruktives Feedback.
Das Projekt dient insbesondere der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen aus Migrantenfamilien. Sie sollen durch das Kompetenztraining die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung, zur Umsetzung eigener Projekte und zu individualisierter Anerkennung im Kontext von Schule und Gemeinde erhalten.
Projektbegleitend erhalten die Schulen die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Bereichen der Demokratieerziehung zu qualifizieren und zu entwickeln (z.B. Schulverfassung, Partizipation, kooperatives Lernen, Projektdidaktik, Kooperation mit außerschulischen Partnern, Debatte und Deliberation).
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Entwicklung von Kompetenzen bei Jugendlichen zur Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft.

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Schlagwörter

Verantwortung, Schüler, Kompetenz, Training, Gemeinschaft, Demokratische Erziehung, Führung, Entwicklung, Projektmanagement, Gesellschaft, Integration, Migrant, Jugendlicher, Persönlichkeitsentwicklung,

Titel Demokratiekompetenz entwickeln (Baden-Württemberg)
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6683
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II
Innovationsbereich Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention; Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Thouretstraße 6 (Postquartier), 70173 Stuttgart, Tel. (0711) 279-0, E-Mail: poststelle@km.kv.bwl.de

Projektleitung:
Freudenberg Stiftung GmbH, Benita Daublebsky (Projektleiterin), Freudenbergstr. 10, 69469 Weinheim, Tel. (06201) 499047, E-Mail: benita.daublebsky@freudenbergstiftung.de

Das Projekt wird begleitet durch einen Beirat, der die Leitung in der weiteren Entwicklung der Projekte und Arbeitsvorhaben berät.
Projektbeginn 01.09.2002
Projektende 31.03.2007
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg
Letzte Änderung am 01.01.1997
Ist Teilprojekt von: Demokratie lernen & leben,

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