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Hands for Kids – Demokratie für Kinder

http://www.handsgermany.orgExterner Link

Ziel des Programms, welches in der Schule sowie in der außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt werden kann, ist die Förderung der Demokratiekompetenzen von Schulkindern der Jahrgangsstufen 1 bis 6 durch Stärkung von Identität, Selbstbewusstsein und Respekt gegenüber Mitmenschen.
Dazu wurde ein demokratiepädagogisches Grundwertecurriculum entwickelt, welches demokratische Bildung mit demokratischer Schulentwicklung verbindet und aus fünf fächerübergreifenden, thematischen Bausteinen besteht: „Identität“, „Kinder sind stark“, „Demokratie leben, Verantwortung übernehmen“, „Alle Kinder haben Rechte“, „Global Kids“. Die zwei bis drei Lernfelder jedes Bausteins sind ausgeführte und erprobte Praxisvorschläge mit methodischen Hinweisen und Hintergrundinformationen für Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter. Selbstgesteuertes Lernen und aktivierende Lernformen stehen im Mittelpunkt (kooperatives Lernen, handlungsorientierte Lernformen, soziales Lernen). Lehrende werden als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter angesprochen und darin unterstützt, Kinder anzuregen, für sie bedeutsame Themenzugänge und Fragen zu finden, sich als Dialogpartner von Kindern zu verstehen, ihre Perspektiven einzunehmen und ihre Rechte zu respektieren, die Lernwege von Kindern in ihrer Verschiedenheit wahrzunehmen, anzuerkennen und differenziert zu fördern, sich verantwortlich für die Lernprozesse der Kinder zu fühlen, sich selbst auf Neues einzulassen und sich selbst als (Mit-)Lernende zu sehen sowie eigene Lernprozesse und die von Kindern zu reflektieren.
In einer „Hands“-Schule sollen demokratische Werte, Respekt und Vertrauen im Umgang miteinander gelebt werden. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für sich und für die Klassen- und Schulgemeinschaft. Sie haben Raum, um eigenen Initiativen zu entwickeln und die Schule mitzugestalten. Ethische und moralische Gegensätze sollen geachtet, eigene und gesellschaftliche Werteorientierungen reflektiert und am demokratischen Entscheidungsfindungsprozess teilgenommen werden. Die Schule hat Formen unmittelbarer Beteiligung von Schülerinnen, Schülern und Eltern entwickelt. Sie kooperiert mit außerschulischen Partnern, um in Schule, Kommune und Gesellschaft eine demokratische Beteiligungsstruktur zu realisieren. Eckpfeiler einer „Hands“-Schulkultur sind: Orientierung an Grundwerten, Klassenrat, Feedback, Lernen durch Engagement.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Gestaltung von Schule nicht als isoliert zu sehende Bildungsinstitution, sondern als Teil der demokratischen Gesellschaft durch alle Beteiligten, in der Verankerung sozialen, moralischen und demokratischen Lernens sowohl im Fachunterricht als auch im Schulleben und Ermutigung der Schülerinnen und Schüler, sich aktiv in die demokratische Gesellschaft einzubringen.

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Schlagwörter

Berlin, Brandenburg, Deutschland, Demokratische Erziehung, Schulentwicklung, Partizipation, Zivilgesellschaft, Grundschule, Curriculum, Modellprojekt, Projekt, Demokratisches Verständnis, Teilhabe, Modellprogramm,

Titel Hands for Kids – Demokratie für Kinder
Kurztitel Hands for Kids
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I
Innovationsbereich Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Berlin
Gefördert im Rahmen von VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Projektpartner:
American Jewish Committee (AJC), Berlin, Deidre Berger, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, Tel. (030) 22 65 94-0, E-Mail: berlin@ajc.org;
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), Ludwigsfelde-Struveshof;
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg, Potsdam;
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (SenBJW), Berlin;
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe), Landesverband Berlin-Brandenburg, Berlin;
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie, Brandenburg (RAA Brandenburg), Potsdam
Projektbeginn 2008
Projektende 30.06.2010
Beteiligte Bundesländer Berlin; Brandenburg
Letzte Änderung am 11.11.2013
Ist Nachfolger von: VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

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