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Brücke in die duale Ausbildung

http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Infoblatt_2011_09_07_Brida_Annaberg_final.pdfExterner Link

In den Regionen Chemnitz und Erzgebirge ist im Ergebnis drastisch gesunkener Schulabgängerzahlen die Nachfrage nach Ausbildungsstellen in den letzten Jahren zurückgegangen. Seit 2011 werden in mehr Ausbildungsstellen angeboten als von den Bewerbern und Bewerberinnen nachgefragt. Die angebotenen Ausbildungsplätze können insbesondere von kleinen und mittelständischen Betrieben nicht mehr vollständig besetzt werden. Eine Möglichkeit der Besetzung offener Ausbildungsplätze ist die Berücksichtigung von Ausbildungsbewerbern, die den hohen Kriterien der vergangenen Jahre nicht im vollen Umfang entsprechen. Die Sichtung der vom Markt geforderten Leistungen bei nicht optimalen Startvoraussetzungen stellt an Auszubildende und Ausbilder hohe Anforderungen.
Ziel des Modellversuches ist es, geeignete Unterstützungsleistungen zu entwickeln, bei deren Nutzung auch Bewerber und Bewerberinnen mit schlechteren Startchancen erfolgreich ausgebildet werden können.
Ausgangspunkt für das Projekt ist die Analyse der Probleme, die zur Nichtbesetzung angebotener dualer Ausbildungsplätze infolge nicht ausreichend geeigneter Bewerberinnen und Bewerber führen. Aufbauend darauf werden Unterstützungsangebote sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe entwickelt. In drei Teilprojekten werden Angebote für Handwerksbetriebe, Industriebetriebe und Zeitarbeitsunternehmen entwickelt und erprobt. Positive Ergebnisse einzelner Teilprojekte werden, wenn möglich, auf andere Teilprojekte übertragen. Bereits vorhandene Unterstützungsleistungen (Verbundausbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen, Berufseinstiegsbegleiter) werden in die Entwicklung einbezogen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Unterstützung von Unternehmen in den Regionen Chemnitz und Erzgebirge bei der Entwicklung und dem Einsatz von Verfahren, mit denen es ihnen gelingt, den unterschiedlichen Voraussetzungen potenzieller Auszubildender besser zu entsprechen und auf diese Weise auch Jugendliche mit schlechteren Startchancen erfolgreich auszubilden und bei der Ausbildung von Fachkräften vom realen Bedarf des Unternehmens auszugehen und keinen Jugendlichen von vornherein ausschließen.

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Schlagwörter

Chemnitz, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland, Betriebliche Berufsausbildung, Zugang, Zugangsvoraussetzung, Ausbildungsfähigkeit, Berufschance, Heterogenität, Individuelle Förderung, Förderung, Unternehmen, Modellversuch, Projekt, Übergang Schule – Ausbildung, Übergang Schule – Beruf, Modellprogramm,

Titel Brücke in die duale Ausbildung
Kurztitel BridA
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Förderkennzeichen 21BBNJ18
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten; Individuelle Förderung; Bildungsnetzwerke; Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Modellversuchsträger:
ASG - Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen mbH, Jürgen Reißmann, Lessingstr. 2, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel. (03733) 4267150, E-Mail: reissmann.j@gesa-ag.de

Kooperations-/Verbundpartner:
Handwerkskammer Chemnitz, Manuela Glühmann, Limbacher Straße 195, 09116 Chemnitz, Tel. (0371) 5364159, E-Mail: m.gluehmann@hwk-chemnitz.de;
Berufliches Bildungszentrum Thalheim GmbH, Jana Müller, Äußere Heinrichstraße 1a, 09380 Thalheim, Tel. (03721) 601060, E-Mail: mueller.j@gesa-ag.de
Projektbeginn 2011
Projektende 28.02.2014
Beteiligte Bundesländer Sachsen
Letzte Änderung am 01.01.1997
Ist Teilprojekt von: BMBF-Förderschwerpunkt »Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung«

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