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21. 11. 2013

 

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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

„Ich freue mich, ein bisschen von der positiven Energie, die in Paris gesät wurde, weitertragen zu können.“

Eckpunkte eines deutschen OER-Programms

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Jan Neumann

Jan Neumann vom Hochschulbibliothekszentrum NRW hat auf der Konferenz, die im September 2013 in Berlin zum Thema „Open Educational Resources“ (OER) stattfand, Eckpunkte eines deutschen OER-Programms formuliert. Die Online-Redaktion von „Bildung + Innovation“ sprach mit ihm über die Ziele des Programms und die Forderungen, die er an die politische Ebene stellt.


Online-Redaktion: Warum sind Sie so begeistert von OER?

Neumann: Meine ersten Berührungen mit offenen Ansätzen hatte ich 2004, 2005, als ich anfing, mich mit Open Access zu beschäftigen. Ich war zunächst skeptisch, ob es funktioniert und sich finanzieren lässt, aber ich war dann sehr schnell davon überzeugt, dass es geht und dass man mit offenen Ansätzen die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems insgesamt deutlich verbessern kann. Und in Anbetracht der vielen Probleme auf unserem Planeten wäre es sehr hilfreich, wenn unser Bildungs- und Wissenschaftssystem effektiver funktionieren würde. OER ist ein sinnvoller Ansatz, mit dem man auf unterschiedlichen Ebenen gesamtgesellschaftlichen Nutzen erzeugen kann, sowohl für einzelne Nationalstaaten als auch aus der globalen Perspektive für die Menschheit als Ganzes.

Online-Redaktion: Welche Vorteile haben OER?

Neumann: Eindeutige Vorteile sind, dass OER sich sehr schnell verbreiten lassen, so dass jeder auf sie zugreifen und sie – aufgrund ihrer offenen Lizenzierung – individuell anpassen kann. Ein Schulbuch, das beispielsweise in den USA produziert wird, kann von jedem anderen Land, das vielleicht keine eigenen hochqualitativen Schulbücher hat, übersetzt, individualisiert und dann benutzt werden. Da man Währungen und Orte austauschen, Namen und Beispiele anpassen kann, erhält man so schnell mit relativ geringem Aufwand ein Schulbuch, das überall in der Welt verwendet werden kann. Durch OER können hochqualitative Bildungsmaterialien sehr viel mehr Menschen zur Verfügung stehen, und die eigentliche Aufgabe von Bildung – nämlich sich möglichst schnell zu verbreiten – kann effektiver gestaltet werden als allein mit herkömmlichen, konventionellen Inhalten.

Online-Redaktion: Sie haben auf der OER-Konferenz in Berlin Eckpunkte eines deutschen OER-Programms formuliert. An wen haben Sie den Vortrag gerichtet?

Neumann: In Deutschland ist die OER-Diskussion etwas verspätet in Gang gekommen. Das OER-Konzept ist noch sehr jung und für viele Leute unbekannt, so dass schnell unterschiedliche Diskussionen aufkommen und viele Fragezeichen entstehen. Ich habe den Vortrag auf der OER13 gehalten, um die Diskussion zu fokussieren. Ich wollte zeigen, wie ein OER-Programm aussehen könnte, das eine Vielzahl von aufeinander abgestimmten Projekten enthält, die auf ein übergeordnetes Ziel ausgerichtet sind. Der Vortrag wendet sich insofern direkt an die politischen Entscheidungsträger, insbesondere an die Kultusministerkonferenz (KMK), die sich jetzt mit dem Thema beschäftigt, aber natürlich auch an die Community, die beurteilen kann, was vielleicht fehlt oder anders sein sollte.

Online-Redaktion: Welche Maßnahmen schlagen Sie konkret vor?

Neumann: OER sind nicht nur eine Frage von neuen technischen Tools, sondern vor allem auch von einem veränderten Bewusstsein und einer neuen Lernkultur. Bewusstseinsbildung, neudeutsch "Awareness", ist der erste und wichtigste Schritt. Man muss das Konzept verbreiten und deutlich machen, wo die Vorteile von OER liegen. Das kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Durch Veranstaltungen, Konferenzen, Veröffentlichungen, aber auch durch Fortbildungen für Lehrkräfte und Bildungsmanager. Wenn sich ein entsprechendes Bewusstsein etabliert hat, ist Policy-Bildung ein zweiter wichtiger Schritt. Es reicht nicht aus, dass alle wissen, was OER sind, sondern die Institutionen müssen sich zu OER bekennen und einen organisatorischen Rahmen bereitstellen, damit OER insbesondere an Schulen und Hochschulen gefördert werden können. Konkret bedeutet das z.B., dass man die Leistung von Lehrern, die OER herstellen, anerkennt, etwa indem man sie dafür angemessen freistellt. Es gibt inzwischen auch einen großen Trend zu nationalen Policies, d.h. es wird eingefordert, dass sich Länder ausdrücklich zu OER bekennen und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

Online-Redaktion: Welche Projekte müsste man auf den Weg bringen?

Neumann: Ein ganz wichtiger Punkt ist zunächst die Findbarkeit von OER. Wir haben im Augenblick schon einige Initiativen, die OER herstellen, die sich dann aber nur schwer finden lassen. Wir bräuchten also einen zentralen Sucheinstieg für OER, eine Suchmaschine oder Suchplattform. Ergänzend müsste man im Schulbereich ein Portal zunächst für Arbeitsblätter aufbauen, wo man nicht nur OER finden, sondern sie auch ablegen kann. Auch das ist im Augenblick noch ein Problem. Wenn ich als Lehrer ein Arbeitsblatt hergestellt habe, das ich gerne der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, dann habe ich im Augenblick dafür nur eingeschränkte Möglichkeiten. Es gibt teilweise schon spezielle Portale wie rpi-virtuell, wo Religionslehrer ihre Materialien hochladen können, aber fächerübergreifend gibt es das zurzeit nicht. Ein dritter großer Punkt sind die Schulbücher. Auch hier könnte man aktiv werden und einen Teil des Geldes, das wir im Augenblick für Schulbücher ausgeben, für offene Schulbücher verwenden.

Online-Redaktion: Wie könnte man die Verlage einbinden?

Neumann:
Die Frage ist, ob die Verlage tatsächlich eingebunden werden wollen. Grundsätzlich wäre es jedenfalls möglich, die Herstellung von OER von Verlagen übernehmen zu lassen. Ein OER-Schulbuch kann auf ganz ähnliche Weise hergestellt werden wie ein konventionell lizenziertes. Der Unterschied liegt zunächst einmal nur in der Lizenzierung. Von daher läge es meiner Ansicht nach nahe, die Verlage mit ins Boot zu holen. Das Problem dabei liegt hauptsächlich in der Bezahlung. Durch die offene Lizenzierung ist das überkommene Geschäftsmodell der Verlage nicht mehr gültig, da sie auf ihre Nutzungsrechte verzichten müssten. Stattdessen würden sie dann konkret für die Arbeit bezahlt werden, die sie leisten, etwa in Form von Dienst- oder Werkverträgen. Das wäre eine sehr grundlegende Veränderung, bei der sowohl die Verlage als auch die betroffenen staatlichen Stellen ihre überkommenen Rollen neu definieren müssten. Aber grundsätzlich und in der Theorie wäre das meiner Meinung nach durchaus möglich. Natürlich ginge das nicht von heute auf morgen, aber wichtig und sinnvoll wäre es, einfach mal anzufangen. Man könnte von den ca. 350 Millionen Euro, die wir im Schulbereich zur Verfügung haben, ein Prozent in die Produktion von OER-Lehrbüchern stecken und, wenn man merkt, dass es gut funktioniert, das Verfahren progressiv stufenweise erweitern.

Online-Redaktion: Welche Projekte sollte man an Hochschulen durchführen?

Neumann: Im Hochschulbereich haben wir zurzeit mit den MOOCs ein Thema, das sehr viel Aufmerksamkeit bekommt. Allerdings sind ein Großteil der MOOCs gar keine OER, weil sie nicht offen lizenziert sind. Dagegen gibt es eine ganze Reihe von anderen Bereichen in Hochschulen, die im Augenblick drohen, hinter der "MOOC Mania" übersehen zu werden. Ich spreche hier insbesondere von OpenCourseWare. OpenCourseWare wird häufig als Startpunkt der OER-Bewegung überhaupt gesehen. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat bereits 2002 damit begonnen, alle Kursunterlagen offen ins Netz zu stellen. Viele Hochschulen sind diesem Beispiel gefolgt, inzwischen stellen im OpenCourseWare Consortium 280 Hochschulen über 30 000 Kurse bereit. Hiervon ist im Augenblick in Deutschland noch sehr wenig zu sehen. Ein weiterer Bereich wären auch hier die Lehrbücher. Viele Hochschulbibliotheken haben dadurch, dass seit Mitte der 1990er Jahre die Kosten für Zeitschriften stark angestiegen sind, weshalb dann auch die Open-Access-Bewegung entstanden ist, weniger Geld zu Verfügung, um Lehrbücher zu kaufen. Insofern wären Lehrbücher auch im Hochschulbereich eine Möglichkeit, Kosten einzusparen und eine angemessene Versorgung sicherzustellen. Es gibt schon erste spannende Projekte, z.B. baut die Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) eine Plattform für offene Lehrbücher auf, die zunächst für ein handchirurgisches Lehrbuch entwickelt wird und später auf andere Bereiche übertragen werden soll.

Online-Redaktion: Welche Forderungen stellen Sie an die Politik?

Neumann: Eine wichtige Forderung ist, dass sich die Politik überhaupt des Themas annimmt. Das haben wir erreicht. 2012 ist das Thema nach Deutschland gekommen und seit März dieses Jahres liegt es bei der KMK, die dazu eine Stellungnahme erarbeiten wird. Das ist ein ganz großer Schritt. Ich würde mir jetzt wünschen, dass dieser Prozess offen, transparent und mutig weitergeführt wird und man zumindest an einigen der genannten Punkte aktiv wird und anfängt, die Herstellung und Verwendung von OER zu fördern. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie der Staat sich einbringen kann: Er kann eigene Angebote entwickeln und selbst betreiben. Oder aber er stellt lediglich Mittel bereit, die dann von Dritten dazu genutzt werden, entsprechende Dienste aufzubauen. Schließlich kann er Infrastruktur aufbauen und zur Verfügung stellen: Repositoriensoftware, Policy Templates, Lizenzierungsempfehlungen, Best Practices etc. In diese Richtung ginge auch die Einrichtung eines Kompetenzzentrums, das die verschiedenen Akteure und OER-Player bei ihren Aktivitäten unterstützt.

Online-Redaktion: Signalisieren denn die Länder eine Bereitschaft, das Thema anzugehen?

Neumann: Das bleibt abzuwarten. Gerade ist eine Stellungnahme des Bundesrates zur OpeningUp Education Initiative der EU-Kommission beschlossen worden, die zeigt, wie schwer sich die Länder noch damit tun, das Potenzial von OER zu erkennen und zu unterstützen. Aber das sollte man nicht überschätzen. Das Thema ist komplex und kontrovers, und man kann nicht erwarten, dass es über Nacht zu einem Durchbruch kommt, auch wenn dies natürlich wünschenswert wäre. Aber es gibt positive Zeichen. In NRW z.B. scheint man mir mit der Diskussion des Themas aufgrund der im März erfolgten Landtagsanhörung schon etwas weiter zu sein als in vielen anderen Bundesländern. Eindeutige positive Statements seitens der Länder sind mir allerdings nicht bekannt. Ich rechne damit, dass wir da bald mehr hören werden.

Online-Redaktion: Welche Reaktionen haben Sie bisher auf Ihr Programm bekommen?

Neumann: Die Rückmeldungen, die ich bisher bekommen habe, waren positiv und gingen in die Richtung: „Schön, dass mal jemand das Thema zusammenfasst und sagt, was konkret möglich ist.“ Ich habe auch positives Feedback von einzelnen Verlagsvertretern bekommen, worüber ich mich gefreut habe, weil es eine meiner Zielsetzungen war, der drohenden Frontenbildung etwas entgegenzuwirken. Ansonsten warte ich aber noch auf weitere Stellungnahmen und würde mir wünschen, dass sich noch eine differenzierte Diskussion entwickelt. Ich bin mir sicher, dass viele Punkte, die ich angesprochen habe, von anderen anders gesehen werden. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, dies zu diskutieren.

Online-Redaktion: Wohin soll die OER-Bewegung führen? Wohin sollen sich OER entwickeln?

Neumann: Man kann sich natürlich wünschen, dass irgendwann einmal alle Bildungsinhalte offen lizenziert werden. Auf absehbare Zeit halte ich das aber nicht für besonders realistisch. Ich rechne damit, dass es mittelfristig zu einem Nebeneinander von offenen und proprietären Inhalten kommen wird. In der Startphase kommt es jetzt darauf an, dass einzelne Projekte Fuß fassen, anhand derer man nachweisen kann, dass das Konzept funktioniert. Je klarer dies wird, desto mehr Nachahmer wird es geben, so dass der Marktanteil von OER kontinuierlich steigen wird. Die Mission wird dann erfüllt sein, wenn es irgendwann einmal der Standard sein wird, Bildungsmaterialien offen zu lizenzieren. Daneben wird es dann vermutlich aber immer noch konventionelle Inhalte geben.

Online-Redaktion: Gibt es auch Risiken?

Neumann: Ja, die Einführung von OER ist mit vielen Herausforderungen verbunden, und es gibt sicher eine ganze Reihe von Risiken. Das vielleicht größte Risiko, das ich sehe, ist, dass die Politik den eigentlichen Nutzen von OER verkennt und zur Kosteneinsparung missbraucht. Man kann das zum Teil schon in den USA beobachten, wo Universitäten darüber nachdenken, mittels MOOCs eigenes Lehrpersonal einzusparen. Das scheint mir der falsche Weg zu sein. Es besteht zwar Grund zur Annahme, dass man mit OER tatsächlich Kosten sparen kann, aber wenn das die primäre Zielsetzung sein sollte, dann wäre das auf jeden Fall fatal.
Dann ist vor allem für die Bildungsverleger OER natürlich eine große Herausforderung. Im Open-Access-Bereich kann man beobachten, dass das schnell zu schlechter Stimmung und Grabenkämpfen zwischen Verlagen und Wissenschaftlern bzw. Bibliotheken führen kann. Auch das würde ich als Risiko bezeichnen, weil dadurch die Einführung von OER fast zwangsläufig verzögert wird. Und schließlich ist es ein großes Problem, dass es im OER-Bereich sehr viele unterschiedliche Player gibt. Bereits die Koordination der 16 Bundesländer ist häufig nicht einfach, hinzu kommen eine ständig wachsende Zahl an OER-Initiativen sowie die Bildungsverleger und Unternehmen, die OER nutzen, um mit neuen Geschäftsmodellen in den Markt zu kommen. Auch hier sehe ich das Risiko, dass man es eventuell nicht schafft, koordiniert vorzugehen und alle Player mitzunehmen.

Online-Redaktion: Sie waren im Auftrag der UNESCO Deutschland im Juni 2012 bei der ersten OER-Weltkonferenz in Paris. Welche Politik verfolgt die UNESCO?

Neumann: Die UNESCO sieht sich als starker Förderer des OER-Themas. Sie war sehr früh an der Entstehung der Bewegung beteiligt und hat u.a. 2002 das erste globale OER-Forum veranstaltet, bei dem übrigens auch der Name "Open Educational Resources" geprägt worden ist. Nach meiner Wahrnehmung versteht sich dabei die UNESCO überwiegend als Multiplikator, der das Thema der Politik nahebringen kann. Allerdings sind ihre Möglichkeiten eingeschränkt. So hat die UNESCO nur begrenzt finanzielle Mittel, um eigene OER-Projekte durchzuführen. Die deutsche UNESCO-Kommission (DUK) versucht deshalb im Augenblick insbesondere im Bereich der Bewusstseinsbildung tätig zu werden, etwa indem sie die Schirmherrschaft für die OERde13 Konferenz übernommen und eine Publikation zu OER veröffentlicht hat, der noch weitere folgen werden.

Was meine Teilnahme am OER-Weltkongress in Paris betrifft, so schließt sich hier der Kreis zu Ihrer ersten Frage, was mich an OER so begeistert. Das war eine prägende Erfahrung für mich! Durch einen Zufall durfte ich als Beobachter für die DUK nach Paris fahren. Es war ganz offensichtlich dort, dass es sich bei OER um eine globale Bewegung handelt. Es waren Vertreter von allen Kontinenten dort. Aus den USA, aus Südamerika, aus Europa, aber auch aus Afrika, Australien, China und den arabischen Ländern. Das fand ich sehr beeindruckend, und ich denke, dass man insofern wirklich von einer globalen Bildungsoffensive sprechen kann. Was ich außerdem extrem positiv fand, war, dass die Atmosphäre sehr offen und herzlich war. Das kannte ich von vergleichbaren deutschen Veranstaltungen nicht und hat mich sehr überrascht. Die Konferenz hat mich insgesamt sehr beeindruckt, und ich freue mich, ein bisschen von der positiven Energie, die in Paris gesät wurde, weitertragen zu können.

Online-Redaktion:
Sind die meisten Länder in ihrer Entwicklung schon weiter als Deutschland?

Neumann: Ja, Deutschland hat ein bisschen den Startschuss überhört. Viele Länder sind schon 2009 gestartet, so wie z.B. die Niederländer mit ihrem OER-Programm Wikiwijs. Marktführer sind die USA, die OER seit mehreren Jahren sehr intensiv vorantreiben, und auch andere europäische Länder sind definitiv schon weiter als wir. Polen hat ein großes Programm in dem Bereich gestartet, und Belgien hat mit Klascement ein Portal für OER-Arbeitsblätter mit einer sehr aktiven Community. Auch in Afrika sind OER ein großes Thema. Eines der größten und bisher erfolgreichsten OER-Projekte „TESSA“ kommt aus Afrika. Deutschland ist ein bisschen zurückgefallen. Auch in Paris wurde häufig gefragt, wo Deutschland sei. Aber das scheint sich im Augenblick dramatisch schnell zu ändern. Ich habe den Eindruck, dass wir in diesem Jahr sehr viel erreicht haben, und ich bin zuversichtlich, dass wir schnell aufholen werden. Das Thema ist in der Politik und in der Außenwahrnehmung deutlich gestiegen. Alles ist auf einem sehr guten Weg.

 

Jan Neumann arbeitete nach dem Studium der Rechts-, Wirtschafts- und Systemwissenschaften zunächst einige Jahre als Projektmanager und freier Lektor für verschiedene Fachverlage, u.a. für Wolters-Kluwer Deutschland, den Bundesanzeiger Verlag und German Medical Science. Seit 2007 ist er für das Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (hbz) tätig, erst als Leiter der zentralen Projektkoordination, seit 2012 als Leiter Recht und Organisation. Er ist Mitglied des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission und bloggt zum Thema OER unter www.oersys.org.

 

 

Autor(in): Petra Schraml
Kontakt zur Redaktion
Datum: 21.11.2013
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