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06. 03. 2008

 

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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

Frauen und Technik

Die Studie „Zeit, dass sich was dreht“ – Technik ist auch weiblich!

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Wenka Wentzel, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

Obwohl das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltfrauentages ein gestiegenes Interesse von Frauen an einem Studium der Ingenieurwissenschaften zum Wintersemester 2007/2008 konstatieren kann – 13 Prozent mehr Studienanfängerinnen entschieden sich für ein Studium – gelten in Deutschland technische Berufe für Frauen vielfach noch als unattraktiv. In einer Studie, die vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Auftrag gegeben und vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit durchgeführt wurde, untersuchten die Verfasserinnen, wie in Nordrhein-Westfalen der weibliche Nachwuchs nachhaltig für technische Bereiche gewonnen werden kann. Die Online-Redaktion sprach mit Wenka Wentzel, einer der Autorinnen, darüber, in welchen Bereichen der Bildungskette – von der frühen Kindheit bis zur Berufstätigkeit – erfolgreiche und innovative Maßnahmen und Projekte existieren und warum effiziente, nachhaltige Strukturen und Netzwerke etabliert werden müssen, um Mädchen und junge Frauen frühzeitig für technische Ausbildungen und Berufe zu motivieren. 


Online-Redaktion: Frauen und Technik scheinen immer noch nicht so richtig zueinander zu passen. Welche Ursachen sehen Sie dafür?

Wentzel: Es ist nach wie vor so, dass weitaus weniger Frauen in vielen technischen Ausbildungen, Studiengängen und infolgedessen auch in technischen Berufen zu finden sind als Männer. Das liegt an vielen, oftmals externen Faktoren. Man kann also nicht so einfach sagen, das liegt an den Frauen. Insofern ist die Formulierung, Frauen und Technik passen nicht so richtig zueinander, problematisch. Das gesellschaftliche Bild von Frauen und das von Technik passen nach wie vor nicht richtig zueinander: Mädchen wird vermittelt, dass Technik nichts für sie ist. Sie bekommen die Puppen und die Jungen den Bagger oder Autos geschenkt. In der Schule gibt es meist klare Muster, und Studien belegen, dass Lehrer und auch Lehrerinnen Mädchen in mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Fächern vielfach für weniger begabt halten. Das hat natürlich wieder Rückwirkungen auf die Selbstwahrnehmung der Mädchen und vor allem auf ihre Berufsorientierung. Wenn es dann um die Berufswahl geht, ist dieses Bild eben stark in ihren Köpfen. Dabei gibt es durchaus Mädchen mit technischem Interesse, die sich aber teilweise nicht vorstellen können, in diesem Bereich zu arbeiten und sich nicht in diesem Beruf sehen. Mädchen in technischen Berufen – das ist ein Bild, das selten transportiert wird.

Online-Redaktion: Welche Ziele hatten Sie mit den Untersuchungen zur Studie „Zeit, dass sich was dreht“ – Technik ist auch weiblich! im Blick?

Wentzel: Diese Studie ist in Auftrag gegeben worden vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Unser Ziel bestand darin, einen Überblick zu schaffen, welche Projekte es in NRW und speziell im Ruhrgebiet gibt, die die Mädchen in ihrer Berufsorientierung hinsichtlich ihrer Entscheidung für naturwissenschaftliche und technische Berufe unterstützen. Außerdem geht es um Projekte für Frauen, die sich schon in solchen Ausbildungen, Studien und Berufen befinden. Wir haben uns bei den Recherchen für die Studie an der Bildungskette orientiert.

Bei der Studie ging es zum einen um eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten im Ruhrgebiet. Wenn in einzelnen Stationen der Bildungskette, die die Studie erforschte, nicht viel gefunden wurde, dann verwiesen wir auch auf Good Practice-Projekte aus anderen Regionen, einfach als Vorbild, wie erfolgreiche Projekte für einzelne Zielgruppen aussehen können.

Zum anderen enthält die Studie konkrete Empfehlungen für die einzelnen Bereiche, wie die Unterstützung von Frauen und Mädchen weiterentwickelt werden kann und welche Kooperationen verschiedener Akteure durchgeführt werden können, um Konzepte zu entwickeln und zu etablieren. Im Anschluss an die Studie ist vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration eine Workshop-Reihe entwickelt worden, in der bestehende Projekte vorgestellt und weiterentwickelt werden und die eine weiterführende Kooperation von Projektträgern initiieren soll. Es geht bei den Workshops, die in verschiedenen Regionen NRWs stattfinden, um die Bereiche gendergerechte Hochschule, Frauen im Ingenieurstudium und die Konzeptentwicklung von Maßnahmen für Schülerinnen.

Bei solchen Studien muss es auch immer darum gehen, dass das Wissen und die Ideen einfach nicht verlorengehen, denn sehr viele dieser Projekte sind nur befristet, was z. B. an der Finanzierung liegt. Mit der Studie sollte festgehalten werden, was alles schon gemacht worden ist und wie groß die Fülle der Projekte bereits ist. Ich nenne als Beispiele nur mal „Schnuppertage“, Wissenschaftssommer, Wettbewerbe, Webportale oder Lehr- und Lernkonzepte. Es soll gezeigt werden, welche Aktivitäten bereits existieren und welche Ansätze erfolgreich sind, damit andere daran anknüpfen können und das Rad nicht noch einmal erfinden müssen.

Online-Redaktion: Sie haben Maßnahmen und Projekte von der frühen Kindheit über die Schule bis hin zur Ausbildung und zum Studium unter die Lupe genommen. In welchen Bereichen gibt es erfolgreiche Projekte und wo den größten Nachholbedarf?

Wentzel: Wir haben das, was wir Bildungskette nennen, also die verschiedenen Stationen und Übergänge von der frühen Kindheit bis zur Berufstätigkeit überprüft: Wie werden Mädchen und Frauen unterstützt? Das fängt in Kindergarten und Grundschule an, geht über Schulen, den Ausbildungsbereich und das Studium bis zur Situation von Frauen, die in technischen Berufen tätig sind, betrifft also die Weiterbildung, den Wiedereinstieg von Frauen, die in der Familienphase waren, die Unterstützung von Frauen in Führungspositionen und die Gruppe der selbstständigen Frauen.

Die Gruppe, an die sich die meisten Projekte richten, ist eindeutig die der Schülerinnen. Da geht es vielfach um Berufsorientierung, und sie richten sich größtenteils an Mädchen, die relativ dicht vor einer Entscheidung für eine Ausbildung oder einen Studienplatz stehen. Es gibt zum einen viele Projekte, die Mädchen praktische Erfahrungen ermöglichen, um ihnen zu zeigen, dass technische Tätigkeiten interessant sind und Spaß machen, und um ihnen Selbstvertrauen zu vermitteln, zu zeigen, dass sie solche Tätigkeiten auch ausführen können. Auch gibt es viele Projekte, die an Universitäten stattfinden. Dort können die Mädchen erfahren, wie der Studienalltag aussieht, und können an einzelnen Vorlesungen oder Laborexperimenten teilnehmen. All diese Aktivitäten stehen nicht im luftleeren Raum, sondern werden durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Schulen und Verbänden flankiert, so dass die Schülerinnen auch erreicht werden und gesellschaftliche Bündnisse entstehen können.

Das sind Bereiche, die wirklich gut abgedeckt sind. Weniger gut sieht es im frühkindlichen Bereich aus. Seit einigen Jahren gibt es aber das Bestreben, kleine Kinder auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene aufmerksam zu machen. Da sind allerdings bisher so gut wie keine Ansätze vorhanden, diese Sachen geschlechtssensibel anzupacken.

Wenig Projekte findet man für weibliche Azubis, bei berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie im Bereich des Wiedereinstiegs von Frauen ins Berufsleben.

Online-Redaktion: Im Vorschul- und Grundschulbereich existieren also keine oder wenige spezifische naturwissenschaftlich-technischen Projekte für Mädchen. Ist es überhaupt sinnvoll, hier schon zwischen Jungen und Mädchen zu differenzieren?

Wentzel: Bei monoedukativen Angeboten fühlen sich Mädchen oft ausgesondert und es entsteht schnell der Eindruck, dass Mädchen defizitär seien und eine Sonderförderung brauchten. Der Vorteil aber ist, dass der Geschlechteraspekt tatsächlich berücksichtigt wird, der in der Praxis schnell ein Lippenbekenntnis bleibt. Schon im Kindergarten und in der Grundschule ist es wichtig, die Geschlechterproblematik im Auge zu behalten. Mädchen in der Grundschule haben nach der IGLU-Studie bereits schlechtere Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Schon im Grundschulalter ist da irgendetwas passiert, dass die Mädchen offensichtlich nicht den richtigen Zugang zu diesen Feldern haben. Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, Mädchen und Jungen gleich zu behandeln. Bei praktischen Experimenten kann es schnell vorkommen, dass es eher die Jungen sind, die die Sachen in die Hand nehmen. Und dort, wo es schon in den Köpfen ist, dass Technik eher Jungensache ist, kommt ein Automatismus in Gang: Mädchen stehen an der Seite und die Jungen sind aktiv. Schon hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Mädchen nicht hinten runterfallen.

Wichtig ist auch, dass die Experimente, die angeboten werden und die ja sehr spielerisch und alltagsnah gestaltet sind, auch die Interessenbereiche von Mädchen abdecken. Für dieses Alter sind kaum wirkliche Forschungsergebnisse vorhanden, aber es ist bekannt, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Annäherungsweisen an Technik und Naturwissenschaften haben. Jungen finden beispielsweise die Technik an sich interessant, Mädchen eher die anwendungsbezogenen Gebiete. Langfristig ist es sinnvoll, darüber zu forschen, wo in diesem jungen Alter bei Mädchen und Jungen die Interessenfelder liegen, um zu verhindern, dass die Interessen von nur einer Geschlechtergruppe abgedeckt werden.

Es ist besonders wichtig, dass die Personen, die Technikfrüherziehung mit den Kindern durchführen, einen gendersensiblen Blick auf ihre Aktivitäten haben. Deshalb sollten Aus- und Fortbildungen z. B. für Erzieherinnen immer auch den Geschlechteraspekt in den Blick nehmen.

Online-Redaktion: Sie haben für die einzelnen Bildungsabschnitte Empfehlungen erarbeitet. Welche möchten Sie besonders hervorheben?

Wentzel: Wichtig ist, dass sich die Projekte nicht ausschließlich an die Mädchen und Frauen richten. Es muss klar sein, dass viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen für die geringe Präsenz von Frauen in vielen technischen Berufen. Deshalb müssen auch viele Akteurinnen und Akteure eingebunden werden, um dies zu ändern. Eine bedeutsame Rolle bei der Berufsorientierung spielen die Schulen, denn sie sind es, die die Kinder ständig erreichen können. Bei Aktivitäten zur Berufsorientierung muss dann auch ein Schwerpunkt auf geschlechtsspezifische Aspekte gelegt werden. Mädchen und auch die Jungen sollten sich damit auseinandersetzen, was sind meine Wünsche, was hindert mich daran, berufliche Wege zu erwägen, die ich interessant finde, und gibt es Bilder im Kopf, die mich in meiner Entfaltung behindern.

Neben den Schulen spielen gerade die Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber eine wichtige Rolle. Ohne sie läuft langfristig überhaupt nichts. Denn sie sind es, deren Einstellungs- und Personalpolitik jungen Frauen eine erfolgreiche Berufstätigkeit ermöglichen, auch in Bereichen, in denen sie bisher wenig präsent sind. Teilweise werden in Unternehmen und auch Universitäten umfassende Konzepte entwickelt und umgesetzt, um junge Frauen für technische Ausbildungen oder Studienfächer zu gewinnen und Frauen bei dem Berufseinstieg und in ihrer Karriere notwendige Unterstützungsnetzwerke zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber nach wie vor Unternehmen und Institutionen, in denen es für Frauen schwer ist, Fuß in technischen Berufen zu fassen.

Da die meisten Projekte zeitlich begrenzt sind, ist die Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. Viele Projekte sind wirklich erfolgreich. Es ist für viele Projekte nachweisbar, dass sich durch ihre Aktivitäten mehr Mädchen für Naturwissenschaften und Technik interessieren. Mit Ende des Projektes darf aber seine Wirkung nicht zu Ende sein. Hier müssen Schulen, Unternehmen, Einrichtungen und Verbände einbezogen werden, mit denen zusammen übergreifende Konzepte entwickelt werden, damit die Ideen weitergetragen und strukturell verankert werden. Gerade in Zeiten, wo ein Fachkräftemangel befürchtet wird, ist es nicht nur für die Verwirklichung von Chancengleichheit notwendig, dass sich Mädchen und junge Frauen für diese Bereiche interessieren und einen entsprechenden Beruf ergreifen.

Online-Redaktion: In den Empfehlungen ist die Rede von Diversity-Konzepten. Was ist darunter zu verstehen?

Wentzel: Diversity-Konzepte basieren in erster Linie darauf, dass ganz verschiedene Merkmale und Qualifikationen von Menschen einbezogen und wertgeschätzt werden, so dass verschiedene Potenziale zum Tragen kommen. Es gibt ja viele Gruppen, die keinen gleichberechtigten Zugang zu allen Positionen auf dem Arbeitsmarkt haben, seien es Frauen gerade in technischen Bereichen, Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderte. Besonders die großen Unternehmen, aber auch kleinere Betriebe haben deshalb inzwischen Konzepte entwickelt, um diese verschiedenen Gruppen einzubeziehen. Hierdurch wird nicht nur eine integrative Unternehmenskultur gestaltet und Chancengleichheit etabliert, sondern die Unternehmen erfahren auch produktive Vorteile durch die Einbeziehung verschiedener Perspektiven z. B. bei der Entwicklung von Produkten.

Online-Redaktion: Können Sie einige beispielhafte Projekte nennen, die besonders erfolgreich sind, und Aspekte, die sie auszeichnen?

Wentzel: Da für Schülerinnen besonders viele Projekte existieren, möchte ich für diese Zielgruppe drei Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen nennen: Da ist zum einen der Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag, der bundesweit stattfindet. Im vorigen Jahr haben allein in NRW über 29.000 Mädchen teilgenommen. An diesem Schnuppertag können sich Mädchen Unternehmen, Betriebe, Werkstätten oder Universitäten von innen anschauen, um einen ersten Eindruck vom Arbeitsleben und von einzelnen Berufen zu bekommen. Der Vorteil des Girls’ Day ist, dass er sehr groß ist und damit eine enorme Breitenwirkung hat und viele Mädchen erreicht. Das Thema wird stark von der Öffentlichkeit wahrgenommen, weil es auch in den Medien sehr präsent ist. Der Girls' Day bezieht Schulen und Unternehmen aktiv ein und fördert damit auch weitere Kooperationen der einzelnen Akteure. Dennoch erfordert der Girls’ Day weitere Projekte, die die Mädchen dabei unterstützen, ihre neuen Erfahrungen zu vertiefen.

Daran kann ein Projekt wie das Handwerkerinnenhaus in Köln ansetzen, das sehr interessante Sachen anbietet: verschiedene Kurse in unterschiedlichen handwerklichen Bereichen und für unterschiedliche Altersgruppen, wo die Mädchen selber tätig sein können. Diese Tätigkeit vermittelt ihnen das Gefühl, etwas Interessantes zu machen, und stärkt damit auch ihr Selbstbewusstsein, so etwas auch zu können. Daneben finden Berufsinformationsveranstaltungen, Berufsberatungen und Vermittlung von Praktikumsplätzen statt. Es gibt Vorträge von Technikerinnen oder weiblichen Auszubildenden. Ganz wichtig sind auch die „Role Models“, damit Mädchen einfach sehen, es gibt Frauen und Mädchen, die in diesen Bereichen arbeiten. Das Handwerkerinnenhaus kooperiert mit Schulen und Unternehmen. Dieses Projekt arbeitet aber regional begrenzt, optimal wäre natürlich, wenn solche Angebote flächendeckend bestünden.

Erfolgreiche Projekte sind auch die Schnupperunis, die im Ruhrgebiet von allen großen Universitäten durchgeführt werden. Für mehrere Tage in den Schulferien wird den Mädchen angeboten, in die Uni zu kommen, sich alles anzuschauen, sich ein Bild zu machen vom Studienalltag, in verschiedene Themen hineinzuschauen, um zu sehen, in welche Richtung sie gerne gehen wollen

Online-Redaktion: Ihre Untersuchungen konzentrierten sich auf das Ruhrgebiet. Inwieweit sind die Ergebnisse auf das gesamte Bundesgebiet übertragbar?

Wentzel: Im Großen und Ganzen sind die Ergebnisse durchaus übertragbar. Es gibt natürlich immer Regionen, in denen einzelne Unternehmen, Verbände oder auch Schulen sehr aktiv sind. Ein paar von diesen Leuchttürmen haben wir explizit in der Studie dargestellt, um positive Beispiele und vorbildliche Ansätze aufzuzeigen. Aber abgesehen von einzelnen Regionen, die in einzelnen Bereichen besonders hervorstechen, spiegelt die Studie durchaus die Situation im gesamten Bundesgebiet wider.


Wenka Wentzel arbeitet seit 2002 beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld und ist dort für die wissenschaftliche Begleitung des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag verantwortlich. Sie studierte Diplom-Soziologie an der Universität Bielefeld. Von 1997 bis 2000 war sie Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle der Initiative „Frauen geben Technik neue Impulse“ und von 2000 bis 2002 Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit des Kompetenzzentrums Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie.
Sie veröffentlichte Publikationen zur Berufsorientierung von Mädchen, zum IT-Arbeitsmarkt und zu Berufsorientierungsprojekten.

Autor(in): Ursula Münch
Kontakt zur Redaktion
Datum: 06.03.2008
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