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17. 12. 2003

 

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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

Fromme Wünsche für die Bildungspolitik

Der Online-Adventskalender von Bildung PLUS

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, heißt es alle Jahre wieder. In unserem Online-Adventskalender gibt es keine Schokolade, dafür aber Wünsche, Ideen und Forderungen. Nicht wir, sondern 24 unserer Interviewpartner und weitere Prominente aus dem vergangenen Jahr verbergen sich hinter den Türchen - darunter auch die GEW-Vorsitzende Eva- Maria Stange, Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, die hessische Kultusministerin Karin Wolff. Journalist und Filmemacher Reinhard Kahl und, und, und. Lassen Sie sich überraschen, was Politiker, Experten und Jugendliche sich für die Bildungspolitik im Jahr 2004 wünschen...

Für alle, die keinen Flash haben, stehen die Textbeiträge unter dem Kalender.




Bildquelle: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
www.bbf.dipf.de


1. Dezember
Dr. Eva-Maria Stange, Vorsitzende der GEW
Verlorene Jugend - Förderung benachteiligter Jugendlicher

Kann es sich eine alternde Gesellschaft leisten, jeden zehnten Jugendlichen ohne Abschluss aus der Schule zu entlassen und ihn in das Heer der 1,3 Millionen einzureihen, die keine Berufsausbildung und damit kaum eine Chance auf dem sich permanent wandelnden Arbeitsmarkt haben? Orientierung finden in einer immer komplexer werdenden Lebenswelt und Gesellschaft verlangt ein stabiles und erweiterbares Bildungspotenzial. Meines Erachtens müssten alle Alarmglocken in unserer Gesellschaft läuten und zwar nicht erst, wenn es um die Frage nach den geeigneten Fördermaßnahmen einer Berufsausbildung für so genannte benachteiligte Jugendliche geht. Bildungsbiographien beginnen mit dem ersten Lebenstag eines Menschen. Wer seine Bildungschancen nicht früh entwickeln und nutzen kann, wer das Pech hat in einer sozial schwachen oder/ und bildungsarmen Lebenswelt aufzuwachsen, muss sehr früh Unterstützung durch die Gesellschaft z.B. in guten, kostenfreien Bildungs-Kindergärten erhalten, um das Fundament lebenslangen Lernens aufbauen zu können. Benachteiligt wird man nicht geboren, sondern durch die Umstände einer Gesellschaft.


2. Dezember
Stefan Appel,
1. Vorsitzender des Ganztagsschulverbandes

Ich freue mich darüber, dass die Nachfrage nach Ganztagsschulen in Deutschland deutlich gewachsen ist, und es ist auch gut so, dass über Inhalte und Ausgestaltungsmöglichkeiten diskutiert wird. Wichtig ist in der Tat, dass wir keine Schmalspurlösungen an ganztägiger Betreuung in den Schulen schaffen, sondern dass die Schulen kinder- und jugendgerecht werden. Ich wünsche mir von der Bildungspolitik, dass die Kinder- und Jugendbedürfnisse oberste Priorität erlangen, dass also parteipolitische Strategien nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Haben wir sie vergessen, die Kinder- und Jugendbedürfnisse einer ganztätig arbeitenden Schule. Zur Erinnerung, die wichtigsten in ungeordneter Reihenfolge:
Will man eine solche Lebensschule ganzheitliche Art, in der Kinder und Jugendliche sich wohlfühlen, dann sollte man die Chance der Zeit nutzen. Eine solche Chance haben wir gegenwärtig mit dem Investitionsprogramm des Bundes. Das Beklagen räumlich-sächlicher Defizite könnte ein Ende haben. Ich wünsche mir, dass wir über alle Parteien hinweg ein gemeinschaftliches Bündnis zustande bringen, dass der nachwachsenden Generation eine moderne Schule erbringt, in der Kinder in wohltuender Atmosphäre mit einem Mehr an Zeit moderne Lebensformen verwirklichen können und kulturelle Vielfalt erfahren.


3. Dezember
Prof. Dr. Elsbeth Stern
, Lernforscherin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Schriftspracherwerb, mathematisches Denken und naturwissenschaftliches Verständnis sind zentrale schulische Lernziele. Diese Kompetenzen basieren auf Wissen, dessen Entwicklung die Menschheit Jahrhunderte oder Jahrtausende gekostet hat. Damit Schüler diese kulturelle Entwicklung in wenigen Jahren nachvollziehen können, muss die zur Verfügung stehende Zeit effizient genutzt werden. Dies sollte jedoch nicht durch eine Vorverlegung des Lernstoffes geschehen, sondern durch eine kindgemäße Aufbereitung der jeweiligen Kompetenzbereiche. Sing- und Sprechspiele bereiten auf den Erwerb von Lesen und Schreiben vor. Das Entdecken und Beschreiben von Mustern in der Umgebung kann die Grundlage für ein Verständnis von Mathematik als Strukturierungswerkzeug bilden. Gespräche über Ereignisse in der Umgebung und deren Ursachen können Kindern zeigen, wie man zu Erklärungen kommt und wie man deren Qualität prüft. Gut begründete spielerische Lernprogramme für Vorschulkinder sollten auf allen Ebenen Unterstützung und Akzeptanz finden.


4. Dezember
Dominic Divivier,
Gewinner des Bundesfinales "Jugend debattiert" 2003

Liebe Bildungsreform,
dein Wunschzettel ist nicht gerade kurz. Du wünschst dir auch keine Eisenbahn oder einen CD-Player wie die meisten meiner jungen Kunden, ich lese hier von mehr und besseren Abiturienten und das in kürzerer Zeit. Verbesserter Unterricht gehalten von motivierten Lehrern mit modernen Lehr- und Lernmethoden, ein gutes PISA-Zeugnis und so weiter. Ganz schon unüblich für eine kleine Reform, man könnte meinen, du wärst richtig groß und erwachsen. Gemessen an deinen Ansprüchen scheinst du es ja auch zu sein, aber solange du noch an den Weihnachtsmann glaubst...
Ich muss schon sagen, mit so vielen Verbesserungswünschen bei "effiziente(ste)m Einsatz der zur Verfügung stehenden begrenzten Mitteln", wie du es als Wunsch Nummer 1 formulierst, da bringst du nicht nur alte Männer mit weißen Bärten ins Schwitzen. Ach ja, ich sag meinen Kobolden immer: "Mitarbeitermotivation ist das Zauberwort! Denn nicht was sich der Chef wünscht oder ausdenkt entscheidet über die Qualität, sondern wie es der Mitarbeiter an den Mann bringt." In diesem Sinne werd ich mal sehen, was sich da für Lehrer wie Schüler machen lässt!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch


5. Dezember
Reinhard Kahl,
Journalist und Filmemacher

Entneurotisierung
Zu meinen stärksten Eindrücken in skandinavischen oder kanadischen Schulen gehört, dass Zugehörigkeit erst mal viel wichtiger als Leistung ist. Aber genau deshalb steigen die Leistungen. Ein für viele Deutsche fremder Gedanke. Die Finnen sagen: jeder gehört dazu, keiner darf beschämt werden. Dort sind die Schüler stärker bei sich und näher an den Sachen. Sie sind mehr mit dem Leben und weniger mit ihrem Überleben befasst. Solche Systeme sind weniger neurotisierend. Das Problem der Neurotiker ist ja, dass sie so sehr mit sich verstrickt sind, dass ihnen Energie für die Welt fehlt.
Mein Wunsch ist deshalb, dass sich das menschlichere, elegantere und schließlich erfolgreichere indirekte Spiel in der deutschen Bildung durchsetzt. Das etwas dumme, direkte Schießen aufs Leistungstor, bei dem so viel daneben geht, sollten wir als Altlast des Industriezeitalters hinter uns lassen.
Ich drehe derzeit eine Dokumentation über deutsche Schulen, die gelingen. Es gibt sie, wenn es auch noch wenige sind. Es gibt sie, wie Hölderlins "Schwalben, die vor dem Sommer kommen". Wir haben gute und wir haben schreckliche Traditionen. Ich wünsche mir eine Klimapolitik, die diese bessere Seite stärkt.


6. Dezember
Dr. Sabine Hebenstreit-Müller
, Leiterin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin

Ich wünsche mir Politiker, die sich nicht mit Weihnachtsmännern verwechseln und die das, was sie versprochen haben, auch halten.


7. Dezember
Clemens Krause,
Leiter der Deutschsprachigen Abteilung am Tallinna Saksa Gümnasium (Deutsches Gymnasium Tallinn) und Lehrer des Jahres in Estland

Es gibt zwei Dinge, die ich hier in Estland noch mehr gelernt habe als früher in mehr als 25 Jahren Dienst in Deutschland:
1. Keine  Bedingungen stellen, sondern die Schüler und die örtlichen Bedingungen erst einmal annehmen!
2. Selber da mit viel Phantasie aktiv werden, wo man traditionell in Deutschland darauf wartet, dass "von oben" etwas kommt, und zwar in allen Bereichen: im Unterricht, aber auch bei Lehrplänen, wirtschaftlichen Fragen, Einführung von Neuerungen!
Jeder Lehrer hat seine eigenen vielfältigen Fähigkeiten; es liegt an ihm, ob er sie entfaltet.
Ich wünsche der Online-Redaktion von Bildung PLUS und allen Leserinnen und Lesern eine gute, segensreiche Adventszeit!


8. Dezember
Karin Wolff,
Hessische Kultusministerin und Präsidentin der KMK 2003

Bildung hat einen hohen Wert und eine enorme Bedeutung für unsere Gesellschaft und ihr Funktionieren. Ohne eine neue Kultur von Anstrengung und Leistung können wir unsere Ziele aber nicht erreichen. Diese Tatsachen müssen stärker als bisher akzeptiert werden.
Dazu gehört wesentlich das unsägliche Schröder-Zitat, welches Lehrer als "faule Säcke" beschimpft, aus den Köpfen der Menschen zu verbannen. Unsere Pädagogen sind weder faul noch stehen sie als missgelaunter "Sack" vor der Klasse. Es sind vielmehr Menschen, die sich aktiv für ihren Beruf entschieden haben, weil sie mit ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten dazu beitragen wollen, unsere Kinder auf ihren beruflichen und privaten Lebensweg vorzubereiten.  Dafür haben sie von Schülern, Eltern und der ganzen Gesellschaft eine große Portion Respekt und Vertrauen verdient.
Für das Jahr 2004 wünsche ich mir daher vor allem, dass das "Ticket in die Zukunft" von allen Beteiligten, Lehrern, Schülern und Eltern, partnerschaftlich und gemeinsam gelöst wird.


9. Dezember
Dr. Dieter Hundt,
Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Der Erste Wunsch: Kein Nachlassen bei den deutlich erkennbaren Reformanstrengungen in der Bildungspolitik, die unsere volle Unterstützung haben: Das gilt insbesondere für die bundesweiten schulischen Bildungsstandards, für das Qualitätsbewusstsein in allen Bildungseinrichtungen sowie für mehr autonome Spielräume und Freiheiten von Schulen und Hochschulen. Mehr Freiheit der Hochschulen setzt insbesondere auch voraus, dass im nächsten Jahr hoffentlich das gesetzliche Studiengebührenverbot fällt.

Zweitens wünsche ich mir die Einsicht der Bundesregierung, dass die Ausbildungsplatzabgabe einen fatalen Irrweg darstellt, an dessen Ende weniger Ausbildungsplätze und eine Zerstörung bewährter betrieblicher Ausbildungsstrukturen stehen.

Mein dritter Wunsch lautet: Wenn im Jahr 2004 von Bund und Ländern die Neuordnung der föderalen Zuständigkeiten auch für den Bildungs- und Forschungsbereich diskutiert wird, dann sollten ausschließlich sachliche Argumente eine Rolle spielen, partei- und machtpolitische Erwägungen aber in den Hintergrund treten.


10. Dezember
Tahmine Tozmann,
START-Stipendiatin der Hertie-Stiftung

Die Sprache spielt beim Erfolg eine sehr große Rolle. Wenn man schon sehr früh gezielt und effektiv Migrantenkinder mit der deutschen Sprache vertraut macht, dann hat man in Zukunft weniger Probleme. Nur muss man die Sache auch ernst nehmen. Daher sollten neue spezielle Schulen eingerichtet werden, in der Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache erlernen und auch das deutsche Alltagsleben kennen lernen. Teenager, die nach Deutschland zuwandern, erleben öfters ein Kulturschock. Um das zu vermeiden, sollte man versuchen, eine gute Integrationsebene zu schaffen. Dabei ist es wichtig, dass diese Schulen den Unterricht der regulären Schule nicht beeinträchtigen d. h. diese Schulen sollten nach dem normalen Unterricht stattfinden. Zugleich sollten diese Schüler gleich in Kontakt mit anderen Schülern kommen, um das Gelernte auch anzuwenden zu können.
Auch deutsche Schüler können etwas für eine bessere Integration tun. In Geschichte oder Sozialkunde sollten andere Kulturen erforscht werden. Z. B.. wie lebt man in Afghanistan oder wie ist der Alltag in Russland. Wenn deutsche Schüler solche Informationen erhalten, tolerieren sie auch andere Kulturen besser als wenn sie nur Vorurteile hören. Somit gibt es auch weniger Ausgrenzung. Ich wünschte, dass solche Projekte in allen Stufen selbst in der Oberstufe eingebaut werden, damit die Intoleranz bei deutschen Schülern verschwindet.


11. Dezember
W. Suhrmann,
Vorstand im Bundesverband der Schulfördervereine

St. Nikolaus liebt alle Kinder aus der unermesslichen Kraft seines Herzens und beschenkt sie nach ihren lebendigen Wünschen und Bedürfnissen.
Heute wünschen wir von ihm, dass er allen Eltern Tatkraft schenke, aus der sie alles - das Denkbare und das noch nicht Gedachte - bewirken, damit ihre Kinder sich am Abend eines jeden Tages freuen, am nächsten Morgen wieder in ihre Schule gehen zu dürfen.
Die Lehrer beschenke er mit Herzensgüte und Einsicht, damit sie durch erlebtes Wissen die in ihren Schülern schlummernden Anlagen zu Fähigkeiten entwickeln. Dafür werden sie von ihren Schülern geliebt und anerkannt werden.
Allen im Bildungswesen tätigen Menschen gebe er Mut und bedingungslose Entschlossenheit, nun für die Schulen die Voraussetzungen für Selbstverwaltung und Eigenverantwortung zu schaffen.

12. Dezember
Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend in Rheinland-Pfalz

Wer - wie ich - bei seinen Anstrengungen um eine bessere Bildungspolitik im Land auf die große Unterstützung der gesamten Landesregierung zählen kann, ist zwar nicht wunschlos glücklich, aber doch schon weit mehr als zufrieden. Im Ganztagsschulprogramm des Landes sind beispielsweise für mittlerweile 163 neue Ganztagsschulen 2003 insgesamt 35 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt worden, mit deren Hilfe den neuen Ganztagsschulen eine bundesweit als hervorragend anerkannte Personalausstattung ermöglicht wird. 2004 wird nicht nur die Zahl der neuen Ganztagsschulen um weitere 73 Schulen steigen können, auch die bereitgestellte Summe wird weiter klettern. Und: Das Investitionsförderprogramm des Bundes unterstützt uns bei diesem Ausbau. Wir haben das Qualitätsentwicklungsprogramm für alle unsere Schulen weiter vorantreiben können, eine gute Unterrichtsversorgung gesichert und mit den ersten landesweiten Vergleichsarbeiten in den Grundschulen ein Signal bei der Qualitätssicherung gesetzt. Und die Wünsche? Da ist zum einen der Wunsch, dass Bildung bundesweit auch 2004 ein politischer Schwerpunkt bleibt, und zum zweiten, dass all die Bemühungen um eine Qualitätssteigerung von Schule fortgesetzt werden - und auch öffentliche Anerkennung finden.

13. Dezember
Frauke Schrumpf
vom Leseprojekt "Book buddy"

Man ist sich in Fachkreisen darüber einig, dass das Interesse am Buch und damit einhergehend auch die Lesekompetenz, schon in ganz jungen Jahren geweckt werden muss. Kinder, die früh ans Lesen herangeführt wurden, behalten dieses Interesse meist auch bei. Diese Grundlage sollte im Elternhaus gelegt werden. Wo das aber nicht möglich ist, sind die Kindertagesstätten gefragt. Sie sind ein ganz wichtiger Baustein im Bildungssystem und wurden nach meiner Ansicht bisher vernachlässigt. Das Berufsbild der Erzieherin / des Erziehers muss unbedingt gestärkt werden. Hier ist die Politik gefragt, sie muss diese Bedeutung erkennen und dementsprechend handeln.
Um Lesekompetenz zu steigern, bedarf es aber nicht unbedingt großer bildungspolitischer Entscheidungen. Wie unser Book-Buddy-Projekt gezeigt hat, sind es oftmals die kleinen, unbürokratischen Ideen, die große Auswirkungen haben können.

14. Dezember
Prof. Dr. Bernd Meyer
, Deutscher Städtetag

Die Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes macht uns weniger Probleme als das Landesprogramm "Offene Ganztagschule" insgesamt. Wie der Name sagt, ist das Bundesprogramm eine Investitionshilfe, mit der nicht nur bauliche Maßnahmen realisiert werden können, sondern auch Anschaffungen von Musikinstrumenten etc. Den 10% Eigenanteil können die Kommunen aus der Schulpauschale des Landes Bestreiten. Allerdings sind insgesamt die auf die einzelne Schule entfallenden Beiträge geringer, als es das Gesamtvolumen des Bundesprogramms vermuten lässt.
Die Schwierigkeiten liegen in der Durchführung und Finanzierung der Offenen Ganztagsschule. Das Land gewährt Zuschüsse, die aber nicht ausreichen. Die Eltern müssen herangezogen werden, was de facto die Aufgabe der Schulkostenfreiheit für einen Teil von Schule bedeutet. Das Land will die Kommunen zwingen, zur Kostenneutralisierung parallel zur Einrichtung von Ganztagsschulen Horte zu schließen. Das passt so einfach weder pädagogisch-qualitativ noch hinsichtlich der konkreten Verteilung der Horte in der Stadt zusammen. Alle Horte abzuschaffen ist vom Bedarf her nicht zu verantworten.
Noch schlimmer ist das falsche schulorganisatorische und fehlende pädagogische Gesamtkonzept. Es bleibt weitgehend bei einer zusätzlichen Betreuung der Kinder am Nachmittag in Verantwortung der Kommunen und unter Beteiligung musisch-kultureller Einrichtungen, der Jugendhilfe, von Sportvereinen etc. Die Folge ist weitgehend eine zweigeteilte Schule. Was wir brauchen, ist eine neue Form von Schule insgesamt, aus einer Hand und mit einer pädagogischen Verantwortung, natürlich offen in die Stadt und Gesellschaft, auch mit Partnern. Davor drückt sich das Land.
Wenn ich zu Weihnachten Geschenke verteilen könnte, wäre es das rheinland-pfälzische Ganztagsschulmodell, denn das führt in die richtige Richtung, nämlich in der Verantwortung des Landes unter Beteiligung der Kommunen und nicht umgekehrt wie in NRW.

15. Dezember
Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis
, Staatsinstitut für Frühpädagogik München

Im Jahr 2004 wünsche ich mir, dass endlich eine längst fällige öffentliche Debatte darüber geführt wird, welchen Stellenwert wir der Bildung und Erziehung unserer Kleinkinder im Bildungsverlauf einzuräumen bereit sind. Und daran sollten sich nicht nur Pädagogen und Eltern, sondern alle Verantwortlichen aus Politik, Kirchen, Wirtschaft und Gewerkschaften aktiv beteiligen. Es sollte uns allen klar werden, dass die Zukunft dieses Landes mit der Qualität der Antworten eng zusammenhängt, die wir heute für die Bildung und Erziehung unserer Kinder bereithalten. Im kommenden Jahr sollte die Entwicklung länder- und institutionsübergreifender Bildungspläne eingeleitet werden, da es keine fachliche Begründung für länderspezifische Bildungspläne gibt. Dabei sollte die Chance einer Modernisierung unseres Bildungsverständnisses genutzt werden, um zu einer neuen Qualität von Bildungsplänen zu gelangen, die sich an internationalen Qualitätsstandards messen lassen. Die Einsicht sollte endlich Platz greifen, dass wir für die ersten Stufen des Bildungssystems, für den Elementar- und Primarbereich, die am besten ausgebildeten Pädagogen und mehr finanzielle Ressourcen benötigen. Der quantitative Ausbau des Systems der Tageseinrichtungen für Kinder, vor allem für unter Dreijährige und für Schulkinder, sollte nicht länger auf sich warten. Dafür wird eine konsequente Bildungsreform benötigt, die auch vor lieb gewordenen Strukturen keinen Halt macht.
Prof. Ursula Neumann, Institut für International und Interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg Ich wünsche mir, dass eine Entwicklung in Gang kommt, die die sprachliche Bildung auch in den Fächern ernst nimmt. Das ist allerdings ein naheliegender Änderungswunsch, der an dem orientiert ist, wie das Schulsystem gerade ist.
Im Grunde wünsche ich mir, dass sich das Bildungssystem stärker ändert, in dem Sinne, dass es ein integrierendes System wird. Es muss ein Umdenken in der Zielsetzung stattfinden: Deutschland ist eine Einwanderungsland und Zweisprachigkeit ist kein Luxus.
Die Selektion im schulischen Regelsystem muss vermindert, die Zuteilung auf Hauptschule, Sonderschule, Realschule, Gymnasium beschränkt werden. Die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler soll respektiert werden: in Hinblick darauf, was sie können und weniger gut können. Die Unterschiedlichkeit muss als Potenzial für kreative Lernprozesse entdeckt werden.

16. Dezember
Prof. Ursula Neumann
, Institut für International und Interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg

Ich wünsche mir, dass eine Entwicklung in Gang kommt, die die sprachliche Bildung auch in den Fächern ernst nimmt. Das ist allerdings ein naheliegender Änderungswunsch, der an dem orientiert ist, wie das Schulsystem gerade ist.
Im Grunde wünsche ich mir, dass sich das Bildungssystem stärker ändert, in dem Sinne, dass es ein integrierendes System wird. Es muss ein Umdenken in der Zielsetzung stattfinden: Deutschland ist eine Einwanderungsland und Zweisprachigkeit ist kein Luxus.
Die Selektion im schulischen Regelsystem muss vermindert, die Zuteilung auf Hauptschule, Sonderschule, Realschule, Gymnasium beschränkt werden. Die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler soll respektiert werden: in Hinblick darauf, was sie können und weniger gut können. Die Unterschiedlichkeit muss als Potenzial für kreative Lernprozesse entdeckt werden.

17. Dezember
Prof. Dr. Wolfgang Edelstein
, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Nach PISA Wünsche an das System zu richten, erscheint als Widerspruch in sich. Um das Schulsystem menschlicher, gerechter, effektiver und effizienter zu gestalten, müssten entscheidende Systemparameter verändert werden. Das verursacht Kosten, finanziell und psychologisch, die sich niemand wünscht. Also braucht es Einsicht in Strukturen und Handlungsfähigkeit der Akteure, um gegen die strukturelle Innovationsresistenz des Systems etwas ausrichten zu können. Damit Lehrer die psychologischen Voraussetzungen dafür erwerben, Kinder und Jugendliche zu unterrichten, wünsche ich mir eine professionsorientierte Lehrerbildung an den Universitäten. Damit sie als handlungsfähige Akteure an der Entwicklung der Schule mitwirken können, wünsche ich mir autonome Schulen. Für eine humane, gerechte und effektive Schule wünsche ich mir eine Praxis des Respekts, der Förderung und der Flexibilität: Schritte auf dem Weg zu einer finnischen Schule.

18. Dezember
Renate Hendricks,
Vorsitzende des Bundeselternrates

Durch PISA, IGLU und die in der Folge zu erwartenden OECD Untersuchungen sind die Kultusminister einer Art Rechenschaft unterzogen worden. Das Ergebnis war nicht gut.

Meine Wunschliste zum neuen Jahr ist deshalb umfangreich So z.B., dass es endlich klare und knappe Zielsetzungen gibt, die es den Schulen möglich machen, in  die Selbstverantwortlichkeit entlassen zu werden. Dazu eine ausreichende Personal- und/oder Budgetausstattung, und gute und mutige Schulleiter/innen, die sich über eine enorme Regelungsdichte hinwegsetzen und Schulen kreativ gestalten. Schulen dürfen und sollen eigene und neue Wege gehen und werden belohnt, wenn sie innovative Ideen erfolgreich umsetzen. Sie erhalten Unterstützung. Schüler und Schülerinnen können in allen Schulen gefordert und gefördert werden. Lebensbiografien werden nicht mehr willkürlich durch Sitzenbleiben und Abschulen unterbrochen.

Leistung wird bei allen belohnt. Rückmeldungen werden normal. Lehrer/innen fühlen sich in den Schulen wohl. Der vertrauensvolle Austausch und die gegenseitige Information mit den Eltern findet statt. Schulen erhalten unterstützende Dienste. Schüler/innen erhalten guten Unterricht und werden individuell gefordert und gefördert. Sie erhalten Anerkennung. Ganztagschulen schaffen eine neue Lern- und Schulkultur in der selbstregulierendes Lernen möglich wird

19. Dezember
Prof. Dr. Eckhard Klieme
, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt a.M.

2004 wird das Jahr sein, in dem viele bildungspolitische Initiativen mit Leben erfüllt werden: Bildungsstandards, Evaluation und Bildungsberichterstattung, Ganztagsschulen und anderes mehr.
Die beiden "Botschaften" der neuen Standards sind:

  1. Wer nachhaltig unterrichten will, braucht eine differenzierte Vorstellung davon, welche zentralen Kompetenzen die Schule bis zum Abschluss Sekundarstufe I vermitteln soll. 
  2. Auch die Schulen und die Lehrer brauchen eine regelmäßige Bestandsaufnahme ihrer Ergebnisse, um daraus lernen zu können.

Die KMK, die Ministerien und Landesinstitute müssen dies nun konkret machen, den Schulen Instrumente und Unterstützung anbieten. Dasselbe gilt für Ganztagsangebote, die pädagogisch gehaltvoll ausgebaut werden müssen.
Diese "großen" Initiativen sind wichtig. Ich wünsche mir, dass sie unaufgeregt, sachbezogen und transparent angegangen und sorgfältig ausgewertet werden. Noch wichtiger erscheint mir, dass wir viele Ideen dafür entwickeln, wie man im Unterrichtsalltag unterschiedlichen Begabungen gerecht werden und Schüler individuell fördern kann. Bildungspolitik, -forschung und -praxis als kreativer Ideenwettbewerb zur Förderung junger Menschen - das wäre ein weihnachtlicher Wunschtraum.

20. Dezember 
Carmen Stürzel,
Projektleiterin von Lesewelt e.V. und
Geschäftsführerin von "Deutschland liest vor"

Ich wünsche mir vom bildungspolitischen Weihnachtsmann nicht nur Lob und gute Worte, sondern vor allem auch Geld, damit Kontinuität und Qualität im Bereich Leseförderung gewährleistet werden können.

Im ganzen Land entstehen derzeit ehrenamtliche Vorlese-Gruppen für Kinder. Das ist sehr erfreulich. Aus meiner Sicht werden diese jedoch auch sehr schnell an ihre finanziellen Grenzen gelangen. Denn trotz hohem ehrenamtlichen Engagement, kommen auf die Gruppen Kosten zu wie z.B.: Telefonkosten, Büromaterial, Versicherungen, Kopien, Aufwandsentschädigungen, Fortbildungen, Erfahrungsaustausch, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. Ab einer bestimmten Größe eines Vorleseprojektes ist auch hauptamtliches Personal unabdingbar, um professionell arbeiten zu können.

Seit der Veröffentlichung der PISA-Studie sind unendlich viele Worte über die Notwendigkeit von Leseförderung in unserem Land gesprochen worden. Leider blieb es dabei und die Existenzsorgen für Lesewelt bleiben. Daher wünsche ich mir für Lesewelt einen großen Sack voll Geld, damit wir auch 2004 noch vielen Kindern Geschichten vorlesen können.

21. Dezember
Christoph Edelhoff,
StD a.D., Vorsitzender des Deutschen Vereins zur Förderung der Lehrerinnen und Lehrerfortbildung

Lehrerfortbildung ist kein Zaubermittel oder Reparaturwerkzeug! Und wirkt schon gar nicht über Nacht. Sie muss als individuelles Angebot für die Lehrkräfte und als professionelle Schulunterstützung kontinuierlich verfügbar sein. Alle rufen derzeit danach - aber Tatsache ist, dass die Agenturen und Netzwerke aus finanziellen Gründen abgebaut werden, anstatt die vorhandenen Erfahrungen in regionalen und überregionalen Kompetenzzentren zu bündeln und nutzbar zu machen.

Es reicht nicht, wie überall zu beobachten, schnelle "PISA-Projekte" ins Leben zu rufen, so nötig z.B. Leseförderung und Diagnose-Fähigkeiten von Lehrkräften auch sind. Vielmehr müssen die Befunde und Impulse der internationalen Untersuchungen - und wir stehen ja auch kurz vor einer Evaluation der deutschen Lehrerbildung - aufgenommen werden und in Grund legende Reformen eingehen.

Was Not tut ist, dass die Schule zum tatsächlichen Lern-Ort wird, in der Schüler und nicht (nur) Fächer unterrichtet werden. Schulen müssen lernen.
Hier hat handelnde Lehrerfortbildung ihre konkreten Aufgaben, nämlich der Information, der Unterstützung, der Beratung und Vernetzung.

22. Dezember
Dr. Werner Esser,
Schulleiter des Sächsischen Landesgymnasiums Sankt Afra in Meißen, eines Gymnasiums für Hochbegabte

Wäre das Motto nicht schon so sehr besetzt, würden wir tollkühn nach dem bekannten ´Zusammenwachsen, was ...!´ greifen. Denn seit August verfügen wir über ein baustellenfreies Gelände, frisch eingesetzte Pflanzen, neu gesetzte Bäume und einfach ein bildschönes Ambiente, auf das wir nur stolz sein können.

Nun müssen wir eben dieses Ambiente füllen, beleben: Wir müssen lernen, mit den neuesten Computertechniken umzugehen, müssen unsere neue Umgebung entdecken: dies zum Beispiel ist eine Ecke, in der könnte ich mit jemandem sprechen; hier muss ich mich hin zurückziehen, wenn ich ganz alleine sein will, hier lässt sich gut sonnen, hier gut Sport treiben ... Nicht allein das Lernen, auch das Leben will in einem Internat gelernt sein.

Dies alles ist noch nicht vorhanden. Dass wir dafür ein weiteres Jahr brauchen, liegt auf der Hand. Erst mit dem August 2003 sind wir auf die Sollgröße von ca. 300 Schülern angewachsen; das Kollegium hat sich genau so ´vermehrt´ wie die Schüler.

Und dann muss unser Team zusammenwachsen oder besser: aus einem landläufigen Kollegium muss ein Team entstehen. In der ungemein schnellen Bildungslandschaft des Freistaates Sachsen, wo derzeit flächendeckend für das Regelgymnasium entscheidende Einschnitte und entscheidende Veränderungen, ganze Neuorientierungen entstehen, muss sich das Landesgymnasium St. Afra einen Platz suchen und sich von dort aus weiterentwickeln.

Dann, wenn das nächste Schuljahr beginnt, gilt es wieder, weitere 50 neue Schüler zu integrieren, 50 für die, die uns als Abiturienten verlassen haben. Es wird sicherlich ein Jahr sein, in dem Turbulenzen entstehen werden, ein Jahr sein, in dem wir in ´kabbeliges Wasser´ geraten können, aber sicherlich auch ein Jahr, in dem uns der Wind so entgegen bläst, dass er uns weiterhilft, dass wir also ´hoch am Wind´ werden segeln können. Manchmal werden wir um im Bild zu bleiben uns bei den gegenlaufenden Wellen manchmal festhalten müssen, vermutlich auch ´aneinander´, mag sein, aber ohne dies wäre es ja kein Vergnügen, in einer solchen Schule, mit einer solchen Mannschaft auf Deck und unter Deck dahin zu segeln mit solch schnittigem Riss und so schön getakelt. Und wenn uns dann noch die eine oder andere Festivität an Bord gelingt, dann könnte es rund sein und wir uns damit zufrieden geben: die Brigg ´Sankt Afra´ dürfte Kurs halten.

23. Dezember
Anja Schönhardt
, Lehrerin am Berufskolleg Richard-Riemerschmid-Schule Köln, Fächer: Deutsch und Sozialwissenschaften

Meine Wünsche ans Bildungschristkind:
Erstens kann es nicht sein, dass ausländische Schüler in vielen Bildungsgängen mit zwei Stunden Deutsch in der Woche ihre "neue" Sprache so gut lernen sollen, dass sie sich im Berufsleben zurechtfinden können. Daher muss gezielte Migrantenförderung im sprachlichen Bereich stattfinden. Der normale Deutschunterricht muss für diese Schüler/innen durch gezielte Förderung ergänzt werden.
Mein zweiter Wunsch betrifft weniger die Bildung als die Ausbildung. Ich wünsche mir, dass die Bundesregierung effektivere Maßnahmen als die Ausbildungsabgabe schafft, um den Schüler/innen auch eine realistische Perspektive zu bieten.
Mein dritter Wunsch ist einer, den Lehrer wahrscheinlich immer haben werden: Eine bessere schulische Ausstattung. Ich wünsche mir mehr Computer, mehr Internetarbeitsplätze und bessere Bücher.
Und noch eines möchte ich als Lehrerin erwähnen: Ich habe ich kein Verlangen mehr, weitere Artikel des Typus  "Klassenkrampf - warum Lehrer und Schüler versagen"  (SPIEGEL 46/03) zu lesen. Artikel wie dieser, der natürlich auch mit einer verkaufsfördernden Lehrerkarikatur auf der Titelseite aufgemacht ist, berichten zwar über einige wenige Positivbeispiele, käuen ansonsten jedoch die gängigen und bekannten Klischees über Lehrer, Schulen, Frühpensionierungen etc. wider .
Die Berücksichtigung dieser vier Wünsche wäre prima, doch auch so ist dieser Job o.k.

24. Dezember
Ischen Impossible,
junge Musikerinnen aus Düsseldorf

Iva und Maria wünschen sich: dass Schuluniformen eingeführt werden (jede Stadt hat eine Uniform, nicht verschiedenen Uniformen auf verschied. Schulen!!!!), damit Jugendliche Individuen aller Nationalitäten und aller "Klassen" mit weniger Vorbehalten und ohne Schubladendenken auf einander zugehen können und sich kennen und verstehen lernen können. Es kann nicht sein, dass Oberflächlichkeiten das einzige herausstellenswerte Merkmal unter den Schülern ist, deshalb sagen die Ischen, weg von der Konsumgeilheit, sondern gleiche soziale Chancen für alle!
Conny wünscht sich noch eine große Rute vom bildungspolitischen Weihnachtsmann, um den Eltern heutiger Jugendlicher und Kindern mal etwas auf die Sprünge zu helfen, was die Erziehung ihrer Kinder betrifft. Das Interesse an Bildung wird anerzogen, das Weltbild, dass Eltern ihren Kindern einmal vermittelt haben, kann kein Lehrer so einfach wieder umwerfen (schönes Beispiel: meine kleine Schwester, 10 Jahre, kommt ins Arbeitsamt-BIZ, entdeckt die Infoblätter zu Ausbildungen und fragt: "Wo ist denn hier der Beruf Popstar!?"). Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern (egal welcher Herkunft) ihren Kindern Ehrlichkeit, Toleranz, soziales Engagement und differenziertes Denken vorleben und dass Kinder merken, dass sie absolut vollwertig in dieser Gesellschaft sind, wenn sie einfach sind, wie sie sind und niemandem etwas beweisen müssen, denn JEDER kann irgendetwas besonders gut! Wissen ist Macht!

Autor(in): Ursula Münch
Kontakt zur Redaktion
Datum: 17.12.2003
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Die Redaktion des Online-Magazins Bildung + Innovation arbeitet journalistisch frei und unabhängig. Die veröffentlichten Beiträge bilden u. a. auch interessante Einzelmeinungen zum Bildungsgeschehen ab; die darin zum Ausdruck gebrachte Meinung entspricht nicht notwendig der Meinung der Redaktion oder des DIPF.

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