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16. 01. 2003

 

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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

Die Praxis lernt von der Praxis

Wie Erfahrungen innovativer Schulen genutzt und die Bildungslandschaft verändert werden können

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Dr. Annette Czerwanski

Bildung PLUS: Frühe Förderung in der Grundschule war das Thema eines Praxisforums im "Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland" der Bertelsmann Stiftung im November 2002. Warum dieses Thema, und warum der Fokus auf die Grundschule?

Czerwanski: Das "Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland" (NIS) der Bertelsmann Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit innovativen Schulen aus der ganzen Republik drängende Themen der Schulreform aufzugreifen und gelungene Praxislösungen bekannt zu machen. Was ein drängendes Thema ist, entscheiden wir vor allem aufgrund von Rückmeldungen aus den knapp 400 Schulen des Netzwerks, aber auch aufgrund der aktuellen bildungspolitischen Situation. So haben wir zum Beispiel drei Jahre lang mit mehreren Netzwerkschulen zur Lernkompetenz-Förderung gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Arbeit geben Antworten auf die Frage: Welche Wege gehen Schulen, die die Lernkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler fördern wollen? Was tun sie ganz konkret? Zusammen mit Vertretern aus über 50 Schulen, aus Lehrerfortbildung und Ministerien haben wir die Ergebnisse im Dezember 2002 auf einer großen Konferenz diskutiert. Wir haben Empfehlungen zur Förderung von Lernkompetenz für Schule und Unterricht sowie an die Bildungspolitik formuliert und in einem Buch festgehalten.

Ein anderes drängendes Thema war das von Ihnen benannte Thema der frühen Förderung in der Grundschule. Im Gegensatz zum Thema Lernkompetenz haben wir dieses Thema nicht schon seit längerem verfolgt, sondern wir haben es aufgrund der Anfragen etlicher Netzwerk-Grundschulen und aufgrund der im Winter 2001/2002 aktuellen PISA-Diskussion aufgegriffen. Im November 2002 haben wir dann die Grundschulen zusammen gebracht, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit ganz besonders der frühen Förderung "ihrer" Kinder annehmen. Das Netzwerk bietet also die Möglichkeit, einerseits ein Thema vertieft zu bearbeiten und andererseits ein Thema flexibel aufzugreifen.

Bildung PLUS: Nach welchen Kriterien haben Sie die Schulen ausgesucht?

Czerwanski: Das "Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland" zählt grundsätzlich solche Schulen zu seinen Mitgliedern, die sich einem Schulentwicklungsprozess verpflichtet haben, der Ansätze der Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung zu Gunsten der Veränderung des Unterrichts eng miteinander verzahnt. Zudem muss der Prozess systematisch und nachhaltig angelegt sein. Wir haben die Teilnahme an dem Praxisforum "Frühe Förderung" im Februar 2002 innerhalb des Netzwerks ausgeschrieben, interessierte Schulen um ihre Beiträge gebeten und die Beiträge gesichtet. Ein Beitrag wurde dann ausgewählt, wenn sich darin Innovation, Nachhaltigkeit der Verankerung in der Schule und - so weit "messbar" - Wirksamkeit bei den Schülern zeigte. Zudem sollten die Beiträge in ihrer Gesamtheit ein breites Spektrum der Möglichkeiten früher Förderung widerspiegeln.

Bildung PLUS: Was bedeutet "Frühe Förderung"?

Czerwanski: Die frühe Förderung war uns gerade im Zusammenhang mit der PISA-Studie wichtig. Die Grundschulen gelten zwar im Gegensatz zu den weiterführenden Schulformen oft als das Musterkind der Schulreform, doch auch hier gab und gibt es zum Teil noch Tabus. Die frühe Förderung von Kindern ist eines davon - ähnlich wie wir es von der Begabtenförderung kennen. Bis heute herrscht in vielen Köpfen von Eltern, aber auch von Erziehern und Lehrerinnen in Deutschland die Vorstellung vor, man würde den Kindern ihre Kindheit nehmen, wenn man sie zu früh mit "dem Ernst des Lebens" in der Schule konfrontiere. Eine frühe Einschulung als eine Möglichkeit der frühen Förderung wird zum Teil abgelehnt, obwohl mehr und mehr Grundschulen entsprechende pädagogische Konzepte umsetzen. Zudem werden nach wie vor viele Kinder - gerade solche mit Sprachschwierigkeiten oder anderen Entwicklungsverzögerungen - vom Schulbesuch zurückgestellt. Dass frühe Förderung jedoch vor allem bedeutet, solche Entwicklungsverzögerungen zu erkennen und auszugleichen, die Neugier der Kinder aufzugreifen bzw. neue Interessen zu wecken und ihnen Anregungen zu geben, die Welt zu entdecken, ist vielen Eltern weniger bewusst. Für die Grundschulen bedeutet dies allerdings eine Umstellung ihrer Arbeit. Es erfordert die Fähigkeit und Zeit der Lehrer, die Lernausgangslage eines Kindes, seine Stärken und Schwächen erkennen zu können und daraus die notwendigen Maßnahmen zum Fördern und Herausfordern abzuleiten. Bei der frühen Förderung in der Grundschule geht es also nicht um ein "Früher - Schneller - Weiter", sondern um die nach PISA zu Recht viel beschworene optimale individuelle Förderung.

Bildung PLUS: Muss die "frühe Förderung" nicht schon durch die Eltern und die Vorschuleinrichtungen beginnen?

Czerwanski: Natürlich ist das Elternhaus die erste und prägendste Bildungsinstanz. Und wir erleben, dass es viele Eltern gibt, die sich dessen bewusst sind. Es gibt allerdings auch viele Eltern - wenn Sie die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen fragen, ist es eine steigende Zahl - die sich darüber wenig Gedanken machen. Es ist jedoch sehr schwierig, die Elternhäuser zu erreichen und dortige Erziehungsmuster zu beeinflussen, obwohl es hier inzwischen spezielle Programme und Angebote für Eltern gibt. Der Zugang über die Institutionen, die potenziell jedes Kind erreichen, ist daher nahe liegender, so dass die Kindergärten und Kindertageseinrichtungen in den Blick rücken.

Es bedurfte in Deutschland ganz offensichtlich erst der PISA-Studie und der Beweisführung durch die jüngere Hirnforschung, um das wieder ans Tageslicht zu holen, was ganz ähnlich schon vor 30 Jahren im ersten und bisher einzigen deutschen Bildungsgesamtplan von 1973 gefordert wurde: eine optimale und frühzeitig Förderung aller Kinder in den vorschulischen Einrichtungen unter den Prinzipien der Differenzierung, Individualisierung und Chancengleichheit. Dabei gilt es, unterschiedlichste Entwicklungsbereiche zu berücksichtigen, v.a. die Bewegung und die Sprache, aber auch das soziale Miteinander, die Musik und die Beschäftigung mit der belebten und unbelebten Umwelt. Erst dies schafft die Voraussetzungen, auf die die Schülerinnen und Schüler bei ihrem weiteren Lernen bauen können. Insofern sind die jüngeren Forderungen, sich bereits in den Einrichtungen vorschulischer Bildung an entwicklungsnotwendigen "Lerninhalten" im Sinne eines Elementarcurriculums zu orientieren und die letzte Phase der Vorschulzeit als verpflichtendes Element in das Bildungssystem zu integrieren, nur konsequent.

Da die vorschulischen Einrichtungen in Deutschland bisher jedoch eher als Betreuungs- und weniger als Bildungseinrichtungen konzipiert sind und da ihr Besuch weder verpflichtend noch kostenfrei ist, besteht auch hier ein erheblicher Reformbedarf. Entsprechend werden die Auswirkungen der unterschiedlichsten Aufwachsensbedingungen derzeit erst bei der Einschulung der Kinder in die Grundschule offenkundig.

Bildung PLUS: Wo liegen die Schwerpunkte der frühen Förderung in der Grundschule?

Czerwanski: Die Antworten der Grundschulen auf diese Entwicklungen, das war auf dem Praxisforum sehr deutlich zu beobachten, sind vielfältig. Sie gehen aber immer mit der bereits erwähnten Differenzierung bis hin zur Individualisierung des Lernens im Unterricht einher. Z.B. haben in den letzten Jahren einzelne Grundschulen, meist unterstützt durch die Länder, die "Flexible Eingangsphase" eingeführt. Hier lernen Kinder zwischen 5 und 7 Jahren in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (Klasse "0", 1 und 2); die Kinder können diese drei Klassen in zwei, drei oder vier Jahren durchlaufen. Die enge Kooperation mit den vorschulischen Einrichtungen ist eine andere Möglichkeit früher Förderung. Erfreulicherweise haben mehrere Bundesländer als Reaktion auf PISA die Termine für die Anmeldung zur Grundschule in den frühen Herbst des Jahres vor der offiziellen Einschulung vorverlegt. Dadurch haben die Grundschulen die Gelegenheit, ihre zukünftigen Schülerinnen und Schüler sehr früh kennen zu lernen und in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, den vorschulischen Einrichtungen und den Kommunen diagnostische Maßnahmen und Fördermaßnahmen zu ergreifen.

Bildung PLUS: Gibt es Beispiele aus dem Praxisforum, die Sie besonders beeindruckt haben?

Czerwanski: Besonders beeindruckt hat mich die Grundschule an der Schlägelstraße in Mülheim, mitten im Ruhrgebiet, an der das Forum stattgefunden hat. Als Gemeinschaftsgrundschule liegt diese Schule in einem ehemaligen Bergarbeiterviertel in unmittelbarer Nähe zu zwei konfessionellen Grundschulen. Aus dieser Situation ergibt sich ein Ausländeranteil von 85%. Durch die Unterstützung vieler Partner im Stadtteil - lokale Vereine, die Kommune und vor allem die Eltern - hat es die Schule seit einigen Jahren geschafft, zusammen mit dem Kindergarten regelmäßige Sprachförderkurse für Vor- und Grundschulkinder und ihre Eltern (übrigens auch für die Kinder deutscher Herkunft) durchzuführen. Das Ganze trägt aber nicht deshalb, weil es eine sehr gute Einzelmaßnahme ist, sondern weil es eingebettet ist in das alltägliche Engagement der Kollegen, in die Offenheit, mit der über Probleme gesprochen wird statt sie unter den Teppich zu kehren, in die Unermüdlichkeit, mit der alle Beteiligten versuchen, das Ansehen der Schule im lokalen Umfeld durch die pädagogische Arbeit Schritt für Schritt zu verbessern, und schließlich vor allem in der Fähigkeit der Schulleiterin, in wirklich jedem Kollegen Stärken zu entdecken und für die schulische Arbeit mit den Kindern fruchtbar zu machen.

Bildung PLUS: Worin sehen Sie die wichtigsten Ergebnisse des Praxisforums? Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Netzwerk, d.h. zwischen den Schulen bzw. den Lehrern?

Czerwanski: Jenseits der präsentierten Inhalte, die über unsere Homepage abrufbar sind, hat das Forum vor allem eine Arbeits- und Kontaktebene für die Beteiligten geschaffen, die es sonst nicht gibt: Die bundeslandübergreifende Zusammensetzung der Teilnehmer hat ihnen nach eigenen Aussagen erhebliche Einblicke verschafft. Das Forum hat die Möglichkeiten und Grenzen, die der bildungspolitische Rahmen im eigenen Land setzt, in ein anderes Licht gerückt. Die beteiligten Praktiker sehen sich durch das Forum in ihrer Marschroute bestärkt und spüren, dass sie Teil einer Art "Innovationsbewegung" sind. Das Forum hat aber auch gezeigt, dass die "reguläre" Schulpraxis - also nicht nur die Praxis von Modell- und Versuchsschulen, die unter besonderen Bedingungen arbeiten, - erfolgreiche Reformen nachhaltig umsetzen kann und dass es Antworten auf PISA gibt.

Diese drei Punkte - der bundeslandübergreifende Austausch, die Motivation der schulischen Reformbasis und die Transparenz über praktikable Lösungen - sind es, die die Praktiker des Netzwerks selbst zur vertieften, eigeninitiierten Zusammenarbeit bringen. Die Begegnungen auf den Foren führen zu gegenseitigen Besuchen und Hospitationen, zu gemeinsamen Fortbildungen oder Schülerbegegnungen, die die Knoten im Netz sind und es zusammenhalten. Abgesehen davon haben wir den intensiven Austausch zwischen einigen Schulen mit den vor drei Jahren gegründeten "Lernnetzwerken" forciert. In einem Lernnetzwerk arbeiten vier oder fünf Schulen meist bundesland- und schulformübergreifend zu einem bestimmten Thema zusammen (z.B. zum eingangs erwähnten Thema Lernkompetenz). Sie treffen sich über einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig, bündeln ihre Praxislösungen und entwickeln sie weiter. Auch dies war bzw. ist eine für die meisten beteiligten Schulen sehr gewinnbringende Form der Zusammenarbeit im Netzwerk.

Bildung PLUS: Das Praxisforum hat deutlich gemacht, dass es eine Vielzahl guter Beispiele gibt, die nicht erst seit heute wirken. Dennoch schneidet Deutschland bei allen internationalen Studien schlecht ab. Warum?

Czerwanski: Zunächst muss man vorsichtig sagen, dass es tatsächlich erste empirische Hinweise darauf gibt, dass pädagogisch innovative Schulen bei den internationalen Leistungsvergleichen TIMSS und PISA gut abschneiden. Aber die Anzahl der innovativen Schulen - nicht die der innovativen Einzelprojekte - ist vor dem Hintergrund der gesamten bundesdeutschen Bildungslandschaft nicht allzu groß, und eine Schwalbe macht eben noch keinen Sommer. Es ist so, dass die Systematik, die einzelne reformorientierte Schulen mühsam erarbeitet und aufgebaut haben, noch lange nicht auf einen Großteil der Schulen übergegriffen hat. Das gerade macht ja den Reformbedarf aus, den uns die bisherigen Studien bescheinigt haben. Auch die Grundschulstudie IGLU wird uns dies wohl im April 2003 wieder bescheinigen.

Das hat natürlich auch mit den Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems zu tun. Wir brauchen ein Unterstützungs- und Qualitätssicherungssystem für die Schulen, das diesen Namen verdient, und das Leistungsanreize setzt. Während andere Länder, die heute in den internationalen Schulvergleichsstudien führend sind, ihre Bildungssysteme in den letzten 20 bis 30 Jahren spürbar umgebaut haben, haben wir uns in bildungspolitischen Grabenkämpfen verstrickt und wichtige Themen tabuisiert. Es ist mehr als an der Zeit, Schule anders zu denken und entsprechende Systeme zu schaffen. Die Bertelsmann Stiftung hat dies in ihrer Position zur PISA-Studie ausgeführt. Es kann schließlich nicht sein, dass es wie bisher dem Zufall überlassen bleibt, ob ein Kind auf eine Schule geht, in dem es angemessen gefördert wird, oder ob es auf eine Schule geht, in dem darauf kein Wert gelegt wird.

Bildung PLUS: Das Netzwerk innovativer Schulen der Bertelsmann Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, gute Ideen und beispielgebende Reformansätze zur Schulentwicklung national und international bekannt zu machen und Schulen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen untereinander auszutauschen. Wie erreichen Sie aber die Schulen, die weniger reformwillig und innovativ sind?

Czerwanski: Das ist wohl der Knackpunkt vieler Maßnahmen, die von der Reformwirkung guter Beispiele ausgehen. Wie gesagt: Das gute Beispiel allein verändert die Bildungslandschaft noch nicht. Mit den Praxisforen und Konferenzen, die überwiegend - aber nicht nur - innerhalb des Kreises der Netzwerkschulen stattfinden, wollen wir zunächst so etwas wie eine "Bewegung" der innovativen Basis erzeugen bzw. stärken. Wir wollen diesen Schulen Mut machen, ihnen signalisieren: Ihr seid auf dem richtigen Weg! Und wir wollen die Erfahrungen dieser Schulen nutzen, um daraus schulpolitische und schulpraktische Alternativen abzuleiten und sie in der Schullandschaft zu streuen. Wir versuchen das - ähnlich wie "Bildung-PLUS" - mit unserer Internetplattform  und mit der im Herbst online geschalteten "Toolbox". Aber natürlich können auch wir zunächst nur diejenigen erreichen, die ohnehin ein gewisses Reforminteresse aufbringen, Handlungsbedarfe sehen und sich entsprechend umschauen. Den Praktikern unter ihnen bieten wir vor allem mit der Toolbox konkretes Handwerkszeug für Veränderungen an. Eine Verbreitung der guten Beispiele über die Schulen des Netzwerks hinaus kann aber vor allem dann geschehen, wenn einzelne Bundesländer und Institutionen die Idee der Foren und Fachkonferenzen aufgreifen und z.B. ihrerseits solche Veranstaltungen durchführen. Denn auf diesen Foren springt der Funke am ehesten rüber; hier lernt die Praxis ganz konkret von der Praxis und sieht: Es geht! Nicht nur Schülerinnen und Schüler brauchen Könnenserfahrungen, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer.

Bildung PLUS: Gibt es einen Austausch über Ländergrenzen hinweg?

Czerwanski: Das "Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland" (NIS) hat mit dem "Internationalen Netzwerk innovativer Schulsysteme" (INIS) eine internationale Schwester, wenngleich sich die Arbeitsweise beider Netzwerke unterscheidet. Im INIS wird zusammen mit insgesamt ca. 30 Schulen und den Ministerien aus sieben Nationen, u.a. Kanada und Norwegen, ein Steuerungsinstrument erarbeitet, mit dessen Hilfe Schulen ihre Arbeit miteinander vergleichen und daraufhin optimieren können. Ziel ist aber auch hier das Voneinander-Lernen und die Verbesserung des schulischen Lernens und Lehrens vor Ort. Zwischen beiden Netzwerken funktioniert der Austausch sowohl durch gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen als auch dadurch, dass einige Schulen in beiden Projekten engagiert sind. Dadurch ist es immer wieder möglich, internationale Entwicklungen im deutschen Netzwerk aufzugreifen. Ganz ähnlich werden übrigens auch Synergien zwischen dem Netzwerk innovativer Schulen und dem Projekt "Selbstständige Schule" des Landes NRW und der Bertelsmann Stiftung genutzt.

Autor(in): Ursula Münch
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Datum: 16.01.2003
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