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02. 07. 2002

 

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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

Klassenfahrt in den Norden - Teil 6

Steffen Reiche, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg

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Steffen Reiche

Bildung PLUS: Was haben Sie vom PISA-Sieger Finnland gelernt?

Reiche: Dass es entscheidend im Bildungsbereich ist, nicht auszusortieren sondern jeden Schüler nach seinem Förderbedarf die richtige Unterstützung zukommen zu lassen. Außerdem die Vorzüge des integrierten Systems und die offenen Unterrichtsmethoden, die zur Absicherung der Qualität mit Kurricula verknüpft sind.

Bildung PLUS: Haben andere Länder die Bedeutung von Bildung früher erkannt?

Reiche: Ja. Man sieht die großen ökonomischen Anstrengungen in den frühen 90er-Jahren in England, die Auswirkungen gezeigt haben. Andere Länder haben bereits seit langem ein System der Übertragung von Verantwortung Freiheit auf die Schulen bei gleichzeitiger Sicherung von Qualität und Standards etwa durch zentrale Prüfungen, Leistungstests und andern Methoden.

Bildung PLUS: Welche Maßnahmen zur Veränderung des deutschen Bildungswesens müssen zuerst realisiert werden?

Reiche: Das ist so kurz nicht zu beantworten. Aber eine herausragende Stelle muss die qualifizierte Förderung im vorschulischen Bereich einnehmen. Eine weiterer wichtiger Punkt ist die Ausarbeitung von Methoden zur Steigerung der Qualität von Unterricht. Und ganz wichtig für mich ist auch die Einbeziehung der Eltern, denn sie sind ein entscheidender Faktor in der Bildungsbiografie.


 

Autor(in): Udo Löffler
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Datum: 02.07.2002
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