Unterrichtseinheit: "Persönliche Daten im Internet - so viel wie nötig, so wenig wie möglich"

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Häufig wird beobachtet, dass Menschen bereitwillig und unbewusst sehr persönliche Daten im Internet preisgeben. Bei Jugendlichen findet dies in erster Linie in den so genannten sozialen Netzwerken „SchülerVZ“ und „Facebook“ statt. Sie nutzen die Netzwerke vor allem, um in Kontakt mit anderen Nutzern zu treten, die sie aus ihrem „echten“ Leben kennen, also aus der Schule, dem Sportverein oder aus dem Stadt- oder Ortsteil. Schüler/-innen analysieren in dieser Unterrichtseinheit fiktive SchülerVZ-Profile und erarbeiten die Bedeutung und Unterschiede von Online- und Offline-Freundschaften. Sie bewerten die dargestellten Informationen und beurteilen, welche Informationen (bedenkenlos) veröffentlicht werden können und welche negative Konsequenzen nach sich ziehen. Gemeinsam wird erarbeitet, wer von den veröffentlichten Daten profitiert. Darüber hinaus wird besprochen, wie man seine persönlichen Daten schützen kann.

Höchstalter:

15

Mindestalter:

10

Bildungsebene:

Sekundarstufe I

Lernressourcentyp:

Unterrichtsplanung

Lizenz:

keine Angabe

Schlagwörter:

Internet; Privatsphäre

freie Schlagwörter:

persönliche Daten; soziale Netzwerke; Facebook; Freundschaften; Konsequenzen

Sprache:

de

Themenbereich:

Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Politik
Schule; fachunabhängige Bildungsthemen; Medienerziehung

Geeignet für:

Lehrer


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BYOD  Datenschutz  School IT  Hauptschule  Realschule  Klasse 7  Klasse 8  Datensicherheit  Persönliche Daten  

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In der geplanten Doppelstunde setzen sich die Schüler/innen mit dem Umgang mit privaten Da­ten auseinander. Es wird häufig beobachtet, dass zahlreiche Menschen, insbesondere im Inter­net, bereitwillig und unbewusst sehr persönliche Daten preisgeben. Vielen ist dabei jedoch nicht klar, dass dies eine Art Geschäftsbeziehung ist, die sie eingehen. Bei Jugendlichen findet dies in erster Linie in den sog. sozialen Netzwerken „SchülerVZ“ und „Facebook“ statt. Diese Netzwerke ermöglichen ihren Nutzern untereinander in Kontakt zu treten, Informationen und Unterhalt­sames (Spiele, Videos, Links etc.) auszutauschen. Jugendliche nutzen soziale Netzwerke vor al­lem, um in Kontakt mit anderen Nutzern zu treten, die sie aus ihrem „echten“ Leben kennen, also aus der Schule, dem Sportverein oder aus dem Stadt- oder Ortsteil. Im Zusammenhang mit den inhaltsbezogenen Kompetenzen erwerben die Schüler/innen in die­ser Unterrichtseinheit auch die geforderten prozessbezogenen Kompetenzen (Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenz).[1] So analysieren die Jugendlichen fiktive SchülerVZ-Profile und erarbei­ten die Bedeutung und Unterschiede von Online- und Offline-Freundschaften (Analyse­kompetenz). Die Schüler/innen bewerten die dargestellten Informationen in den fiktiven Schü­lerVZ-Profilen und beurteilen, welche Informationen (bedenkenlos) veröffentlicht werden kön­nen und welche negativen Konsequenzen sich ergeben könnten. Gemeinsam wird erarbeitet, wer von den veröffentlichten Daten profitiert (Urteilskompetenz). In einem letzten Schritt wird überlegt, wie man seine persönlichen Daten schützen kann (Handlungskompetenz).

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