Unterrichtseinheit: "Cybermobbing - Stress und Ärger in sozialen Netzwerken"

http://www.nlm.de/u-materialien-cybermobbing.html

In sozialen Netzwerken eskalieren Diskussionen zwischen Schüler/-innen unter Umständen mit weitreichenden Folgen für den Schulalltag. Hierbei ist häufig von Cybermobbing die Rede. Auch wenn bei genauem Hinsehen ursprünglich nicht die Absicht bestand, jemanden zu „mobben“, gibt es Verhaltensweisen, die in ihrer Wirkung verletzend sein können. Darüber hinaus ist festzustellen, dass viele Schüler/-innen den Begriff „Mobbing“ sehr inflationär verwenden und gewöhnlichen Streit vorschnell als Mobbing bezeichnen. Die Jugendlichen sollen sich in dieser Unterrichtseinheit insbesondere mit Grenzsituationen zwischen unbedachtem und gezieltem, boshaftem Bloßstellen auseinandersetzen und so die Tragweite eines solchen Handels im Internet begreifen. Im Zentrum steht eine produktionsorientiert angelegte Auseinandersetzung mit einem Fallbeispiel, bei dem die Schüler/-innen erarbeiten, wie sich Internet-Nutzer in (subjektiv empfundenen) Mobbing-Fällen verhalten können und welche Rolle die Klassengemeinschaft dabei spielen kann.

Höchstalter:

15

Mindestalter:

10

Bildungsebene:

Sekundarstufe I

Lernressourcentyp:

Unterrichtsplanung

Lizenz:

keine Angabe

Schlagwörter:

Mobbing; Internet; Beleidigung

freie Schlagwörter:

Cybermobbing; Bullying; soziale Netzwerke; Facebook; peinliche Fotos; peinliche Videos

Sprache:

de

Themenbereich:

Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Politik
Schule; fachunabhängige Bildungsthemen; Medienerziehung
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Religion
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Ethik

Geeignet für:

Lehrer


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Hauptschule  Cybermobbing  Klasse 8  Klasse 7  BYOD  School IT  Realschule  Werte und Normen  Politik  Deutsch  Mobbing  

Edutags Kommentare

In sozialen Netzwerken eskalieren Diskussionen zwischen Schüler/innen u.U. mit weitrei­chen­den Folgen für den Schulalltag. Hierbei ist häufig von Cybermobbing die Rede, auch wenn bei genauem Hinsehen ursprünglich nicht die Absicht bestand, jemanden zu „mob­ben“, gibt es Ver­haltensweisen, die in ihrer Wirkung verletzend sein können. Darüber hin­aus ist festzustellen, dass viele Schüler/innen den Begriff „Mobbing“ sehr inflationär ver­wenden, und gewöhnlicher Streit bzw. normales Ärgern vorschnell als Mobbing bezeich­net werden. Die Lernenden sollen sich insbesondere mit Grenzsituationen zwischen unbedachtem und ge­zieltem, boshaftem Bloßstellen auseinandersetzen und so die Tragweite ihres Handels im Inter­net begreifen. Im Zentrum steht dabei eine produktionsorientiert angelegte Aus­einandersetzung mit einem Fallbeispiel, bei dem sie insbesondere erarbeiten, wie sich Nutzer in (subjektiv emp­fundenen) Mobbingfällen verhalten können und welche Rolle die Klassengemeinschaft dabei im Internet spielt.

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