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Schulübergang: Kinder weniger gebildeter und einkommensschwächerer Eltern werden diskriminiert

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Mainzer Soziologen untersuchen die Bildungschancen von Viertklässlern in Wiesbaden in Abhängigkeit von ihrer sozialen Herkunft

Link: http://www.uni-mainz.de/presse/24855.php

Zusammenfassung der Ergebnisse einer Studie zum Zusammenhang von Empfehlungen für die Sekundarschule und sozialem Hintergrund. Im Auftrag des Sozialamtes der Stadt Wiesbaden führte Prof. Stefan Hradil von der Universität Mainz im Jahr 2007 eine umfassende Erhebung an Grundschulen in Wiesbaden durch. Es zeigte sich, dass unabhängig von tatsächlich erbrachten Leistungen und Noten der Viertklässler die Empfehlung für den Besuch des Gymnasiums wesentlich bestimmt wurde vom Bildungsstand der Eltern. Die Tatsache, dass Kinder mit Migrationshintergrund hinsichtlich der Empfehlung benachteiligt sind, scheint mit dem meist unterdurchschnittlichen sozialen und akademischen Status der Familien zu korrelieren. Wenngleich die Studie auf die Stadt Wiesbaden beschränkt ist, lässt sie hier so eindeutig eine Abhängigkeit der Schulempfehlung von der sozialen Herkunft erkennen, dass die Ergebnisse übertragbar scheinen auf andere Städte in Deutschland.

Schlagwörter: Chancengleichheit; Studie; Erhebung; Leistung; Bewertung; Bildungschancen; sozialer Status; soziale Herkunft; Bildungsschicht; Einschätzung; empirische Studie;
Fach, Sachgebiet: Wissenschaft und Bildungsforschung
Autor/Kontakt: Petra Giegerich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Sprache: Deutsch; Englisch
Datensatz aktualisiert am: 03.08.2011


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