15. Bonsai-Workshop
9. und 10. November 2005 in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF in Berlin
Protokollentwurf

 

Verlauf und Ergebnisse des Workshops

Der Workshop begann am 9.11.2005 um 14.00 Uhr und endete am 10.11.2005 um 13.00 Uhr. 1. Neue Entwicklungen beim Deutschen Bildungsserver
2. Berichte der Landesbildungsserver - Mittwoch, 9.11.2005
3. Berichte der Landesbildungsserver - Donnerstag, 10.11.2005
4. Neues im DBS-Bereich Schule und beim SchulWeb
5. Lesen in Deutschland
6. Ergebnisse

1. Neue Entwicklungen beim Deutschen Bildungsserver

  1. Das bevorstehende Redesign zielt auf ein gefälligeres Erscheinungsbild und eine bessere Navigation. Die neue Homepage wird in der Mittelspalte einen Bereich "Neuigkeiten" erhalten.
  2. Eine neu gestaltete Logo-Familie der DBS-Kooperationspartner darf frei von jedem verwendet werden, um Links auf die Partner zu setzen.
  3. Weiterentwicklung der FIS-Literaturdatenbank: Die grundlegende Funktionalität ist gleich geblieben, aber es gibt viele Verbesserungen im Detail: Besser handhabbare Indexlisten, ODER-Verknüpfung auch zwischen den Feldern, eine verbesserte Trefferanzeige.

Dr. Christian Richter

Das Fachportal Pädagogik ist seit dem 25. August online. Es stützt sich auf drei Säulen:

  1. Die früher eigenständige FIS-Bildung Literaturdatenbank sorgt zur Zeit für ca. 95% der Zugriffe
  2. Das Branchenverzeichnis ist ein in Anlehnung an die DGfE-Rubriken geordnetes Verzeichnis von erziehungswissenschaftlich relevanten Personen, Institutionen und Projekten. Die Verzeichnisse werden mehrmals täglich durch unterschiedliche Suchanfragen neu generiert: die Personen und Institutionen aus den entsprechenden DBS-Datenbanken, die Projekte in Kooperation mit dem IZ Sozialwissenschaftenaus aus der FORIS-Datenbank
  3. Die Metasuche ermöglicht eine Suche über momentan 15 verschiedene Datenbanken - teils des DBS, teils externer Anbieter. Insbesondere die Anzahl der externen Datenbanken soll im Laufe der nächsten Zeit noch erweitert werden. Die Suche in den verschiedenen Datenbanken erfolgt nicht sequentiell sondern parallel, wobei Ergebnislisten und Navigation in abhängigkeit von den entsprechenden Antwortzeiten aufgebaut werden. Die Implementierung erfolgte auf der Basis von PHP und ohne Zuhilfenahme von Javascript etc.

Jürgen Jaeschke

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2. Berichte der Landesbildungsserver - Mittwoch, 9.11.2005

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

45 Leute arbeiten beim Landesbildungsserver mit, größtenteils Lehrer mit Abordnungsstunden. Demnächst soll ein Spanischportal und ein Musikportal entstehen.
Die E-Learning-Plattform Moodle wird von ca. 150 Autoren genutzt, die Kurse entwickeln und dann auf dem LBS zur Verfügung stellen. Moodle läuft auf dem LBS und wird von den Online-Nutzern per WWW-Browser bedient. Es sind keinerlei Lerninhalte vorgegeben, sondern dem Lehrer stehen leere Kursräume zur Verfügung, die er selbst nach eigenen Wünschen mit Inhalt füllen kann.
Um den Vernetzungsgedanken zu verwirklichen, wird auf den Fachportalseiten in der rechten Spalte auf Fachportale anderer LBS verwiesen. Die Auswahl bestimmt der jeweilige Redakteur. In der Diskussion wurde angeregt, die Fachportal-Listen für alle Landesbildungsserver zur Verfügung zu stellen.
Eine für Fortbildungen erarbeitete Powerpoint-Präsentation, die für die LBS und den DBS wirbt, kann in modifizierter Form von allen Landesbildungsservern genutzt werden. Jeder Landesbildungsserver wird mit einem Highlight kurz vorgestellt. Zuarbeiten sind erwünscht.
In Baden-Württemberg wird ein neues Kultusportal von einer Firma entwickelt. Der LBS soll die pädagogische Säule des Portals werden. Das bedeutet, das Layout des LBS wird verändert und der Gestaltung des Landesportals angepasst, gleichzeitig wird barrierefreiheit angestrebt. Das CMS wird von ZOPE auf PLONE umgestellt. PLONE ist zwar ressourcenintensiv aber komfortabler.

Gerhard Koch

Brandenburgischer Bildungsserver

Vor einem Jahr wurde das Bildungsserver-Team komplett ausgewechselt. 3 Leute hatten die Aufgabe, ein neues CMS einzuführen. Ausgewählt wurde Typo3, ein externer Programmierer realisierte die Umsetzung. Der alte Server wurde in der vorigen Woche vom Netz genommen, die Inhalte wurden in das neue System überführt. Zurzeit arbeiten 32 Redakteure ehrenamtlich für den BBS. Nach einer einstündigen Schulung können sie selbstständig mit dem neuen CMS umgehen. Auf externe Angebote von Fachlehrern wird auch verlinkt. Problematisch ist die Aktualisierung alter Fächerlisten. Dafür versucht man Fachberater zu gewinnen.
Die Fortbildungsdatenbank des LISUM und die neue E-Learning-Plattform moodle sind in den BBS integriert. Moodle wird als virtuelle Lernplattform in einer ersten Ausbaustufe am LISUM Bbg für Fortbildungskurse und zur Betreuung von Fachberatergruppen eingesetzt.
Eine Wettbewerbsdatenbank wird in Kooperation mit Berlin aufgebaut.
Neu ist das Projekt TransKiGs zur Stärkung der Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen und Gestaltung des Übergangs.
An der Optimierung der Seiten für Suchmaschinen wird gearbeitet.
Geplant ist der Aufbau zielgruppenspezifischer Angebote, die von den Nutzern gewünscht werden.

Jens Angerhoefer

Bayrischer Schulserver

Zum Thema Internetfilterung an Schulen stehen auf dem Bayrischen Schulserver Materialien zur Verfügung, die von allen LBS genutzt werden können. Es sind die Ergebnisse einer Aussprachetagung an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, zu der eine Auswahl von Experten und Anbietern von Filterlösungen aus ganz Bayern eingeladen waren.
Da die alten Server so viel Abwärme produzierten, dass die Klimaanlage häufig ausfiel, wurde ein neuer Server installiert. Die Umstellung des Systems auf die jeweils höheren Versionen der verschiedenen Programme war mühsam.
Die Administration und Koordination von E-Mail-Anfragen konnte optimiert werden, weil das von Andreas Rittershofer auf der letzten Bonsai-Tagung empfohlene Open Ticket Request System (OTRS) installiert wurde.

Wolfgang Schmid

Berliner Bildungserver

Im Mai wurde der Berliner Bildungserver unter der Domäne www.bebis.de. in neuem Design freigeschaltet. Für redaktionelle Abeiten stehen 7 Lehrer mit Abordungen zur Verfügung, 2 Techniker verfügen über je 4 Stunden und die Bereitstellung von Materialien erfolgt auf Honorarbasis. Unter Fächer kann auf Angebote anderer Landesbildungsserver verlinkt werden. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Materialien bereitstellen, müssen erst geschult werden.
Geplant ist eine Bildergalerie. Eine Media-Design-Ag wurde beauftragt, einen Bilderpool zu erstellen.
Die Bebis-AG ist eine nützliche Plattform für die interne Zusammenarbeit der Mitarbeiter, die viel genutzt wird.
Für alle Schulen im Berliner Schulnetz bietet die CidS! gGmbH zur Erstellung ihrer WEB-Seiten das Content-Management-System Conpresso an.

Ulrike Hammer, Jürgen Frank

Hamburger Bildungsserver - HBS

Ein externes Unternehmen wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit 10 Hamburger Schulen ein schulspezifisches Content Management System zu entwickeln. Die mit SPOT-CMS erstellten Web-Seiten werden einheitliche Fußzeilen haben, die auf Hamburg.de und auf den Hamburger Bildungsserver verweisen.
Unter Hamburg.de gibt es ein Portal Wissenschaft & Bildung, das alle bildungsrelevanten Online-Angebote vereinen soll. Der Bildungsserver wird mit 10 Links angebunden, geht aber nicht in dem Portal auf. Hamburg.de ist ein Unternehmen, das in 2 Jahren wirtschaftlich arbeiten soll.
Um Spam vorzubeugen, werden beim HBS Kontaktformulare verwendet.
Für die Bearbeitung fachspezifischer Seiten werden Honorarkräfte beschäftigt.

Dr. Dieter Kasang

Bildungsserver Hessen

In Hessen wird ebenfalls ein Content Management System für Schulen zur Verfügung gestellt.
Unter Bildungsregionen in Hessen können aktuelle Informationen der regionalen Schulämter veröffentlicht werden. So sind z.B. Fortbildungsangebote nach Regionen abrufbar und Schulleitungen haben die Möglichkeit, Kollegen auf Fortbildungsangebote hinzuweisen, die im Interesse der Schule sind. Dafür ist z.B. der Ausdruck von Flyern möglich. Externe Bildungsanbieter müssen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, die vom Amt für Lehrerbildung überprüft werden.
In die Ideenbörse zur Leseförderung können Schulämter nach einem vorgegebenen Schema Informationen eingeben. So werden Leseförderkonzepte, Erfahrungen und Ergebnisse an zentraler Stelle dokumentiert und für den Erfahrungsaustausch nutzbar gemacht.
Im Learning Center des Amtes für Lehrerbildung (AfL) können Module zu Online-Kursen zusammengestellt werden, die dann als Fortbildungen zur Verfügung gestellt werden können.
Erstmals wurde eine Stelle für die Online-Redaktion eingerichtet, die dafür genutzt wird, die Lernarchive zu überarbeiten.

Hans Rauch

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3. Berichte der Landesbildungsserver - Donnerstag, 10.11.2005

NiBiS - Niedersächsischer Bildungsserver

Das vorgegebene Design von Niedersachsen.de mit einheitlichen Farben hat bei der Neugestaltung des Nibis viele Diskussionen erspart. Zum Personal bei Nibis gehören zwei fest angestellte Kräfte und eine Webdesignerin mit befristetem Vertrag. Die Designerin sorgt für aktuelle Bilder auf der Nibis-Startseite. Redaktionelle Arbeiten können wegen Personalmangel nicht systematisch erfolgen.
Der Probelauf des elektronischen Verfahrens für die Abwicklung des Zentalabiturs ist erfolgreich verlaufen. Die vorgabe war, eine einfache Lösung zu finden,die auch für unerfahrerene Leute nuzbar ist und keine zusätzlichen Anschaffungen von Technik und Software erfordert. Die Generalprobe zeigte, dass es möglich ist, innerhalb kurzer Zeit 3000 Schulen über das Netz mit Aufgaben zu versorgen. Für den Download hatte jede Schule ein eigenes Verzeichnis mit einem eigenen Schlüssel, der ihr zugeschickt wurde. Der Download (20 KB) dauerte ca. 10 Minuten. Beratung von Sicherheitsexperten des Sparkassenverbandes wurde in Anspruch genommen. Da im Vorfeld des Abiturs auch die Aufgabenentwicklungen über das Netz verschickt werden, müssen die Arbeitsumgebungen sicherer werden.
EvaSys, eine Plattform zur Erstellung und Auswertung von Umfragen und Evaluationen wurde angeschafft.

Horst Eysel

Bildungsserver Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt wurde die Online-Erfassung der monatlichen Ausfallstunden an allen Schulen eingeführt: https://portal.bildung-lsa.de/ Ein zehnstelliges Passwort und eine Anleitung wurde den Schulleitungen per Post zugeschickt. Der Test am Ende des vergangenen Schuljahres war erfolgreich, nur 10 von 1001 Schulen hatten Probleme. Mit der Ausfallstatistik soll das System erprobt werden, später soll es für weitere Datenübertragungen, z.B. Vergleichsarbeiten, genutzt werden.
Der Server läuft seit 1998 mit Telecom-Software. Die Barrierefreiheit wurde von einer externen Firme getestet. Zurzeit wird der Mailserver auf Squirrelmail umgestellt. Jede Mail wird gescannt.
Am 18. November wird die Mediendistribution EMU offiziell eröffnet. 100 Schulen nutzen EMU bereits. 403 Unterrichtsfilme sind auf dem Downloadserver verfügbar.
BSCW wurde abgeschaltet, weil es kaum genutzt wurde.

Michael Woyde

Sächsischer Bildungsserver

In Sachsen soll die Online-Landschaft zentralisiert werden. Ein Styleguide mit Gestaltungsrichtlinien für Internetangebote des Freistaats ist verfügbar unter: http://www.sachsen.de/design/. Darin ist eine 3-spaltige Seitenaufteilung festgelegt: Die Inhalte sollen nicht nach Behörden sondern nach Themen sortiert werden. Bestehende Internetauftritte in der Verantwortung der obersten Staatsbehörden und nachgeordneter Behörden sollen bis zum 31.12.2007 an die Anforderungen des neuen Styleguides angepasst werden. Als CMS wird RedDot verwendet.
Die Schulporträts sind eine Form öffentlicher schulischer Berichterstattung auf der Basis verbindlicher Kriterien. Bedingungen, Ressourcen, Prozesse und Ergebnisse schulischer Arbeit, die für die Bestimmung von Qualität von Bedeutung sind, werden auf deskriptiver Ebene dargestellt. Die Verantwortung für die Eingabe und den Wahrheitsgehalt der Informationen trägt die einzelne Schule. Daten, die auf der Grundlage der Amtlichen Schulstatistik und Erhebungen des Sächsischen Kultusministeriums von den Schulen zur Verfügung stehen (z.B. Schülerzusammensetzung, personelle Ressourcen - Lehreranzahl und Unterrichtsabsicherun Stichtagen aktualisiert. Alle anderen Daten werden von der Schule auf der Grundlage eines Online-Abfragebogens direkt eingegeben und können ständig aktualisiert werden. Auf jeder Seite des Schulporträts wird die Quelle bzw. der Verantwortungsbereich angegeben.

Ralf-Thomas Schiebel

Pädagogische Plattform Päppik

Die Pädagogische Plattform Päppik bietet sächsischen Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, Unterrichtsmarterialien zu veröffentlichen. Im vergangenen Jahr wurde ein neues Design umgesetzt, dass einen barrierearmen Zugang bietet.
WebCT ist ein geschlossenes Lernmagagementsystem mit 21 Kursen, das z.B. von Sportschulen und der Thomaner-Schule genutzt wird.
BSCL (Basic Support for Collaborative Learning and Knowledge Building) wird als Arbeitsumgebung für Schüler und Lehrer angeboten. Die Funktionsweise ähnelt dem BSCW ( Basic Support for Cooperative Work), jedoch hat der Lehrer die Möglichkeit von Gruppenbildung innerhalb seines Arbeitsbereiches. Damit eröffnen sich eine Vielzahl von Möglichkeit zur Onlinezusammenarbeit mit Schülern.
In der Materialiendatenbank werden Materialien von Fortbildungsbeauftragten und Lehrern zur Verfügung gestellt. Als Anreiz werden Notebooks verschenkt, die in sächsischen ämtern ausrangiert wurden.

Klaus Thuß

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4. Neues im DBS-Bereich Schule und beim SchulWeb

Im April wurde das neue Subportal "Medien und Bildung" fertiggestellt. Als sogenanntes Querschnittsportal stellt es Informationen für alle Bildungsbereiche zusammen. Besonders beachtet werden sollte die Rubrik "Aktive Medienarbeit".
Das Subportal "Interkulturelle Bildung" wird gegenwärtig aufgebaut; der Teilbereich für die Schule ist schon fertiggestellt. Hier ist besonders auch auf das aktuelle Thema "Sprachförderung" zu verweisen.
Im Verlauf des Jahres wurden Spezialseiten zu den Themen "Schillerjahr", "Einsteinjahr", "60. Jahrestag Kriegsende", "Hurrikane" und "Medienentwicklungsplanung" bereitgestellt.
Für 2006 sind geplant: "Mozart", "Heine", "Neandertalerjahr", evtl. auch "Kolumbus", "Schubert", "Brecht". Wie immer besteht das Angebot, auf diese Seiten Links zu setzen und Anregungen für Ergänzungen zu geben.
Auf europäischer Ebene ist der DBS im neu konstituierten Education Portals Committee (EPC) vertreten. Das EPC bereitet gegenwärtig eine Befragung zu europäischen Bildungsportalen vor, deren Ergebnisse anschließend über eine Datenbank öffentlich verfügbar sein sollen. Themen der Befragung werden sein: Verantwortlichkeiten, personelle Ressourcen, inhaltliche Angebote, technische Infrastruktur. Neben dem DBS sollten weitere deutsche Bildungsserver an dieser Befragung teilnehmen, um ein repräsentatives Bild der deutschen "Bildungsserverlandschaft" zu vermitteln.
Es ist weiterhin vorgesehen, einen Erfahrungsaustausch der deutschsprachigen Bildungsserver zu organisieren. Er soll im Jahr 2006 stattfinden, ein Termin steht aber noch nicht fest.
In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bildungsministerium und dem Tiroler Bildungsservice wird gegenwärtig an einer Übernahme bzw. Anpassung des österreichischen Metadatenmodells für Lernobjekte gearbeitet. Eine Erprobung ist zunächst im Rahmen von SODIS vorgesehen.
SchulWeb: Nachdem es im Frühjahr zu unerwünschten Aktivitäten einiger Chat-Teilnehmer gekommen war, ist der SchulWeb-Chat seitdem nur noch geöffnet, wenn zumindest ein "Pate" anwesend ist. Für das kommende Jahr ist ein Redesign des Chat vorgesehen, anschließend sollen verstärkt thematische Chats mit Experten angeboten werden.
Das SchulWeb hat auch in diesem Jahr den "Europäischen Frühling", eine Initiative der Europäischen Kommission, aktiv unterstützt.

Dr. Friedhelm Schumacher

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5. Lesen in Deutschland

Seit dem 15. März gibt es Lesen in Deutschland, das gemeinsame Portal von Bund und Ländern zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen im außerschulischen Bereich. Grundlage und Impuls für das neue Angebot ist der BLK-Aktionsrahmen vom 17. November 2003, in dem die Einrichtung einer Informationsplattform im Internet vorgeschlagen wurde. Lesen in Deutschland will Übersicht und Einblick verschaffen, Information bündeln und diese für alle, die sich für die Leseförderung interessieren, aufbereiten. Wöchentlich erscheinen Berichte, Interviews, Meldungen oder Reportagen zur Lesekultur in Deutschland, die durch Kurzprofile von Akteuren der Leseförderung, online verfügbare Arbeitsmaterialien und aktuelle Veranstaltungstermine aus den Datenbanken des DBS ergänzt werden. Aktionen und Initiativen in den Ländern werden in 16 Länderporträts vorgestellt. Ein Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen. Zweitveröffentlichungen der bei Lesen in Deutschland erscheinenden Beiträge sind grundsätzlich erwünscht
Das Portal wurde im Auftrag der BLK erstellt und wird vom BMBF gefördert, Herausgeber ist das DIPF. Redaktionell kooperieren der DBS und Bildung PLUS mit Lesen in Deutschland.

Christine Schuster

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6. Ergebnisse

1. Einheitliche Logos der DBS-Kooperationspartner können von allen LBS verwendet werden.
2. Gerhard Koch stellt html-Listen mit Links auf Fachportale der LBS zur Verfügung.
3. Kooperationen: Brandenburg und Berlin bauen gemeinsam eine Wettbewerbsdatenbank auf.
4. Zum Thema Internetfilterung an Schulen stehen auf dem Bayrischen Schulserver Materialien zur Verfügung, die von allen LBS genutzt werden können.
5. Beim Bayrischen Schulserver konnte die Administration und Koordination von E-Mail-Anfragen optimiert werden, weil das von Andreas Rittershofer auf der letzten Bonsai-Tagung empfohlene Open Ticket Request System (OTRS) installiert wurde.
6. Die 16. Bonsai-Tagung findet am 10. und 11. Mai 2006 in der BBF des DIPF in Berlin statt.

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Protokoll: Christine Schuster

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