Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Wirtschaftspädagogik und Erwachsenenbildung
Abteilung Pädagogik und Informatik
Prof. Dr. Peter Diepold
Geschwister-Scholl-Str. 7
10099 Berlin
Tel. (030) 2093-4178
Fax: (030) 2093-4198
Diepold@educat.hu-berlin.de
22. April. 1999
6. Workshop deutscher Bildungs-Server am 18./19. Mai in Berlin
http://dbs.schule.de/bonsai/
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Deutsche Bildungs-Server lädt die Entwickler von Bildungsservern in den Ländern zu einem sechsten Workshop ein
von Dienstag, 18. Mai, 14 Uhr bis Mittwoch, 19. Mai, 13 Uhr
an die Humboldt-Universität zu Berlin.
Da uns der Demoraum im Rechenzentrum erst ab 17 Uhr zur Verfügung stehen wird, beginnen wir im Gebäude der Erziehungswissenschaftlichen Institute in der Geschwister-Scholl-Straße 7, Raum 3.12
Diese Einladung ergeht sowohl an die Bildungsserver der Landesinstitute in den Bundesländern wie auch an die Bildungsserver der deutschen Schulbuchverlage und in Kopie an die Länderbeauftragten "Bildungsserver" in den Kultusministerien.
Vorschläge für die Tagesordnung:
1. "DBS 2000": Perspektiven und Kooperationen
2. Berichte der Bildungsserver
3. HBS und learn-line - Kooperation zwischen Landesbildungsservern
4. technische Weiterentwicklungen
5. weitere Kooperationen
6. Sonstiges
Lassen Sie uns wissen, was Sie aus Ihrer Sicht in den Workshop einbringen und wo Sie weitere Punkte in die Tagesordnung berücksichtigt sehen möchten.
Wir wären Ihnen dankbar für eine baldige Rückmeldung darüber, wer aus Ihrem Arbeitsbreich daran teilnehmen wird. Eine Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus der Humboldt-Universität ist leider nicht möglich, es ist zu diesem Zeitpunkt ausgebucht. Wenn Sie im Hotel Unter den Linden ein Zimmer reservieren lassen möchten (incl. Frühstück DM 125), wenden Sie sich bitte bis Ende April an baerbel.baecker@educat.hu-berlin.de .
Im Internet (http://www.berlin-info.de/deutsch/hotels_2/homes.html ) finden Sie eine Übersicht der Berliner Hotels, falls Sie sich selbst um eine Unterkunft bemühen möchten.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Richter
Bettina Berendt stellte sich als neue Administratorin des Schulweb vor. Sie berichtete kurz über Events im Schulwebchat und bot den Landesbildungsservern an, den Schulwebchat und das Schulwebforum für eigene virtuelle Veranstaltungen zu nutzen.
Die Berichte der Landesserver ließen sich folgende Tendenzen erkennen: Einerseits werden immer mehr offizielle Dokumente und Infomationen der Kultusbehörden präsentiert. Der Aufwand für die Pflege der Dokumente und Daten wächst. Zugelieferte Informationen sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Andererseits weren die Server zunehmend auch als Kommunikations- und Kooperationsplattform genutzt. In einigen Ländern entstanden eigene Lösungen in Form von Webforen, in anderen Ländern hat sich BSCW als Plattform für Arbeitsgruppen etabliert, wenn es auch nach wie vor eine gründliche Einweisung der Nutzer erfordert. In einigen Ländern gibt es Initiativen, die Austattung der Schulen mit Computern und ihre Internetanbindung zu verbessern. Dort wird in der Regel auch die Entwicklung der Bildungsserver stärker gefördert.
Horst Eysel stellte Elemente einenes Fernkurssystems für die Lehrerweiterbildung vor, das vor allem für Flächenländer sehr interessant sein dürfte. Michael Klein berichtete über den Modellversuch "MoKK@".
Dieter Kasang berichtete über die gemeinsame Nutzung von am DKRZ entwickelten Inhalten in Arbeitsbereichen des Hamburger Bildungsservers und learn-line. Er regte an, daß die Bildungsserver nach diesem Vorbild hochwertige Onlinematerialien per gegenseitiger Verlinkung gemeinsam nutzen.
Frank Holtschke stellte den Veranstaltungskalender des DBS vor, der nach den Vorgaben des 5. Workshops entwickelt wurde. Er kann - ähnlich wie die Ressourcendatenbank - von den Landesservern im eigenen Layout genutzt werden. Zusätzlich bietet er Administrationsschnittstellen, über die die Landesserver eigene Termine in der Datenbank pflegen können.
Roberto Patriarca stellte neue Recherchemöglichkeiten mit dem Harvestsystem des DBS vor. Er berichtete über die rasch wachsende Zahl zu indizierender Dokumente und regte an, ein länderübergreifendes hierarchisches Harvestssystem aufzubauen. Dies wird zunächst in Zusammenarbeit mit dem Landesserver Baden-Württemberg exemplarisch realisiert. Anschließend soll geprüft werden, ob sich die Lösung mit vergleichsweise geringem Aufwand auf andere Länder übertragen läßt.
Hermann Mang berichtete über ein im Saarland entwickeltes Programm, das das Einfügen von Metatags in HTML-Dateien per Dialogbox ermöglicht. Da unter den Teilnehmern allgemein großes Interesse an einem solchen Werkzeug besteht, wird er sich um eine bundesweit gültige Nutzungserlaubnis bemühen.