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Expertenchat: “Reform der Lehrerausbildung“ (Winter)

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Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, HoF Wittenberg
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Die neue Unübersichtlichkeit des Lehrerstudiums

Mittlerweile gibt es in den Bundesländern verschiedene Ausprägungen des Lehrerstudiums - sowohl im Rahmen des gestuften (mit den Abschlüssen Bachelor und Master) als auch im Rahmen des nicht-gestuften Modells (mit dem Abschluss 1. Staatsexamen), wobei das gestufte mittlerweile weit verbreitet ist: Mit Ausnahme von Bayern, Hessen, Saarland und Sachsen-Anhalt stellen alle Bundesländer auf die gestufte Lehrerausbildung im Sekundarbereich um. In Thüringen werden beide Abschlüsse abgeboten (Bachelor-Master an der Uni Erfurt, Lehramt an der Uni Jena). In Mecklenburg-Vorpommern ist der Modellversuch an der Universität Greifswald zum gestuften Lehrerstudium eingestellt worden; derzeit bieten die beiden Universitäten des Landes wieder Lehramtsstudiengänge an.

Doch auch Bachelor ist nicht gleich Bachelor und Master nicht gleich Master. Hier gibt es zwischen den Bundesländern, aber auch zwischen den Universitäten eines Landes durchaus relevante Unterschiede. Diese Vielfalt an Studienkonzepten und Studiengängen hat Vor- und Nachteile. Als positiv könnte man die Profilierung der Länder bzw. der Hochschulen und den daraus resultierenden Konzeptwettbewerb auf Landes- beziehungsweise Hochschulebene bezeichnen. Problematisch ist hingegen, dass diese Heterogenisierung der Lehrerausbildung die Praxis der Anerkennung der Studienortwechsler/innen und der Absolvent/inn/en insbesondere über die Landesgrenzen hinweg verkomplizieren wird. Diese Vielfalt der Wege zum Lehrerberuf setzt sich beim Referendariat (das zum 2. Staatsexamen führt) fort, und ist selbst für Experten kaum mehr zu durchschauen.


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